Autor:
Kamal Vaid |
15.04.2013 - 19:38 Uhr | In: News
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Scheint, als habe Apple das iPhone der nächste Generation fertig entwickelt, denn der Produzent Hon Hai Precision Industry, besser bekannt als Foxconn Technology Group, ist derzeit auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, schreiben The Wall Street Journal und Bloomberg.
Nach einer Urlaubssperre Ende Februar, wurden im vergangenen Monat in der Fabrik Zhengzhou zehntausend neue Arbeitsplätze für Fließbandarbeit erschaffen. Die Produktionsstätte liegt im Osten Chinas
Mitarbeiter der Hon Hai Precision Industry Co., Ltd äußert sich zu der iPhone 5-Produktion.
Foxconn ist nicht nur für menschenunwürdiges Arbeiten, sondern auch für das Produzieren von Apples iPhones bekannt. Das aktuelle Modell, das iPhone 5, soll dabei aber besonders schwierig sein. So soll sich laut dem Wall Street Journal ein anonymer Mitarbeiter der Hon Hai Precision Industry Co., Ltd — bekannt als Foxconn — dazu geäußert haben. So sei das Gerät das schwierigste, das Foxconn je in Auftrag bekommen habe und selbst jetzt, während das neueste iPhone bereits verkauft wird, lernen die Mitarbeiter
Auftragshersteller Foxconn von Hon Hai Precision Industry Co., Ltd. steht erneut unter Beschuss.
Der chinesische Original Design Manufacturer Foxconn sorgt immer wieder für negative Schlagzeilen und ist schon ein geflügeltes Wort, wenn es um menschenverachtende Arbeitsbedingungen geht. Jüngst machte das Unternehmen aufgrund der Produktion des iPhone 5 auf sich aufmerksam, weil es dafür Schüler in die Firma holte, die aufgrund ihrer Arbeit bei Foxconn ihrer Bildung nicht mehr nachkommen konnten. Nun geht es um einen ähnlich gelagerten Fall:
Es steht kurz davor, das große Apple-Event, das uns das iPhone 5 enthüllen wird. Die Verkaufszahlen des iPhone 4S und des iPhone 4 sind seit Monaten rückläufig und sind ein Ausdruck der Erwartungshaltung vieler Verbraucher. Denn die meisten warten mit dem Kauf eines neuen Telefones, bis sie den neuesten Streich aus dem Apple-Haus gesehen haben. Somit wappnet sich auch Apple: Das Unternehmen erwartet hohe Verkaufszahlen des neuen iPhones und bereitet damit auch seine Lieferanten vor. Und einer dieser ist Foxconn Electronics — schon der Name
Sehen wir demnächst ein Smartphone aus dem Hause amazon.com?
Gerüchte bezüglich der Pläne von amazon.com sind derzeit so üppig gesät wie Sand am Meer. Ernst nehmen können wir davon wenig und seien wir mal ehrlich: Nerven tut es auch. Dennoch kam ich an dieser Neuigkeit nicht vorbei, in der Bloomberg von einem Smartphone aus dem Top-Seller-Haus spricht. Und als wäre das nicht schon genug, soll das Unternehmen jenes Gerät von Foxconn bauen lassen — also dem selben Hersteller, wo auch Apple seine Telefone bauen lässt.
Weitere Specs sind nicht bekannt, aber generell mischt amazon.com die mobile Endverbraucher Welt etwas auf: eigener App Store und Musik-Streaming-Dienst, Tablets und jetzt auch noch ein Smartphone?
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Kamal Vaid |
20.06.2012 - 22:49 Uhr | In: Ausland, News
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Vorsitzender der Hon Hai Precision Industry Company Limited rät aktuell vom Kauf eines Smartphones ab.
Mit Worten wie „Wartet mit dem Kauf eines neuen Smartphones. Apples iPhone 5 wird Samsungs Galaxy SIII beschämen“ wird Terry Gou, Vorsitzender der Hon Hai Precision Industry von einer großen chinesischen Zeitung zitiert. Für alle die es nicht wussten: Foxconn Technology Group, der Produzent des iPhone und iPad, firmiert sich als Hon Hai.
Es ist natürlich ein Desaster, wenn ein so hochrangiger Manager, der noch in Apples Geschäfte involviert ist, so etwas von sich gibt. Einerseits könnte er tatsächlich etwas Wahres erzählen, anderseits weiß die Industrie, dass Gou ein Erzfeind von Samsung Electronics ist. 2010 wurde Samsung Zeuge einer von der Europäischen Kommission geleiteten Untersuchung und belastete damit die vier schuldigen Display-Hersteller aus Taiwan wegen Preisdumping. Seither sei es ein Lebensziel von Terry Gou, Samsung zu besiegen.
Die Leute von Marketplace.org haben einen exklusiven Einblick in Foxconn gekriegt, einem der größten Hersteller von Computerteilen. Foxconn stellt auch für Apple Produkte her. Und so hat Marketplace ein Video veröffentlicht, welches die verschiedenen Etappen der iPad-Produktion zeigt. Angefangen vom Mainboard bis hin zum Display sehen wir ein paar Produktionsschritte.
In der Vergangenheit wurde Foxconn oft wegen den unmenschlichen Arbeitsbedingungen kritisiert. Vor kurzem hat Apple-CEO Tim Cook Foxconn besucht und nun durfte ein Journalist ein Video filmen. Natürlich wird er nicht alles gesehen haben und erst recht nicht Punkte der Fabrik, wo man viel kritisieren kann. Aber Apple scheint das Image aufbauen zu wollen, was auch verständlich ist.
Foxconn wird von Menschenrechtsorganisationen immer wieder ins Visier genommen.
Foxconn ist uns allen ein Begriff. Das chinesische Unternehmen steht im Ruf, unwürdige Arbeitszeiten wie auch Bedingungen für Arbeitnehmer zu schaffen. Menschenrechtsorganisationen kritisierten das Verhalten von Foxconn immer wieder — und immer lauter.
Untersuchungen haben die Misslage im Übrigen bestätigt.
Foxconn stellt das iPhone sowie das iPad für Apple her. Das kalifornische Unternehmen möchte offenbar ungern auf die Zusammenarbeit mit China verzichten, die Vorwürfe allerdings auch nicht einfach so hinnehmen. Darum — und aus wohl anderen, unbekannten Gründen — ist Tim Cook persönlich nach China gereist, um sich die Situation vor Ort zu vergegenwärtigen.
Im letzten Monat hat Foxconn die Löhne besonders für junge Arbeitnehmer um mehr als 25% erhöht.
Tim Cook möchte die Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen weiter ausbauen und vertiefen — und das auf eine ehrliche und transparente Art und Weise. Detaillierte Informationen über Cooks Besuch gibt es leider keine, aber die Ergebnisse aus Gesprächen mit Verantwortlichen sollen „great“ gewesen sein.
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Kamal Vaid |
18.02.2012 - 13:49 Uhr | In: News
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Vernichtende erste Worte bei der Untersuchung in der Foxconn-Fabrik in Shenzhen, China.
Arbeiter montieren und führen Qualitätskontrollen auf dem MacBook Pro Display-Gehäuse bei einem Apple Produzent in Shanghai.
Die von Apple angeordnete Inspektion in den Foxconn-Fabriken durch die Arbeitsschutzorganisation Fair Labor Association zeigt erste Ergebnisse. „Tonnenweise Probleme“ — sagt FLA Chief Executive Officer Auret van Heerden in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Apple, der erste Hersteller von Technologieprodukten, der sich mit der FLA verbunden hat, hat am Montag, den 13. Februar 2012 bekannt geben, dass man eine freiwillige Inspektion in den Endmontage-Fabriken beauftragt hat.
Ausführliche Angaben wollte van Heerden nicht machen. Er sagte jedoch, dass man in naher Zukunft große Ankündigungen erleben werde. Foxconn verhalte sich derzeit sehr kooperativ, fügte er hinzu.
Zufällige Interviews: Ein 30 Mann starkes Team will 35.000 Mitarbeiter interviewen. Das Team sucht sich hierfür zufällig kleine Gruppen oder einzelne Mitarbeiter aus.
Die in Washington, District of Columbia sitzende gemeinnützige Organisation will in den nächsten Monaten einen vollständigen Bericht abliefern.
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Kamal Vaid |
13.02.2012 - 15:08 Uhr | In: News
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Auf Wunsch von Apple startet die Fair Labor Association eine Untersuchung in Endmontage-Fabriken von Foxconn.
Am Montag, den 13. Februar hat Apple bekannt gegeben, dass die Fair Labor Association — kurz „FLA“ — eine freiwillige und von Apple gewünschte Untersuchung in den Endmontage-Fabriken in Foxconn Shenzhen und Foxconn Chengdu starten wird.
Ein Team von Arbeitsrechtsexperten hat bereits mit den Kontrollen in China begonnen.
„Wir sind überzeugt, dass Arbeiter überall das Recht auf eine sichere und faire Arbeitsumgebung haben und aus diesem Grund haben wir die FLA gebeten unabhängig die Bedingungen bei unseren größten Zulieferern zu beurteilen“ — sagt Tim Cook, CEO von Apple. „Die Untersuchungen, so wie sie jetzt stattfinden, sind bisher einzigartig in der Elektronikindustrie, sowohl im Ausmass als auch dem Umfang. Wir schätzen es, dass die FLA der ungewöhnlichen Maßnahme zugestimmt hat, die Fabriken in ihren Berichten zu benennen.“
In Rahmen der Kontrolle will die FLA zahlreiche Mitarbeiter über die Arbeitskonditionen befragen. Dazu gehört auch: das Wohlbefinden der Mitarbeiter, die Ausgleichszahlungen, Arbeitsstunden sowie Kommunikation mit dem Management. Dabei will die Arbeitsrechtsorganisation auch verschiedene Arbeitsverträge unter die Lupe nehmen.
Die Zulieferer von Apple haben sich zur vollen Kooperation mit der FLA verpflichtet und werden uneingeschränkten Zugang zu ihren Betrieben gewährleisten. Die Ergebnisse und Empfehlungen ihrer ersten Inspektionen wird die FLA Anfang März auf ihrer Website www.fairlabor.org bekannt geben.