Neben dem flexiblen Display sehen wir bald einen flexiblen Akku aus Korea

Autor: Julia Lienhart | 08.08.2012 - 13:24 Uhr | In: News, Technologie

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Flexible Displays sind das eine — flexible Akkus sind das andere.

Seit einiger Zeit taucht es immer wieder auf und wir können mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass flexible Displays schon lange gebaut und weiter entwickelt werden. Ein endgültiges Smartphone — oder überhaupt irgendein damit ausgestattetes Gerät — haben wir bisher noch nicht gesehen und der Grund dafür könnte vielleicht der Akku sein. Denn wenngleich biegsame Bildschirme schon lange kein großes technisches Geschick mehr erfordern, sind Akkus schon immer Problemkinder gewesen. Nicht nur die Laufzeit verursacht vielen Forschern Kopfschmerzen, sondern auch die Biegsamkeit als solches. Einen flexiblen Akku zu bauen, war bisher nicht möglich. Bis jetzt. Keon Jae Lee ist ein Professor, der ein interessantes Projekt am Korean Advanced Institute of Science and Technology leitet, das sich mit flexiblen Akkus beschäftigt.

Und offenbar haben sie auch eine Lösung dafür gefunden, wie das Video eindrucksvoll bestätigt. Der Haken: Dennoch ist nichts darüber bekannt, wann man ein erstes Phone oder generell Gerät mit derart zukunftsweisender Technologie auf dem Markt finden wird. Übrigens: Der Vorteil eines solchen Gerätes ist nicht, dass Du es zeitungsmäßig zusammenrollen und in die Gesäßtasche stecken kannst, wie ich jüngst vermutete, sondern dass ein Display nicht mehr so schnell bricht, wenn es erschüttert wird.

Selbstreinigendes Display: Photoelektrochemischer Prozess löst Fingerabdrücke „in Luft auf“

Autor: Julia Lienhart | 24.07.2012 - 18:09 Uhr | In: News, Technologie

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Fingerabdrücke auf dem Handy könnten in baldiger Zukunft der Vergangenheit angehören.

Google Nexus 7

Eine Sache, die an einem Touch-Display wirklich nervt, sind Fingerabdrücke, Schlieren und andere Ablagerungen, die die Sicht und überhaupt die ganze Ästhetik des Telefones schmälern. Immer wieder wird mit einem Tuch oder dem Hemdsärmel drüber gewischt, aber nach einigen Sekunden sind sie wieder da. Aber da leuchtet ein Hoffnungschimmer am Smartphone-Horizont: Das Fraunhofer Institut verspricht über eine Titandioxid-Beschichtung, die organische Ablagerung gasförmig auflösen lässt.

Das funktioniert über einen photoelektrochemischen Prozess, das heißt, dass UV-Strahlung die Umwandlung überhaupt erst möglich macht. Es gibt schon einige Gartenmöbel, die so funktionieren und tatsächlich jahrelang sauber bleiben. Das Problem bei Handydisplays: Sie sind so klein, dass sie mindestens eine Stunde lang in der Sonne liegen müssten, damit sie sauber werden. Zudem spiegelt die Beschichtung sehr stark.

Diese Hindernisse versucht man derzeit mit alternativen Photokatalysatoren zu überwinden, einer davon ist Zinkoxid. Davon erhofft man sich ein kürzeres Bedürfnis von UV-Strahlung.

Das wär’s doch, oder? Ein selbstreinigendes Display auf unseren Smartphones?

Samsung Electronics kauft CSR-Technologie für 310 Millionen US-Dollar

Autor: Kamal Vaid | 17.07.2012 - 09:51 Uhr | In: Business, News

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Britischer Halbleiterhersteller Cambridge Silicon Radio plc verkauft Konnektivität- und Standort-Technologie an Samsung Electronics Co. Ltd. Patent-Portfolio des koreanischen Elektronikkonzerns erreicht eine neue Höhe.

Logo der Samsung Electronics Company Limited

Samsung Electronics und Cambridge Silicon Radio — meistens „CSR“ genannt — haben heute eine strategische Partnerschaft angekündigt, in der CSR seine Technologie an den koreanischen Hersteller verkauft. Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung wird Samsung vollen Zugriff auf die mobile Konnektivität- und Standort-Technologie (WLAN, Bluetooth und GPS) haben. Zudem werden relevante CSR-Patente auf Samsung übertragen. Über 300 Mitarbeiter, die im ausgewählten Feld gearbeitet haben, wechseln zu der Halbleiter-Division Samsung Semicondcutor.

Für insgesamt 310 Millionen US-Dollar sichert sich Samsung zeitlich unbefristete Rechte am Geistigen Eigentum von CSR. Der Deal wird beiden Unternehmen erlauben, ihre aktuellen und zukünftigen Entwicklungsarbeiten zu beschleunigen und sich den Anforderungen im Markt anzupassen.

Darüber hinaus hat Samsung 34 Millionen US-Dollar in die Stammaktie von CSR investiert — das sind 4,9% Beteiligung.

Terahertz-Spektrum: Smartphones werden bald durch Wände gucken können

Autor: Kamal Vaid | 21.04.2012 - 17:54 Uhr | In: News, Technologie

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In einer nicht allzu entfernten Zukunft wird das Smartphone durch Wände, Kisten und sogar Klamotten sehen können. 

Elektromagnetisches Spektrum

Forscher der Universität von Dallas, Texas arbeiten an einem Imaging-Chip, der Smartphones und andere mobile Geräte dazu führen könnte, durch Wände und Gegenstände zu sehen. Ermöglicht wird die Wahrnehmung durch die Terahertz-Technologie in Kombination mit einem CMOS-Sensor.

Terahertz-Strahlen finden wir in den Ganzkörper-Scannern am Flughafen. Sie sind universell einsetzbar und ungefährlich für den Menschen. Ihr Frequenzbereich beginnt ab 100GHz und geht bis 10THz; also maximal 10 Billionen Schwingungen pro Sekunde. Nur als Vergleich: Das Licht schlägt mit bis zu 750 Billionen mal pro Sekunde. Die Strahlen können durch das menschliche Gewebe, Holz, Kunststoff, Papier, Keramik und viele andere Objekte wie zum Beispiel Stoff durchdringen. Terahertz-Strahlen sind sogar so präzise, dass sie sehr exakt den Beginn und Ende einer Substanz verraten. Die Reflexionen der Strahlen lassen sich messen und teilen dem CMOS-Sensor mit, um was für ein Gegenstand oder Objekt es sich hierbei handelt.

Theoretisch ist fast alles möglich. Das Forscher-Team möchte aber die Entwicklung aus Datenschutzgründen so konzentrieren, dass nur eine Reichweite von 4-Zoll (= 10cm) erreicht werden kann.

Welche Anwendungsbeispiel gibt es?

  • das Durchleuchten von Wänden
  • das Überprüfen von Falschgeld
  • drahtloser Austausch über parallele Kommunikationskanäle

„Es gibt alle Arten von Dingen, die Sie tun können, worüber wir einfach noch nicht nachgedacht haben”, sagt Dr. Kenneth O, einer der Forscher.

Gute Arbeit Heinrich…

Nokia blockiert Apples Standardisierungsvorschlag für nano-SIM-Karten

Autor: Julia Lienhart | 29.03.2012 - 15:59 Uhr | In: Business, News, Technologie

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Nokia wird eigene SIM-Patente nicht für Apples nano-SIM-Karten lizenzisieren.

mini-SIM-Karte

Wie wir bereits wissen, berät sich das europäische Gremium ETSI über die Standardisierung von nano-SIM-Karten, wobei Motorola, Research In Motion, Nokia und Apple jeweils Vorschläge diesbezüglich eingereicht haben. Die nano-SIM ist kleiner als die bisherige micro-SIM und soll den Herstellern helfen, ihre Smartphones noch flacher zu konzeptionieren. Dass Nokia mit Apples Vorschlag nicht einverstanden ist, wussten wir bereits. Apple möchte dabei die Plastik-Ummantelung der eigentlichen SIM-Karte loswerden.

Nun hat Nokia offen angekündigt, die eigenen Patente für SIM-Technologie nicht für Apple zu lizenzieren. Das würde den kalifornischen Hersteller in ärgerliche Bedrängnis bringen, da Nokia äußerst wichtige Patente für jene Technik besitzt. Das Unternehmen ist auch deshalb nicht mit Apples Vorschlag einverstanden, da die beibehaltene SIM-Technik, auf die Apple setzen will, die Gefahr berge, dass der User die SIM Karte in den falschen Slot steckt, da Größe und Form eben dem microSDHC-Karten Format ähnele. Zudem lasse die Technologie nur eine bedingte flachere Bauform zu. Das hätte aber den Vorteil, dass die nano-SIM auch in älteren Geräten via Adapter eingesetzt werden kann. Nokia hingegen möchte völlig innovative Wege beschreiten.

Das klingt nach explosivem Zündstoff für die nächste Zeit. Spannend wird die Entscheidung des Gremiuns werden!

Samsung reicht neues Patent für Display und Smartphone Individualisierung ein

Autor: Julia Lienhart | 13.03.2012 - 18:26 Uhr | In: News, Technologie

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Samsung plant Innovatives in Sachen individuelles Design.

Samsung plant Innovatives in Sachen individuelles Design.

Da werden die Ohren gespitzt: Samsung hat ein Patent im US Patent & Trademark Office eingereicht, das ein Wallpaper behandelt, welches digital erschlossen, aber auf das ganze Gerät verteilt wird, um so das ganze Telefon ganz nach Gefallen zu personalisieren. Das erinnert ein wenig an das Nokia-Video, das vor einiger Zeit veröffentlicht, aber nicht ernst genommen wurde – oder?

Für mich wäre die Realisierung dessen ein ganz natürlicher und konsequenter Schritt. Die Displays werden immer größer, wir kennen elektronische Bilderrahmen – warum sollte beides nicht in einem Telefon vereint werden? Wir mögen Individualisierung, das Smartphone ist unser täglicher Begleiter, kennt unsere intimsten Fotos und unsere wichtigsten Termine – für mich klingt das Patent sehr interessant und – je nach Realisierung – gelungen.

Was meint Ihr – was steckt hinter dem Patent?

Deine Prognose für 2012 — mehr Display, mehr Akku, mehr GHz?

Autor: Kamal Vaid | 17.12.2011 - 20:25 Uhr | In: Spezial

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Deine Prognose für 2012 --- mehr Display, mehr Akku, mehr GHz?

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Für Hersteller von Smartphones war es ein starkes Jahr. Und nicht nur für die, auch Halbleiterhersteller, wie zum Beispiel Qualcomm, NVIDIA, oder Texas Instruments haben ordentlich profitiert. Eine genauere Zahl haben wir leider für Euch nicht. Von dem Gefühl her ist fast jedes viertes oder fünftes Smartphone, ein Smartphone, das von einem Qualcomm-Chip angetrieben wird, stimmt Ihr mit überein? HTC zumindest liefert (noch) alle Smartphones mit einem Qualcomm-Prozessor, alle Windows Phones kommen ebenfalls mit dem QSD8255.

Wie auch immer, in diesem Jahr haben wir viel Technologie gesehen, finden wir. Technologie, die in den einfachen Sachen und Funktionen steckt. Zum einen gibt es echte Innovation, und zum anderen wurde Technologie in den mobilen Geräten portiert. So haben wir in diesem Jahr den Durchbruch von Dual-Core Prozessoren in Smartphones und Tablets erlebt. Was definitiv ein Thema war und auch weiterhin nächstes Jahr sein wird, sind Displays. Hersteller haben nicht nur an der Auflösung gearbeitet. Nein, auch Aspekte wie Farbdarstellung, Energieverbrauch, Helligkeit und vor allem die Größe waren relevant. Überhaupt, es war das Jahr der Displays. Die meisten Hersteller haben ihre eigenen Technologien: Samsung mit AMOLED, Super AMOLED, Super AMOLED Plus und Super Clear LCD. LG Electronics mit OLED, AMOLED, LG NOVA und seit kurzem auch LG NOVA Plus. Nokia mit ClearBlack AMOLED und ClearBlack LCD. Und die Liste geht weiter…

Soweit zu Innovation. Kommen wir nun zu der Portierung: So hat HTC das Thema Audio forciert, und (wie einige sagen) einen Maßstab gesetzt. LG Electronics hat 3D auf Smartphones portiert.

Wenig hat sich in Sachen Kamera und Akku getan: In einigen Geräten sehen wir immer noch das Kameramodul aus dem Jahr 2010. Das ist kein Fortschritt, finden wir? Es gibt zwar einige Hersteller, dessen Smartphones stärkere Akkus haben, zum Beispiel Samsung und Motorola, doch wenn man breiflächig sieht, ist der Mittelmaß 1500mAh. Eines der wichtigsten Sachen hat sich in diesem Jahr nicht durchsetzen können. Und das ist: LTE. Das Netz der vierten Generation.

Wie sieht das nächste Jahr aus? Welche Themen werden sich durchsetzen? Und vor allem, was gibt es Neues aus der Technologie-Welt?

Hier kommt das, was ich denke und vermute:

Patent: Nokia 3D Multi-touch Technologie

Autor: Kamal Vaid | 10.11.2009 - 01:30 Uhr | In: News

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Nokia 3D Multi-touchDer weltgrößte Mobilfunkkonzern Nokia patentiert eine neue Technologie. Hierbei handelt sich um eine neue Form von Multi-touch welche gleich mehrere Sensoren mit sich bringt.

Die Technologie kann 2 Berührungen sowie 1 Druckpunkt gleichzeitig interpretieren. Die Technik dahinter macht ein kapazitives Display sowie mehrere Drucksensoren.

Erst einmal gesichert…
Wann genau Nokia seine 3D Multi-touch Bedienung auf dem Markt werfen wird, ist noch nicht klar, jedoch soll die Arbeit an einem Prototypen begonnen haben.

Quelle: Unwired View

Handys ohne ständiges aufladen, by Nokia

Autor: Kamal Vaid | 10.06.2009 - 21:25 Uhr | In: News

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Nokia

Akku leer? – in 3-4 Jahren sind diese Geschichten weg vom Tisch. Nokia arbeitet zurzeit an einer neuen Technologie, welche, wenn es klappt die Geräte von Nokia automatisch auflädt. Dies soll mit Hilfe von elektromagnetischer Strahlung passieren, den von dieser gibt es in den Metropolen genug. Ein Fernsehturm, Wireless-LAN Ad-hoc oder Mobilfunkmast produziert diesen und der Akku versorgt sich damit.

Erste Versuche haben bereits gezeigt, dass die Technik funktioniert. Leider sind aber 50 Milliwatt zu wenig für ein Handy-Akku.

Quelle: Symbian Freak