Auf dem Special Event hat Apple heute eine neue iBooks-App vorgestellt. Die Version bringt neue Funktionen, wie das Teilen von Zitaten aus einem Buch. Auch neu ist die Möglichkeit das Buch und den ganzen Text durchzuscrollen ohne, dass man, wie bisher, zur nächsten Seite blättern muss. Koreanisch und Japanisch werden nun unterstützt, außerdem ist die iCloud-Integration drin, so werden einem sofort alle Bücher angezeigt, die man vorher auf anderen Geräten gekauft hat.
Apple will keine eBooks anbieten, die in irgendeiner Art und Weise Amazon benennen oder verlinken.
Apple versteht keinen Spaß, das hat das Unternehmen schon des Öfteren bewiesen. Besonders beim Angebot in den eigenen digitalen Stores sortiert Apple gerne einmal rigoros aus. Jüngst musste die Autorin Holly Lisle ein Veilchen einstecken, als Apple ihre Bücher aus dem iBookstore entfernte. Auf Nachfrage hin wurde ihr erläutert, dass man die Verlinkung zu einem Konkurrenten — nämlich amazon.com — nicht dulde.
Die Autorin hat dieses Verhalten konsequent quittiert — indem sie ihre Bücher aus dem Store entfernte. Kommentiert hat sie das Ganze abschließend folgendermaßen:
„I’m deeply disappointed by the loss of Apple as a viable market. I know a lot of folks hate the company. I loved it, though—and recent decisions on this issue as well as the issue of sandboxing in the next OS make me realize it’s working hard at making itself a company I won’t be able to support.“
Was meint Ihr: Ist Apples Verhalten berechtigt oder unprofessionell?
Deutsche Verlage reagieren auf Apples iBook 2 und planen Schulbuchrevolution.
Apple sucht Einzug in Schulen und Universitäten, hat ein Konzept für globale Digitalisierung von Bildung und Wissen realisiert und möchte nun Bildungseinrichtungstätten von dem Nutzen dieser Idee überzeugen. 27 Schulbuchverlage aus Deutschland haben darauf jedoch ihre ganz eigene Antwort:
Auch Motorola Mobility möchte Einzug in Klassenzimmer finden.
Na sowas: Gerade hat Apple sein neues iBooks 2 mit dem Fokus auf Schul- und Universitätspädagogik vorgestellt, nun zieht Motorola mit seinem XOOM nach. In einem Video wird anschaulich erklärt, wozu ein Tablet in der Schule genutzt werden könne und auch Lehrer sowie Schüler/Studenten kommen zu Wort und dürfen sich zu dem Projekt äußern.
Für viele Menschen ist ein Buch ja eher eine staubige Antiquität denn eine Quelle des Wissens. Für all jene dürfte das neue iBook 2 Konzept von Apple sicherlich interessant werden: Das Unternehmen hat gestern eine neue Art des Bildens und Lesens vorgestellt, die interaktiv, dynamisch und interessant ist. Bücher werden ganzheitlich angezeigt und arbeiten mit Videos, Bildern, Diagrammen und interaktiven Animationen. Den Fokus setzt Apple dabei jedoch verstärkt auf Bildungseinrichtungen wie Schule und Universität:
Apple hat seine hauseigene Bücher-App iBooks aktualisiert. iBooks 1.5 bringt einen Nachtlesemodus. Das schwarze Thema soll die Augen beim Lesen im Dunkeln schonen. Es gibt nun ein ganzseitiges Layout, wodurch man sich völlig auf den Text konzentrieren kann.
Des Weiteren hat Apple neue Schriftarten installiert. So hat man jetzt eine größere Auswahl und kann entscheiden, wie man den Text am besten lesen möchte. Dazu kommen noch viele Kleinigkeiten, die Apple an der Optik vorgenommen hat.