FLA-Inspekteure: „Bei Foxconn gibt es tonnenweise Probleme“

Autor: Kamal Vaid | 18.02.2012 - 13:49 Uhr | In: News

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Vernichtende erste Worte bei der Untersuchung in der Foxconn-Fabrik in Shenzhen, China.

Arbeiter montieren und führen Qualitätskontrollen auf dem MacBook Pro Display-Gehäuse bei einem Apple Produzent  in Shanghai.

Arbeiter montieren und führen Qualitätskontrollen auf dem MacBook Pro Display-Gehäuse bei einem Apple Produzent in Shanghai.

Die von Apple angeordnete Inspektion in den Foxconn-Fabriken durch die Arbeitsschutzorganisation Fair Labor Association zeigt erste Ergebnisse. „Tonnenweise Probleme“ — sagt FLA Chief Executive Officer Auret van Heerden in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Apple, der erste Hersteller von Technologieprodukten, der sich mit der FLA verbunden hat, hat am Montag, den 13. Februar 2012 bekannt geben, dass man eine freiwillige Inspektion    in den Endmontage-Fabriken beauftragt hat.

Ausführliche Angaben wollte van Heerden nicht machen. Er sagte jedoch, dass man in naher Zukunft große Ankündigungen erleben werde. Foxconn verhalte sich derzeit sehr kooperativ, fügte er hinzu.

Zufällige Interviews: Ein 30 Mann starkes Team will 35.000 Mitarbeiter interviewen. Das Team sucht sich hierfür zufällig kleine Gruppen oder einzelne Mitarbeiter aus.

Die in Washington, District of Columbia sitzende gemeinnützige Organisation will in den nächsten Monaten einen vollständigen Bericht abliefern.

Unabhängige Organisation für Arbeitsrecht startet Untersuchung bei Apple-Zulieferen

Autor: Kamal Vaid | 13.02.2012 - 15:08 Uhr | In: News

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Auf Wunsch von Apple startet die Fair Labor Association eine Untersuchung in Endmontage-Fabriken von Foxconn.

Logo der Hon Hai Precision Industry Company Limited

Am Montag, den 13. Februar hat Apple bekannt gegeben, dass die Fair Labor Association — kurz „FLA“ — eine freiwillige und von Apple gewünschte Untersuchung in den Endmontage-Fabriken in Foxconn Shenzhen und Foxconn Chengdu starten wird.

Ein Team von Arbeitsrechtsexperten hat bereits mit den Kontrollen in China begonnen.

„Wir sind überzeugt, dass Arbeiter überall das Recht auf eine sichere und faire Arbeitsumgebung haben und aus diesem Grund haben wir die FLA gebeten unabhängig die Bedingungen bei unseren größten Zulieferern zu beurteilen“ — sagt Tim Cook, CEO von Apple. „Die Untersuchungen, so wie sie jetzt stattfinden, sind bisher einzigartig in der Elektronikindustrie, sowohl im Ausmass als auch dem Umfang. Wir schätzen es, dass die FLA der ungewöhnlichen Maßnahme zugestimmt hat, die Fabriken in ihren Berichten zu benennen.“

In Rahmen der Kontrolle will die FLA zahlreiche Mitarbeiter über die Arbeitskonditionen befragen. Dazu gehört auch: das Wohlbefinden der Mitarbeiter, die Ausgleichszahlungen, Arbeitsstunden sowie Kommunikation mit dem Management. Dabei will die Arbeitsrechtsorganisation auch verschiedene Arbeitsverträge unter die Lupe nehmen.

Die Zulieferer von Apple haben sich zur vollen Kooperation mit der FLA verpflichtet und werden uneingeschränkten Zugang zu ihren Betrieben gewährleisten. Die Ergebnisse und Empfehlungen ihrer ersten Inspektionen wird die FLA Anfang März auf ihrer Website www.fairlabor.org bekannt geben.