
Research In Motion hat gestern Abend die Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2012 bekannt gegeben. Bilanz: Schlechter als erwartet. So hat der BlackBerry-Hersteller einen Verlust von $125 Millionen (Euro-Kurs) bei einem Gesamtumsatz von $4,2 Milliarden (Euro-Kurs) gemacht. Im Vergleich zum vorherigen Quartal, ist der Umsatz um 19% gefallen.
Im vierten Quartal hat RIM 11,1 Millionen Smartphones und 500.000 BlackBerry PlayBooks verkauft. Das sind 21% weniger Smartphones, als im Quartal zuvor.
Änderungen im Hause Research In Motion: CEO Thorsten Heins will sich in Zukunft weniger auf das Privatkundengeschäft konzentrieren. Im Wettbewerb mit dem iPhone und Android-Smartphones habe man keine Chance, sagt Heins während der Bekanntgabe.
„Wir planen, unseren Fokus wieder auf das Geschäft mit Geschäftskunden zu legen, um dort von unserer Führungsposition zu profitieren“, sagte RIM-Chef Thorsten Heins. Das Unternehmen könne keinen Erfolg haben, „wenn wir versuchen, jedermanns Liebling zu sein und allen Alles zu geben“.
Im Zuge der Strategie müssen hochrangige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Dazu gehören Jim Balsillie, RIM-Gründer und Mitglied des Verwaltungsrates, David Yach, CTO RIM und Jim Rowan, COO RIM.