NFC Payment: Verbraucher glauben noch nicht an Durchsetzungskraft

Autor: Julia Lienhart | 13.07.2012 - 17:36 Uhr | In: News

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Wirst Du über NFC mit Deinem Smartphone bezahlen?

NFC-Logo

NFC — drei Buchstaben geistern nebulös und nicht greifbar über die Welt. Viele Nutzer wussten sehr lange überhaupt nicht, wozu diese neue Hardware-Komponente gut sein sollte. Alle sprachen darüber, aber niemand wusste Genaues. Während einige Ihre Geräte mittlerweile an in der Wohnung verteilte Sticker halten, um ihre Telefonprofile zu wechseln, gehen andere frohen Mutes in Richtung Zukunft — und bezahlen via NFC mit ihrem Smartphone. Diese forsch in die Zukunft schreitende Zunft macht ganz genau einen Prozent aus. Eine Umfrage der Marktforscher Toluna (im Auftrag der Beratungsgesellschaft Faktenkontor) meint nämlich heraus gefunden zu haben, dass 61 Prozent der Bundesbürger sich gar nicht vorstellen können, über die Near Field Communication ihr Feierabendbier im Supermarkt zu bezahlen.

53 Prozent der User denken gar, diese Methode setze sich nicht durch und ganze 72 Prozent geben nichts darauf und glauben auch nicht, dass ihre EC-Karte durch NFC ersetzt werden könnte. Lediglich 20 Prozent hielten sich die Möglichkeit dieser neuen Realität offen.

Denn diese ist, woran große Mobilfunkanbieter arbeiten. Die Telekom möchte in diesem Bereich marktführend werden und ist gemeinsam mit Vodafone und Telefónica Germany verantwortlich für Mpass — ein Projekt zum Bezahlen über NFC. Und während die oben schon genannten ein Prozent der Anwender das auch nutzen, möchte die Telekom diese auf 30 Prozent bis 2016 ausgebaut haben. Weiterhin wird das Bonner Unternehmen gemeinsam mit MasterCard ein weiteres NFC-Angebot zum Bezahlen auf die Beine stellen.

Viele haben natürlich Vorbehalte: Ist das Bezahlen über NFC sicher? Werden Daten abgegriffen? Ist das möglich? Welche Gefahren birgt es? Ich persönlich denke, dass NFC Payment ein wichtiger wirtschaftlicher Zweig der technischen Zukunft sein wird. Wer sich grundsätzlich darauf einlässt, wird wahrscheinlich die daraus resultierende Bequemlichkeit zu schätzen wissen, ständig alles über das Smartphone abwickeln zu können — und generell ist es ja auch so, dass alles, was möglich ist, auch gemacht wird.

Ich selber hätte allerdings auch Vorbehalte, diese technische Möglichkeit im Alltag umzusetzen — ich bezahle gern bar. Aber da deutsche Banken ja ohnehin mehr und mehr das Bargeld abschaffen wird (man bedenke nur die Umstrukturierung der EC-Karte, mit der sich nun auch Kleinstbeträge bezahlen lassen), sollte man diese Entwicklungen im Auge behalten.

Wie steht Ihr dazu?

MasterCard und Deutsche Telekom kündigen europaweite Zusammenarbeit beim mobilen Bezahlen an

Autor: Kamal Vaid | 02.07.2012 - 14:25 Uhr | In: Business, News

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René Obermann, CEO Deutsche Telekom AG und Ajay Banga, CEO MasterCard Worldwide, Incorporated

René Obermann, CEO Deutsche Telekom AG und Ajay Banga, CEO MasterCard Worldwide, Incorporated

Initiative für Mobile Payments: Deutsche Telekom AG kooperiert mit der MasterCard Worldwide, Incorporated. 

Das Thema Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland wird von dem Netzanbieter Deutsche Telekom und der in New York sitzenden Kreditkartengesellschaft MasterCard gepusht. Beide Unternehmen haben heute eine strategische Partnerschaft für die europaweite Zusammenarbeit angekündigt. Das Ziel ist, dass Kunden überall bequem, einfach und sicher mobil bezahlen können.

Zu Beginn wird die Deutsche Telekom eine Bezahlkarte ausstellen, die mit einem NFC-Sticker verknüpft ist. Später sollen spezielle NFC-basierte SIM-Karten das Bezahlen mit dem Smartphone ermöglichen. In Deutschland wird die MasterCard der Deutschen Telekom noch in 2012 angeboten. Weitere Länder in Europa folgen in den nächsten Jahren. Die Karte kann weltweit eingesetzt werden — sind wird an mehr als 33 Millionen MasterCard-Stellen akzeptiert.

Zukünftig will die Telekom ihr Bezahlangebot deutlich ausweiten. Die mobile Brieftasche ist das Herzstück dieses kompletten Bezahlsystems, dazu ist die Kooperation mit MasterCard ist ein wichtiger Baustein. In der mobilen Brieftasche wird alles, was jetzt noch im Portemonnaie liegt, digital im Mobiltelefon untergebracht. Dann können Kunden mit dem Smartphone nicht nur bezahlen, sondern auch Bahn fahren, in das Konzert gehen, Rabatte einlösen, Kundenkarten nutzen und vieles mehr. Darüber hinaus erlaubt die Brieftasche auch weitere von den Kunden präferierte Karten zu hinterlegen. Im polnischen Markt kommt ein solches Angebot noch im Laufe des Jahres auf den Markt. In Deutschland sind für das vierte Quartal eine Testphase und erste Produkte für das erste Halbjahr 2013 geplant. Auch hier werden weitere Länder in Europa folgen.

Microsoft gibt Vorschau auf Windows Phone 8 — neue Version kommt mit Nokia Karten, neuem Start-Screen und ist Business-ready

Autor: Kamal Vaid | 20.06.2012 - 19:56 Uhr | In: Betriebssysteme, News

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Neues Betriebssystem von Microsoft bringt zahlreiche Features.

Windows Phone OS 8

Software-Hersteller Microsoft hat auf dem heutigen Entwickler-Event das nächste Windows Phone OS — auch bekannt als „Apollo“ — enthüllt. Dabei wurden keine Einzelheiten genannt, sondern einige große Hauptfeatures:

Shared Windows Core

„Shared Windows Core“ ist ein Oberbegriff — quasi das Rückgrat von Windows Phone OS 8 und Windows 8. Obwohl Endkonsumenten mit Shared Windows Core nichts anfangen können, ist dieser doch wichtiger als gedacht. Im Grunde besitzen beide Plattformen, Windows 8 und Windows Phone 8, eine Grundlage in der Systemschicht: dasselbe Dateisystem, den gleichen Kernel, die gleichen Netzwerkfähigkeiten und das gleiche Multimedia. Dieses Feature macht das Leben der Entwickler nicht nur einfacher, da das Portieren von Windows 8-Apps auf Windows Phone 8 problemloser wird, sondern bringt auch Unterstützung für neue Hardware mit sich. Windows Phone OS 8 kann auch auf Multi-core Plattformen arbeiten. Neben der aktuellen Displayauflösung WVGA (= 800×480 Pixel; 15:9) wird es auch WXGA (1280×768 Pixel 15:9) und 720p HD (= 1280×720 Pixel 16:9) geben.

Ein weiters Hauptfeature ist Unterstützung für microSD-Karten. Mit dem nächsten Windows Phone OS werden Nutzer ihre Daten auf eine Speicherkarte ablegen können. Diese kann aus dem Gehäuse entnommen und zum Beispiel von einem PC gelesen oder beschrieben werden. Das aktuelle Windows Phone kann es nicht — das nächste wird’s können.

Native Code

Auch unter dem Begriff „Native Code“ können sich die Wenigsten etwas vorstellen. Dieses Feature wird Entwickler erlauben, High-End Spiele — in eigenen Worten: „Killer-games“ — von Windows auf Windows Phone 8 zu portieren. Hierfür werden es Hardware-mächtige Geräte geben, so Microsoft.

Nokia hat‘s bereits mit dem Lumia 610 NFC — Microsoft wird‘s nativ machen: Wir sprechen über NFC. Near field communication. Nahfeldkommunikation, das im System integriert ist. Dieses Feature ist interessant, da Microsoft hier mit zahlreichen Mobilfunkanbietern kooperiert. Ziel ist es: Das physikalische Portemonnaie in ein virtuelles umzuwandeln. Anders als bei Google Wallet, wird Microsofts Lösung, ebenfalls Wallet genannt, auf eine spezielle sichere SIM-Karte basieren, statt auf das Gerät. „Das ist den Netzanbieter auch lieber, da nicht jedes Gerät die vorausgesetzte Sicherheit bietet“ — so Microsoft. Wie das Passbook von Apple im iOS 6, wird auch Windows Phone OS 8 Kredikarten oder Mitgliedskarten behausen. Hierfür wird es eine Drittanbieter-API geben. Das Bezahlen mit der Karte oder Betreten eines Clubs klappt über eine Berührungsgeste. Wirklich cool: In-Käufe können über Windows Phone Wallet gemacht werden.

Und eines der größten Enthüllungen ist: Microsoft wird Nokias NAVTEQ-Technologie statt die eigenen Bing Maps in Windows Phone OS 8 verwenden. In erster Linie heißt das: Ein Stück weniger Exklusivität für Nokia-Smartphones, doch etwas mehr für das Windows Phone-Ökosystem, da nun alle Windows Phones — egal ob HTC, Samsung, LG oder Acer — eine vollwertige Offline-Navigation erhalten.

Enterprise-ready

Ready for Business ist der nächste Punkt. Windows Phone OS 8 ist endlich soweit und kann im Enterprise-Sektor eingesetzt werden. Das Betriebssystem unterstützt sicheres Booten, Datenverschlüsselung, Gerätemanagement und In-House-Distribution. Heißt: Proprietäre Apps müssen nicht über den Marketplace von Windows Phone OS verteilt werden.

Das letzte Feature: Der Startscreen. Windows Phone-Nutzer werden diesen bald deutlicher personalisieren können. Man kann die Größe der Live Tiles bestimmen und variieren; gibt vier Größen. Dabei gilt, je größer das Live Tile ist, desto mehr Informationen zeigt es an. Hinzu kommen neue Farben für die Optik.

Windows Phone OS 8 wird mit einer neuen Generation von Geräten im Herbst 2012 verfügbar sein. Bestehende Geräte erhalten kein Upgrade auf das neue Betriebssystem.

US Patent & Trademark Office veröffentlicht Patentapplikation von Apple, die NFC integriert

Autor: Julia Lienhart | 27.04.2012 - 17:02 Uhr | In: News, Technologie

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Apple hat ein neues Patent eingereicht.

US Patent & Trademark Office veröffentlicht Patentapplikation von Apple, die NFC integriert

NFC ist mittlerweile ein etablierter Standard für High-End Geräte. Nicht etabliert ist hingegen der Umgang damit — viele, auch eingefleischte, Nutzer wissen immer noch nicht, was sie damit anfangen können und wozu es gut sein soll. Ein Vorteil von NFC ist die Möglichkeit, Inhalte über einen bequemen Weg mit anderen Usern zu teilen. Diese Idee greift Apple nun für ein neues Patent auf. Heraus gekommen ist eine Applikation für iOS-Geräte, über die wir iTunes-Käufe teilen können.

Das US Patent & Trademark Office hat eine Patentapplikation von Apple veröffentlicht, die NFC in eine innovative Weise integriert. Über diese App können wir iTunes-Käufe über NFC oder E-Mail verschenken. Dabei handelt es sich um virtuellen Inhalt, der von einem Account zum nächsten geschoben wird. Außerdem soll es so möglich werden, ganze iTunes Playlisten mit anderen Usern zu teilen.

Erhältlich soll das Ganze mit dem ersten NFC fähigen Gerät aus dem Hause Apple sein. Wer anschließend Daten transportieren möchte, verschickt diese wie gesagt über E-Mail oder NFC, wobei der andere eine Message mit der Frage bekommt, ob er/sie die Transferierung akzeptieren möchte. Dann erst greift Apple auf die Accounts der beiden Nutzer zu und schiebt den Inhalt rüber.

Dazu kann ich nur sagen: Daumen hoch! Denn Apple ist der erste Hersteller, der NFC so nicht nur anbieten, sondern gleich in praktischen Nutzen umsetzen wird.

Nokia enthüllt Lumia 610 NFC — das erste Windows Phone mit Nahfeld-Kommunikation

Autor: Kamal Vaid | 11.04.2012 - 14:00 Uhr | In: Hardware, News

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Nokia Oyj bringt Near Field Communication zu Windows Phone OS

Nokia Lumia 610 NFC

Das Lumia 610 NFC ist das erste Windows Phone, das Near Field Communication beherrscht. Damit bringt Nokia Windows Phone OS exklusiv auf ein weiteres Level, denn diese Funktion wird nativ nicht unterstützt.

Bei dem Smartphone handelt es sich um eine Variante des Nokia Lumia 610, das kürzlich auf dem Mobile World Congress 2012 vorgestellt wurde.

Wann kann man alles mit der NFC-Funktion des Smartphones machen?

  • Aktionen auslösen, wie zum Beispiel jemandem auf Twitter folgen
  • das Telefon mit einem NFC-Lautsprecher verbinden und nahtlos die Musikwiedergabe starten
  • NFC Tags auslesen
  • Bezahlung mit MasterCard über PayPass und Visa über payWave

Technische Daten des Lumia 610 NFC: 3,7-Zoll Display, 800MHz Prozessor, 256MB RAM, 8GB interner Speicher, 5-Megapixel Kamera und ein Akku mit 1300mAh.

Das Smartphone wird vorerst mit dem Anbieter Orange verkauft. Wann und ob es nach Deutschland kommt, ist aktuell nicht bekannt.

Im Jahre 2011 wurden mehr als 30 Millionen Geräte mit NFC verkauft

Autor: Julia Lienhart | 27.03.2012 - 14:29 Uhr | In: News, Technologie

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NFC ist der neue Standard für Smartphones — und schoss im letzten Jahr hoch wie Pilze aus einem herbstlichen Boden.

NFC-Logo

Near Field Communication ist aus einem High-End-Smartphone nicht mehr wegzudenken. Deshalb wird auch immer häufiger auf den Standard für drahtlose Kommunikation zurück gegriffen, so wurden allein im Jahr 2011 mehr als 30 Millionen Geräte mit NFC verkauft. Bis 2016 werden insgesamt 700 Millionen erwartet.

Die immer niedrig werdenden Kosten für Connectivity Technologien wie GPS, Bluetooth und WLAN erlauben eine immer größere Integration von Funktionen in einem Smartphone.

GPS-fähige Geräte sind um 31 Prozent im Jahre 2011 gestiegen, Devices mit einer WLAN-Funktion haben eine 33-prozentige Steigerung erfahren. NFC hingegen hatte seinen großen Durchbruch erst im letzten Jahr, als mehr als 40 NFC-fähige Devices auf dem Markt kamen. NFC vereinfacht dabei die Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten untereinander, so ist es mit jenem Standard ein einfaches, Daten von einem Device zum anderen zu übertragen. Der Austausch erfolgt drahtlos, indem Geräte kurz aneinander berühren. Weiterhin kann man die Möglichkeiten von NFC anhand von Tags ausschöpfen, so wie Sony es bereits gezeigt hat. Dabei werden Tags Handlungen zugeschrieben, wie beispielsweise das Aktivieren von bestimmten Profilen, die dann durch eine kurze Berührung durchgeführt werden. Zudem soll zukünftig auch das mobile Bezahlen mit einem Smartphone möglich werden – bis sich dies aber durchsetzt, wird es wohl noch ein kleines Weilchen dauern.

Samsung Electronics entwickelt „Secu-NFC“-Chip für sichere Zahlungstransaktionen

Autor: Kamal Vaid | 15.11.2011 - 09:30 Uhr | In: News, Technologie

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SENHRN1 Secu NFC Chip

Samsung Electronics hat einen neuen Near Field Communication Chip, den „SENHRN1“ entwickelt. Der Chip kombiniert mehrere Module in einem System: ein NFC-Steuerelement, ein sicheres Modul, das persönliche Daten speichert, sowie ein Zugangselement, das hochmoderne Verschlüsselungsmethoden offeriert, eine Voraussetzung für zuverlässiges und effizientes Mobile Payment.

Der sogenannte „Secu-NFC-Chip“ (= secure chip, zu Deutsch „sicherer Chip“) bietet eine Speicherkapazität von 780KB – die Dimensionen: 4,3mm x 4,3mm x 1mm. Das System des Chips basiert auf Standalone, das heißt: Er arbeitet völlig unabhängig. Damit schafft er mehr Raumnutzung. Unabhängig geht es weiter: Selbst wenn der Akku des Telefons entladen ist, können Zahlungstransaktionen durchgeführt werden.

Samsung Electronics wird den NFC-Chip auf der CARTES 2o11 in Paris vorführen.

Das Thema NFC ist wirklich sehr interessant. Leider hat es in Deutschland immer noch keinen Durchbruch gegeben. Erst vor kurzem haben wir uns mit einigen Freunden (Shu On Kwok, Viktor Schanz und Kai Zantke) darüber unterhalten. Wir denken es fehlen einfach die Hersteller, die das Thema stark forcieren müssen: Nokia tut‘s schon, vielleicht Apple oder Samsung…

Google und Samsung stellen „Google Galaxy Nexus“ offiziell vor

Autor: Kamal Vaid | 19.10.2011 - 04:00 Uhr | In: Betriebssysteme, Hardware, News

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"Google Galaxy Nexus Logo"

Heute haben Google und Samsung das dritte Nexus-Smartphone, das „Google Galaxy Nexus“ offiziell vorgestellt. Es ist weltweit das erste Smartphone, dass mit der nächsten Android-Version, Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich betrieben wird.

Neuheiten von Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich:

Die „Stock“-Oberfläche, die auf dem Gerät läuft, wurde komplett überarbeitet — viele Elemente kennt man jedoch aus OS 3.0 Honeycomb. Eine neue Designphilosophie namens „ROBOTO“ definiert die Schriften und Design-Richtlinien. Das Hauptmenü zeigt jetzt nicht nur Apps, sondern auch Widgets an — Inhalte werden getrennt dargestellt. Auf dem Homescreen kann man Ordner (exakt genau wie bei Apples iOS) eröffnen: App oder Kontakt auf einen anderen Icon tragen und loslassen. Google hat Ice Cream Sandwich eine neue Tastatur verpasst: Die Tasten sind größer und besser. Text lassen sich in OS 4.0 Ice Cream Sandwich diktieren.

OS 4.0 Ice Cream Sandwich bringt ein neues Multitasking- sowie Benachrichtigungs-System. Die Apps, die man zuletzt geöffnet hat, kann man wie in Honeycomb auch über eine Multitasking-Taste aufrufen. Die Notification-Leiste zeigt größere Symbole mit Kurzinformationen an. Zusätzlich kann man die Leiste jetzt direkt von dem Lockscreen starten — dasselbe gilt auch für die Kamera-App. Meldungen in der Leiste lassen sich mit einer Wischgeste nach rechts entfernen.

Zudem arbeitet das Betriebssystem über „Software Buttons“ — heißt: Physikalische Tasten wie „Home“, „Back“ oder „Search“ gibt es nicht mehr. Google hat außerdem den Support für NFC verbessert. Eine Google-eigene App namens „Android Beam“ kann mittels NFC Inhalte zwischen mehreren Smartphones austauschen. Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich hat eine native Auflösung von 16:9 720p. Eine weitere Funktion „Face Unlock“ erlaubt dem Nutzer das Telefon mit dem Gesicht zu entsperren.


Technische Daten des Google Galaxy Nexus:

  • 4,65-Zoll konkaves Super AMOLED-Display mit einer HD-Auflösung (= 1280×720) auf 316ppi
  • 5-Megapixel Kamera mit Autofokus, LED und „Zero Shutter Lag“ — kurze Verschlusszeit (primär)
  • 1,3-Megapixel Kamera (sekundär)
  • 1080p HD-Videoaufnahme auf bis zu 30 Bildern pro Sekunde
  • Texas Instruments OMAP4460 Dual-Core Prozessor mit je 1,2GHz pro Kern
  • Imagine Technologies PowerVR SGX540
  • 1GB RAM
  • GSM / Quadband | GPRS / EDGE / UMTS / HSPA+ 21,6Mbit/s / LTE (LTE-Version nach Region)
  • Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich
  • interner Speicher: 16GB v 32GB — erweiterbar durch microSDHC bis zu 32GB
  • Near Field Communication
  • Bluetooth 3.0 | WLAN 802.11 abgn
  • Beschleunigungssensor | Kompass | Gyroskop | Lichtsensor | Näherungssensor | Barometer
  • Benachrichtigungs -LED
  • Gewicht: 135g
  • Dimensionen: 135mm hoch x 67mm breit x 8,9mm dick
  • Akku mit 1750mAh

Verfügbarkeit des Google Galaxy Nexus:

Das Google Galaxy Nexus wird global im November verfügbar sein.

Wessen nächstes Smartphone wird das Google Galaxy Nexus?

Offiziell: Googles zweites Smartphone „Google Nexus S“ ist da

Autor: Kamal Vaid | 06.12.2010 - 17:55 Uhr | In: News

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Wie bereits zum heutigen Datum vermutet: Hier ist es; das ist das offizielle Google-Smartphone, welches wir alle aus der Vergangenheit kennen. Das Nexus S, ist das Zweite aus der „Nexus“-Serie, so Google. Es wird hergestellt – wie wir ebenfalls wissen – von Samsung. Technisch ist es dem GT-I9000 Galaxy S ähnlich. Neu: Android OS 2.3 Gingerbread und die Möglichkeiten der Near Field Communication.

In USA soll das Google Nexus S, ab dem 16. Dezember bei der Telekom-Tochter „T-Mobile USA“ verfügbar sein. Vier Tage danach, kommt es nach Großbritannien zu Carphone Warehouse. Vermutlich erscheint das Google Nexus S auch in Deutschland, wann und bei welchem Anbieter, ist noch offen.

Technische Daten:

  • Android OS 2.3 Gingerbread
  • 4,0-Zoll kapazitives Super AMOLED Display auf WVGA, Pixeldichte: 235ppi
  • Akku mit 1500 mAh
  • 512MB RAM
  • 16GB interner Speicher
  • Samsung-Intrinsity S5PC110 Hummingbird-Prozessor mit 1GHz
  • GSM / Quadband | GPRS / EDGE / 3G / HSPA 7,2
  • WLAN 802.11 b/g/n
  • GPS
  • NFC
  • Bluetooth 2.1
  • Dimension: 123mm hoch x 63mm breit x 10,88mm dick
  • Bruttogewicht: 129g
  • Dreiachsengyrospop
  • 5-Megapixel Kamera mit Autofokus und LED
  • Videoaufnahme in D-Auflösung (720×480 Pixeln)
  • Vordere Kamera mit VGA-Auflösung