Canonical zeigt Ubuntu für Tablets

Autor: Gabriel Böhme | 21.02.2013 - 05:55 Uhr | In: Betriebssysteme, News

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Canonicals Logo für Ubuntu Phone OS und Ubuntu Tablet OS

Gleichzeitig mit dem HTC-Countdown lief Vorgestern noch ein weiterer Countdown ab: Geschalten war er auf der Seite von Canonical, der Firma hinter Ubuntu. Und der Slogan sagte schon vor Ablauf ziemlich deutlich wohin die Reise gehen würde, denn er lautete: „Tick, tock, it’s tablet time!“

So wurde dann gestern auch offiziell Ubuntu für Tablets angekündigt. Canonical verfolgt damit eine ähnliche Strategie wie einst MeeGo OS, oder aktuell Microsoft — ein System für alle Plattformen. Auf dem Desktop gehört Ubuntu bereits zu den beliebtesten Linux-Distributionen. Für Fernseher und Smartphones hat man ebenfalls ein System vorgestellt und nun eben auch für Tablets. Am 21. Februar soll es offizielle Testversionen und wohl auch den Quellcode geben, sowohl für die Smartphone- als auch Tablet-Variante, die dann auf Googles Nexus-Geräten installiert werden können. Die Tablet-Variante soll sowohl auf dem Google Nexus 7 als auch auf dem Google Nexus 10 laufen.

Ubuntu Phone OS: Canonical stellt Smartphone-Betriebssystem vor

Autor: Noureddine Assahub | 02.01.2013 - 20:21 Uhr | In: Betriebssysteme, News

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Ubuntu Smartphone OS

Nach einem Countdown ist es nun offiziell: Canonical hat Ubuntu Phone OS vorgestellt — ein neues Betriebssystem für Smartphones. Das neue OS wird von Wischgesten dominiert, es gibt keinen Lockscreen, die favorisierten Apps sind beispielsweise mit einer Geste von rechts nach links sofort erreichbar. Besonders das Wechseln zwischen offenen Applikationen geschieht dank der Gesten sehr flott. Einen Homescreen gibt es dennoch, dieser ist wie eine lange Liste aufgebaut, die man mit verschiedenen Apps und Widgets belegen kann. Eine universale Suche, die selbst herausfindet nach was gesucht wird und die passenden Ergebnisse aus verschiedenen Quellen liefert gibt es ebenso.

Ubuntu Smartphone OS

Für Ubuntu für Smartphones wird es sowohl Web, als auch native Apps geben. Es gibt schon Web-Apps für Twitter, Facebook und Spotify, diese können auch Benachrichtigungen senden. Für etwas größere und Hardware-lastigere Apps haben Entwickler dann die Möglichkeit eine native App für das System zu schreiben. Unterstützt werden ARM- als auch Intel-Architekturen. Dabei will man sich auf zwei Smartphone-Segmente konzentrieren: dem High-End- und dem Einsteigerbereich. Canonical setzt hier auf Mindestanforderungen, die jedoch nicht so ausführlich beschrieben sind, wie es zum Beispiel bei Windows Phone OS der Fall ist. Für Geräte im Einsteigerbereich schreibt Ubuntu einen 1GHz Cortex-A9 Prozessor und 512MB bis 1GB RAM vor, der interne Speicher soll 4GB bis 8GB betragen. Bei High-End-Smartphones fällt die Wahl auf einen Quad-Core Cortex-A9 oder auf einen Intel Atom Prozessor. Der RAM beträgt hier mindestens 1GB und der interne Speicher 32GB. Das Besondere bei den Smartphones der oberen Klasse wird sein, dass die Desktop-Variante von Ubuntu auch installiert wird, diese aber nicht auf dem eigentlichen Smartphone laufen kann. Motorola hatte da was Ahnliches, das Smartphone fungiert als vollwertiger Computer.

Video zu Ubuntu: