Terahertz-Spektrum: Smartphones werden bald durch Wände gucken können

Autor: | 21.04.2012 - 17:54 Uhr | In: News, Technologie

41

In einer nicht allzu entfernten Zukunft wird das Smartphone durch Wände, Kisten und sogar Klamotten sehen können. 

Elektromagnetisches Spektrum

Forscher der Universität von Dallas, Texas arbeiten an einem Imaging-Chip, der Smartphones und andere mobile Geräte dazu führen könnte, durch Wände und Gegenstände zu sehen. Ermöglicht wird die Wahrnehmung durch die Terahertz-Technologie in Kombination mit einem CMOS-Sensor.

Terahertz-Strahlen finden wir in den Ganzkörper-Scannern am Flughafen. Sie sind universell einsetzbar und ungefährlich für den Menschen. Ihr Frequenzbereich beginnt ab 100GHz und geht bis 10THz; also maximal 10 Billionen Schwingungen pro Sekunde. Nur als Vergleich: Das Licht schlägt mit bis zu 750 Billionen mal pro Sekunde. Die Strahlen können durch das menschliche Gewebe, Holz, Kunststoff, Papier, Keramik und viele andere Objekte wie zum Beispiel Stoff durchdringen. Terahertz-Strahlen sind sogar so präzise, dass sie sehr exakt den Beginn und Ende einer Substanz verraten. Die Reflexionen der Strahlen lassen sich messen und teilen dem CMOS-Sensor mit, um was für ein Gegenstand oder Objekt es sich hierbei handelt.

Theoretisch ist fast alles möglich. Das Forscher-Team möchte aber die Entwicklung aus Datenschutzgründen so konzentrieren, dass nur eine Reichweite von 4-Zoll (= 10cm) erreicht werden kann.

Welche Anwendungsbeispiel gibt es?

  • das Durchleuchten von Wänden
  • das Überprüfen von Falschgeld
  • drahtloser Austausch über parallele Kommunikationskanäle

„Es gibt alle Arten von Dingen, die Sie tun können, worüber wir einfach noch nicht nachgedacht haben”, sagt Dr. Kenneth O, einer der Forscher.

Gute Arbeit Heinrich…

[Quelle: The University Of Texas at Dallas]

Kommentare (41)

« Ältere Kommentare

“The University of Texas at Dallas” als “Technische Universität von Dallas” zu übersetzen finde ich etwas merkwürdig.

Verda***, Doppelposting, Christoph erwähnte dies bereits, sorry!

Ich denke mal das Einsatzgebiet werden eher medizinische Geräte sein und weniger Handys/Smartphones. Letzteres würde mit dem Grundgesetz in konflikt stehen.

Ich dachte da so an “Tricorder” wie in Enterprise. ;-)

Hoffe doch, es ist nur ein Gerücht, sonst bin ich bald arbeitslos! :D

Und noch ne Sache: Der Scaner im Airport hat ebenfalls eine Kennzeichnung, dass er radioaktive Strahlen aussendet, um das Gepäck zu prüfen. Der Scaner, der auf Metal anspricht, kann hingegen keine Bilder darstellen. Von dem her hört sich das schon mal nach viel Fantasie an.

Und wenn es solche Strahlen am Flughafen gäbe, die nicht gefährlich für den Menschen sind, jedoch alles durchleuchten können, warum wird das in der Radiologie nicht eingesetzt? Warum Röntgen wir dan immer noch mit der gefährlichen Strahlung? Außerdem wäre es wirklich eine super Diagnosemöglichkeit, denn habt ihr schon mal gesehen, wie gut die Darstellung ist? Hab mal mein Notebook gescant gesehen und man konnte jedes kleine Bauteil erkennen. Selbst die mit eingepackten Kopfhörer. Dan könnte man das doch auch für Knochen hernehmen!?

Und noch was: Es muss immer einen Sender und nen Empfänger geben. Das heißt: wenn die Strahlen aus, sagen wir mal der Kamera kommen, muss ein Detektor (logischerweise ein Bauteil, was mit dem Handy verbunden sein muss) nach dem aufzunehmendem Objekt streng paralell (im idealfall) zur Kamera stehen. Photonenstrahlung wie Licht oder Röntgenstrahlen werden nicht, wie beim Schall, wieder zurück reflektiert.

cool :D

Gamma Rays machen mir Angst o.O

Also ich kann mir schon vorstellen dass mann auch störwellen erzeugen kann. Demnach kann man einen einblick ins innerste :-D autorisieren oder nicht.

5 jahre dann ist auch dass massentauglich.
Und ja wir wollen x ray view, nicht weil wir pervers sind, nein, sonder weil wir auf nummer sicher gehen wollen dass wir nicht doch auf einen ladyboy im thailandurlaub reingefallen sind :-P

« Ältere Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentare per RSS Feed verfolgen