Autor:
Kamal Vaid |
17.07.2012 - 09:01 Uhr | In: Ausland, News
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Mitarbeiter der Qantas Airways Limited erhalten einen kalifornischen Apfel, statt kanadische Brombeere. Dieser Austausch wird RIM nicht schmecken…
Der in Waterloo sitzende, angeschlagene Smartphone- und Software-Hersteller Research In Motion wird in Kürze 1.300 BlackBerry Enterprise-Kunden verlieren: Die größte australische Fluggesellschaft Qantas Airways will alle für das Unternehmen bereitgestellte BlackBerry-Geräte ihrer Mitarbeiter durch neue Apple iPhones austauschen. Das iPhone gefällt nicht nur dem Top-Management und befragten Angestellten des Unternehmens, in Rahmen der Veränderung wird auch erwartet, dass man mehrere Millionen Dollar pro Jahr spart.
„Das iPhone besitzt eine benutzerfreundliche Oberfläche und bietet einen einfachen Zugriff auf E-Mails, Kontakten und Kalendern. Zudem erfüllt es alle Sicherheitsanforderungen von Qantas“, sagt Paul Jones, Chief Information Officer von Qantas Airways Limited. „Der Übergang vom BlackBerry auf das iPhone ist Teil einer Mobilitätsstrategie und wird zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.“
Der Wechsel hat noch nicht begonnen: Die Mitarbeiter der Airline-Crew gehören zu den ersten, die das iPhone nutzen werden. Die Fluggesellschaft mit insgesamt 35.000 Mitarbeitern will künftig auch mitgebrachte Android OS-Geräte unterstützen.
Qantas Airways ist nicht die einzige große Marke in Australien, die auf RIMs Lösung verzichtet. Auch IT-Dienstleister IBM Australia hat im Januar den Einkauf und die Verwendung gestoppt. Bezogen auf 500 BlackBerry-Smartphones, konnte der Schritt IBM 1,4 Millionen Dollar einsparen.
Google betritt mit neuem Google Maps-Dienst datentechnisch sensibles Terrain.
Der Unternehmen aus Mountain View, Kalifornien hat sein Portfolio nun um einen weiteren Dienst ergänzt: „Maps Coordinate“ richtet sich an Unternehmer, die gerne alles ganz genau wissen wollen. Zum Beispiel, wo sich ihre Mitarbeiter zum derzeitigen Augenblick befinden. Die App solle Unternehmern helfen, ihre Mitarbeiter effizient zu koordinieren und in verschiedenen Einsatzgebieten einzusetzen.
Man kann über die Applikation auch Videotelefonie führen und als Arbeitnehmer Aufgaben zugesandt bekommen, die man zu erfüllen hat. Alle Daten wandern dabei übrigens zu den Google Servern, die dort auch bis zu dreißig Tage gespeichert bleiben. Die Ortung lässt sich durch einen Stumm-Modus ausschalten.
Google Maps Coordinate ist ein Bestandteil von Google Apps — dem Cloud-Service für Geschäftskunden. Der Dienst kann aber auch separat zum Vorstellungspreis (bis zum 01. September 2012) für 15 US-Dollar monatlich pro Mitarbeiter gebucht werden. Für die Verwendung gibt es eine Android OS-App oder ein Webinterface.
Ich persönlich finde diesen Dienst befremdlich – und würde die ständige Kontrolle durch meinen Arbeitgeber nicht wollen. Was ist mit meiner Privatsphäre? Andererseits gibt es nunmal auch Berufsfelder, in denen genau die App das ist, was immer gefehlt hat. Bei vielen Außendienstaufgaben zum Beispiel.
Die aus der Motorola Incorporated ausgeschiedene Gesellschaft Motorola Solutions präsentiert heute das erste Enterprise-Tablet „ET1“ mit Android OS. Auf Wunsch kann es mit zusätzlichem Zubehör — wie zum Beispiel ein EC-Lesegerät — nachgerüstet werden.
Es hat ein 7-Zoll TFT-LCD mit Corning Gorilla Glas und einer Auflösung von 1024×600 Pixel. Das ET1 wird mit einem 1GHz Dual-Core Texas Instruments OMAP4-Prozessor, Android OS 2.3.4 und 1GB RAM betrieben. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel Kamera, und auf der Vorderseite eine 720p-Kamera (also 1,3-Megapixel). Obwohl es für mobile Zwecke gedacht ist, bietet es nur WLAN 802.11 abgn — für‘s Erste kommt es ohne UMTS. Des Weiteren hat es 2-mal USB und einen HDMI-Ausgang. Das Gesamtgewicht ist 0,63kg und das Gehäuse ist IP54-zertifiziert.
Endverbraucher können das Tablet nicht erwerben. Motorola Solutions will es nur direkt an große Business-Einheiten verkaufen. Demnach richtet sich auch der Listenpreis.
Autor:
Kamal Vaid |
13.07.2010 - 22:17 Uhr | In: News
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Machen wir uns nichts vor: Wenn es um Sicherheit bei mobilen Endgeräten geht, ist BlackBerry-Papa Research In Motion der Beste.
Gestern hat RIM einen neuen Dienst namens „BlackBerry® Protect“ vorgestellt. Dieser soll Privatkunden schützen – wie der Name schon sagt. Mit BlackBerry® Protect kann jeder BlackBerry-Anwender sein Smartphone, von der Ferne „remote wipen“, das heißt: Geht das Telefone verloren oder wird es geklaut, so kann man mit Paar Klicks, über einen Webzugang, das Telefon sperren, es laut klingeln lassen oder es auf einer Kartenansicht anzeigen lassen, und damit orten.
Desweiteren bietet RIM noch zahlreiche andere Funktionen: Mit BlackBerry® Protect kann der Anwender den Gerätespeicher sowie die Speicherkarte komplett formatieren.
Dies und mehr, soll jeder Privatkunde von RIM bekommen – dieser Dienst wird zum Ende 2010 nach Deutschland eingeführt und kostenlos angeboten.