Samsung re-launched das Windows Phone GT-I8350 Omnia M

Autor: Kamal Vaid | 11.05.2012 - 14:20 Uhr | In: Hardware, News

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Samsung GT-I8350 Omnia M

Samsung Electronics hat heute ein (neues) Smartphone mit Windows Phone OS vorgestellt. Das im September 2011 präsentierte GT-I8350 Omnia W wird erneuert: Das GT-I8350 Omnia M ist technisch etwas schlechter ausgestattet — bringt aber dafür ein größeres Display. Ab Werk kommt das Omnia M mit einigen vorinstallierten Applikationen wie Samsung ChatON oder eine Videotelefonie-App. Samsung selbst beschreibt das Design als minimalistisch und kompakt.

Samsung GT-I8350 Omnia M

Technische Daten des Samsung GT-I8350 Omnia M:

  • 4-Zoll Super AMOLED-Display mit WVGA-Auflösung (= 800×480 Pixel)
  • Microsoft Windows Phone OS 7.5 Refresh
  • HSPA 7,2Mbit/s (GT-I8350 Omnia W: HSPA+ 14,4Mbit/s)
  • 5-Megapixel Kamera mit Autofokus, LED und Fähigkeit Videotelefonie in VGA zuführen
  • 4GB interner Speicher
  • 384MB RAM (GT-I8350 Omnia W: 512MB RAM)
  • 1GHz Prozessor (GT-I8350 Omnia W: 1,4GHz)
  • 1500mAh Akku

Eine konkrete Verfügbarkeit oder einen Preis hat Samsung Electronics nicht genannt. Vermutlich ist es ein Konkurrenzprodukt des Nokia Lumia 610. Dementsprechend könnte es im selben Preissegment (200€) liegen. Das GT-I8350 Omnia W ist heute noch ein sehr solides Windows Phone und kostet aktuell bei Vodafone 298€.

Konkurrenz für WhatsApp und Co.: Telekom Deutschland zeigt RCS-e

Autor: Kamal Vaid | 21.02.2012 - 20:41 Uhr | In: News, Services

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Der Messenger-Markt wird hart umkämpft: Es war die kostenpflichtige SMS, die wir alle verwendet haben. Mit den Smartphones kamen auch die multimedialen Messenger, mit denen wir noch heute Nachrichten kostenlos versenden.

Das begann irgendwann, als WhatsApp und Co. ganz berühmt wurden: Dieser Service ist auf allen Plattformen verfügbar, es greift auf das Adressbuch zurück, zeigt dadurch wer erreichbar ist und es funktioniert, das ist wohl das Geheimnis. Diese Dienste gibt es derzeit wie Sand am Meer. Ein Vorreiter von Instant Messaging auf Smartphones war Research In Motion mit BBM — Apple hat sein iMessage vorgestellt und Samsung hatte das Bedürfnis etwas Eigenes haben zu müssen; daraus entstand dann Samsung ChatON.

Das Ganze ist gut für den Kunden, weil es kostenlos ist. Es ist profitabel für Firmen wie WhatsApp, Skype, Facebook oder andere. Und natürlich ist es gut für Hersteller, weil unter anderem das Ökosystem, in dem sie arbeiten, dadurch gestärkt wird.

Halten wir also fest: Kunde zufrieden, Drittanbieter zufrieden und Hersteller zufrieden.

Bei der ganzen Geschichte gibt es nur einen Verlierer, der bis heute unzufrieden ist: Der Netzanbieter.

Und warum das?

A – Die wichtigste Einnahmequelle der Netzanbieter ist die SMS. Zwar existiert sie und wird auch gerne genutzt, aber die Tendenz zeigt, dass es Berg ab geht. Das brauche ich Euch nicht mit Zahlen zu belegen, die Trends zeigen es uns.

B – Mobilfunkanbieter werden bald nur noch Anbieter. Sie dürfen nicht mitreden; sie sind zwar die treibende Kraft für unsere Gespräche und das mobile Internet, aber sie stehen im Schatten.

Also was tun, damit Mitbestimmung und Marktanteil wieder gesichert wird? Die Antwort lautet: „RCS-e“ — Rich Communication Suite enhanced. Einige von Euch kennen’s vermutlich schon. Kurz und knapp beschrieben: Es ist ein Messenger. Mehr nicht. Viele europäische Netzanbieter haben sich zusammengeschlossen und sich für den „Standard“ RCS-e entschieden. Aus Deutschland spielen Vodafone, Telekom Deutschland und Telefónica Germany mit.

In einem Video der Deutschen Telekom AG wird Euch RCS-e näher gezeigt:

Niemand wird Euch zwingen, RCS-e zu benutzen. Niemand wird Euch WhatsApp oder Co. verbieten. Aber wir können uns darauf einstellen, dass das Thema stark forciert wird. In Zukunft heißt es dann: „Ich RCS-e Dich später“…