Massiv in der Öffentlichkeit diskutiert und sehr im Fokus der Medien, waren in den letzten Wochen die Auseinandersetzungen zwischen Apple und Samsung. Eher unbemerkt gab es aber auch eine Klage von Motorola gegen Apple. Diese Klage behandelt die Verletzung eines Mobilfunk-Patents, welches Motorola bereits 2003 zugesprochen worden war – zu einer Zeit in der Apple noch gar nicht mit Mobilfunkgeräten auf dem Markt war.
In der Nacht wurde das Urteil des Mannheimer Landgerichts im Blog von Florian Müller – einem deutschen Patentexperten – veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings nicht ganz klar, ob es ein Fake ist oder nicht. In dem Urteil wird Apple mit sofortiger Wirkung der Vertrieb von „mobilen Geräten“ in Deutschland untersagt, weil man nicht auf die Anschuldigungen von Motorola reagiert habe. Welche Geräte konkret betroffen sind, wird sich sehr bald klären, da Apple die Patent-Verletzungen offenlegen muss, damit Motorola die Höhe des Schadenersatzes bemessen kann.
Heute Morgen wurde nun die Echtheit von Apple bestätigt, jedoch meint Apple auch weiterhin Geräte vertreiben zu können. Vermutlich weil sich das Urteil an die Apple Incorporated wendet, nicht aber an die deutsche Tochter Apple GmbH. Selbst wenn dies der Fall ist, dürfte die Lieferung von neuen Geräten nach Deutschland, wie auch der Vertrieb per Onlineshop, welcher auf die amerikanische Seite weiterleitet, untersagt sein.
Noch sind nicht alle Informationen verfügbar und auch haben nicht alle Beteiligten Stellung bezogen, es dürften also noch weitere Details im Laufe der nächsten Tage an die Öffentlichkeit dringen.
Google und Samsung haben das nächste Nexus-Smartphone vorgestellt. Jetzt warten wir nur noch, bis es da ist. Zwar gibt es einige Online-Shops, die ein Lieferdatum nennen, aber etwas Konkretes wurde von beiden Unternehmen bisher nicht gesagt — man kommunizierte mit „November“.
Auf einem Samsung-Event gestern in London, Großbritannien, soll Samsung bestätigt haben, dass der Verkaufsstart des Google Galaxy Nexus am 17. November beginnt.
In Deutschland werden Vodafone und Telefónica Germany das Google Galaxy Nexus anbieten.
Wer kauft’s sich in bar? Wer mit einem Mobilfunkvertrag oder vielleicht Vertragsverlängerung?
Von:
Steven Klingenberg |
25.10.2011 - 18:58 Uhr | In: Android OS, iOS, News, OS
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Seither war der App Store von Apple, an der Top-Position der mobilen Märkte der Download-Charts und somit interessanter für die Entwickler als Googles Android Market. Doch seit dem zweiten Quartal 2011 hat Android es geschafft, jedenfalls in Sachen Downloads, die Apple-Gemeinschaft zu überholen, laut ABI Research.
Dies führt natürlich aufgrund der stetig steigenden Anzahl von Android-User zurück. Um genau zu sein, sollen etwa 2,4 Android Geräte auf ein iOS-Gerät kommen.
Denn vor kurzem erst, erreichte Android die 100 millionste Aktivierung, da bleibt natürlich die Anzahl der App-Downloads auch nicht ganz unberührt. Im Großen und Ganzen heißt das etwa: In diesem Jahr werden etwa 29 Milliarden Apps heruntergeladen davon gehen allein 44% der mobilen App-Downloads auf das Konto von Googles Betriebssystem Android, wogegen iOS sich „nur“ mit einem Anteil von etwa 31% zufrieden geben muss, so ABI Research.
Nach dem Google Nexus One und dem Google Nexus S bringt Google in Zusammenarbeit mit Samsung das nächste Nexus Smartphone auf dem Markt, das Galaxy Nexus. Highlights des Galaxy Nexus sind das 4,65-Zoll große konkave Super AMOLED-Display mit einer HD-Auflösung und der 1,2GHz DualCore Prozessor von Texas Instruments. Außerdem ist es das erste Smartphone mit Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich.
Keine Frage es ist ein tolles Smartphone, aber natürlich ist es, wie jedes andere Smartphone auch, nicht perfekt. Ihr (und auch wir) würden was am Galaxy Nexus verändern, wenn wir könnten. Seid kreativ! Also…
…Wie würdet Ihr das Google Galaxy Nexus verändern?
Das schon etwas ältere Nexus One erhielt von Google bisher immer sehr flott Update auf die aktuelle Android Version, momentan läuft es mit der aktuellsten Version von Gingerbread. Und kaum hat Google das SDK für Ice Cream Sandwich freigegeben gibt es einen Port für’s Google Nexus One, wie in dem Video zu sehen ist.
Viele Funktionen, wie die Kamera funktionieren noch nicht, deshalb ist es nicht wirklich alltagstauglich. Es ist eben nur ein Port vom SDK. Auf jeden Fall ist es doch sehr positiv, dass Ice Cream Sandwich auch auf etwas älteren Geräten, wie dem Nexus One läuft, die Hersteller sollten sich also schonmal an den Update machen.
Was sind wir Android-User alle euphorisch, wenn es um das neue Google Experience Device aus dem Hause Samsung – das Galaxy Nexus – geht. Riesendisplay, ordentlich Power unter der Haube, sexy Design und Android pur. Doch eben dieses Gerät, welches bei mir schon im Voraus den Glückshormonspiegel in die Höhe treibt, steht nun erstmals in der Kritik.
Grund dafür ist die vom Galaxy S der ersten Generation bekannte Displaytechnology „Pen Tile“. Ihr erinnert Euch sicherlich: Dabei ging es um die Anzahl der Subpixel je Pixel, die nicht wie Üblich bei drei sondern lediglich bei zwei lag. Mit dem Galaxy SII und dem Super AMOLED Plus Display wurde Pen Tile der Garaus gemacht und entstandene unschöne Effekte, wie gefärbte Umrandungen von geraden Linien somit behoben.
Im Galaxy Nexus kam nun jedoch genau diese Technik wieder zum Einsatz, was die Brillanz der HD-ready Auflösung um ca 30% schmälern soll.
Ich persönlich sehe die Sache nicht so dramatisch und bin gerade schon dabei, in meiner Hosentasche Platz für dieses Phone zu schaffen. Denn eine Steigerung zum Display meines Nexus S ist es dennoch und eine Verschlechterung gegenüber dem Galaxy SII ist nicht zu erwarten.
Wie seht Ihr das? Vertraut Ihr auf solche Vorabberichte oder wartet Ihr, bis Ihr den Screen mit Euren eigenen Augen begutachten könnt.
Von:
Kamal Vaid |
21.10.2011 - 13:01 Uhr | In: News
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Samsung und Google haben erfolgreich ein neues Smartphone vorgestellt. Das Galaxy Nexus ist in aller Munde. Nach der offiziellen Präsentation haben sich Viele gefragt, ob es denn nicht irgendwelche Geschmacksmuster- oder Patentverletzungen verursacht. Doch dem ist nicht so. Dr. Won-Pyo Hong, EVP Produktstrategie Samsung Electronics, bestätigte auf der AsiaD in Hongkong, dass das Galaxy Nexus keine Patente verletzt. Das Telefon wurde sogar noch vor der ganzen „Samsung vs. Apple“-Geschichte entworfen.
Dr. Hong bestätigte ebenfalls, dass Samsung bereits die Arbeiten an einer nachgebesserten TouchWiz-Oberfläche begonnen hat. Diese soll ebenso keine Geschmacksmuster oder Patente verletzen.
Die neue TouchWiz-Oberfläche (wahrscheinlich 5.0) wird Anfang 2012 erwartet.
Heute haben Google und Samsung das dritte Nexus-Smartphone, das „Google Galaxy Nexus“ offiziell vorgestellt. Es ist weltweit das erste Smartphone, dass mit der nächsten Android-Version, Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich betrieben wird.
Neuheiten von Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich:
Die „Stock“-Oberfläche, die auf dem Gerät läuft, wurde komplett überarbeitet — viele Elemente kennt man jedoch aus OS 3.0 Honeycomb. Eine neue Designphilosophie namens „ROBOTO“ definiert die Schriften und Design-Richtlinien. Das Hauptmenü zeigt jetzt nicht nur Apps, sondern auch Widgets an — Inhalte werden getrennt dargestellt. Auf dem Homescreen kann man Ordner (exakt genau wie bei Apples iOS) eröffnen: App oder Kontakt auf einen anderen Icon tragen und loslassen. Google hat Ice Cream Sandwich eine neue Tastatur verpasst: Die Tasten sind größer und besser. Text lassen sich in OS 4.0 Ice Cream Sandwich diktieren.
OS 4.0 Ice Cream Sandwich bringt ein neues Multitasking- sowie Benachrichtigungs-System. Die Apps, die man zuletzt geöffnet hat, kann man wie in Honeycomb auch über eine Multitasking-Taste aufrufen. Die Notification-Leiste zeigt größere Symbole mit Kurzinformationen an. Zusätzlich kann man die Leiste jetzt direkt von dem Lockscreen starten — dasselbe gilt auch für die Kamera-App. Meldungen in der Leiste lassen sich mit einer Wischgeste nach rechts entfernen.
Zudem arbeitet das Betriebssystem über „Software Buttons“ — heißt: Physikalische Tasten wie „Home“, „Back“ oder „Search“ gibt es nicht mehr. Google hat außerdem den Support für NFC verbessert. Eine Google-eigene App namens „Android Beam“ kann mittels NFC Inhalte zwischen mehreren Smartphones austauschen. Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich hat eine native Auflösung von 16:9 720p. Eine weitere Funktion „Face Unlock“ erlaubt dem Nutzer das Telefon mit dem Gesicht zu entsperren.
Technische Daten des Google Galaxy Nexus:
4,65-Zoll konkaves Super AMOLED-Display mit einer HD-Auflösung (= 1280×720) auf 316ppi
5-Megapixel Kamera mit Autofokus, LED und „Zero Shutter Lag“ — kurze Verschlusszeit (primär)
1,3-Megapixel Kamera (sekundär)
1080p HD-Videoaufnahme auf bis zu 30 Bildern pro Sekunde
Texas Instruments OMAP4460 Dual-Core Prozessor mit je 1,2GHz pro Kern
Nur noch wenige Stunden bis zum Google-Samsung-Event in Hong Kong. Der Live-Stream unter youtube.com/android startet pünktlich um 04:00 Uhr. Währenddessen zeigt sich ein erstes Pressebild: Auf der amerikanischen Samsung-Seite ist das Galaxy Nexus in der Suche erschienen:
Neben BBX OS hat Research In Motion heute auch das „PlayBook 2.0“-Upgrade angekündigt. Für Entwickler ist es schon heute verfügbar — wann das Upgrade für Kunden erscheint, hat RIM nicht bekannt gegeben.
Detaillierte Angaben beziehungsweise alle Neuerungen nannte RIM ebenfalls nicht. Das PlayBook 2.0 beinhaltet Unterstützung für Adobe AIR 3, Adobe Flash 11 & WebGL. Zudem kommt ein langerwartetes Features: „BlackBerry Runtime for Android Apps“ — die Möglichkeit, Android-Apps auf dem PlayBook zu wiedergeben. Damit die Apps hundertprozentig laufen, müssen sie vorher von den Entwicklern optimiert werden. Hierzu stellt RIM den Entwicklern ein Plugin für das Google ADT zur Verfügung.