Weiteres Verhängnis: RIMs erstes BlackBerry OS 10-Smartphone kommt nicht vor Ende 2012

Von: Kamal Vaid | 16.12.2011 - 16:08 Uhr | In: BlackBerry OS, Business, News, OS

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Mihalis „Mike“ Lazaridis, Co-CEO, Research In Motion Limited

RIM hat gestern die Quartalszahlen vorlegt. Gleichzeitig hat Mike Lazaridis, Co-CEO Research In Motion, bestätigt, dass das erste BlackBerry OS 10-Smartphone nicht vor Ende 2012 erscheint. Grund hierfür ist ein spezieller LTE-Chip, der erst Mitte 2012 erscheint. Dieser ist für die Akkulaufzeit von BlackBerry OS 10-Smartphones essentiell, so Lazaridis.

Heißt: In der ersten Hälfte des kommenden Jahres gibt es nichts Neues von RIM (außer vielleicht BlackBerry OS 8 oder BlackBerry OS 9?).

Im Übrigen: Die Zahlen für das dritte Quartal des Jahres 2012 — das bis zum 26. November 2011 ging — sind schlecht. Der Gesamtumsatz liegt bei $5,2 Milliarden (Euro-Kurs). Im selben Quartal vergangenen Jahres hat man $5,5 Milliarden umgesetzt (Euro-Kurs). Im vergangenen Geschäftsquartal lieferte Research In Motion 14,1 Millionen BlackBerrys aus. Für das vierte Quartal, indem das derzeitige Weihnachtsgeschäft stattfindet, will RIM 11 bis 12 Millionen Smartphones verkaufen — diese Prognose ist ernüchternd. Große Verluste machte das kanadische Unternehmen mit den Abschreibung der nicht verkauften BlackBerry PlayBooks und den weltweiten Störungen des BlackBerry-Dienstes.

Potentielle BlackBerry-Kunden? Sind werdende Kunden von Google und Apple.

iTunes Match startet in Deutschland

Von: Kamal Vaid | 16.12.2011 - 11:52 Uhr | In: News, Services

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iTunes Match startet in Deutschland

Der im November in der USA erschienene Cloud-Dienst „iTunes Match“ ist jetzt auch für Deutschland verfügbar. iTunes Match kann über die iTunes-Version 10.5.2 für 24,99€ pro Jahr aktiviert werden.

Mittels iTunes Match kann man von überall auf seine Musik zugreifen. Die eigene Musik, sprich Musik, die man nicht im iTunes Store von Apple gekauft hat, wird primär nicht hochgeladen, sondern von iTunes Match gescannt und durch eine 256kbits-DRM-freie Version ersetzt. Vorteil: Kein ewiges Hochladen, sondern sofort griffbereite Musik. Sekundär: Unpassende Musik, die iTunes Store nicht ersetzen kann, wird hochgeladen.

Der Platz für die eigene Musik ist auf 25.000 Songs begrenzt.

Hier geht‘s zum iTunes Match.

iAd: Wenig Interesse der Kunden

Von: Steven Klingenberg | 15.12.2011 - 14:17 Uhr | In: News

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iSad

Damals auf der WWDC 2010 hat Steve Jobs das Apple-eigene Werbeprogramm „iAd“ vorgestellt. Was bei der Keynote noch hochgelobt wurde, scheint heute ein untergehendes Schiff zu sein.

Wie jetzt das Wall Street Journal berichtet, scheint Apple Probleme bei der Verbreitung ihres Werbenetzwerks zu haben. Grund dafür war Anfangs der hohe Preis, den die Kunden zu zahlen hatten. So musste man mindestens 1 Million US-Dollar (Euro-Kurs) für die Werbekampagne auf iOS-Geräten hinblättern, dies wurde aber Mitte 2011 auf 500.000 US-Dollar (Euro-Kurs) reduziert. Auch nehme Apple schon Kunden mit „nur“ 400.000 US-Dollar (Euro-Kurs) an.

Des Weiteren gab es Beschwerden der Kunden, dass man die Werbung nur auf iOS Geräten nutze könne, sowie der Kontrollzwang und die mangelnde Gesprächsbereitschaft seitens Apple.

Unsere Erfahrung mit Apples iAd war bisher mangelhaft; lediglich ein Fenster mit dem Inhalt „Dieser Test war erfolgreich. iAd funktioniert auf Ihrem….“ war aufzurufen.

Gericht: Motorola kann eine Einstweilige Verfügung gegen Apple Sales International erwirken

Von: Kamal Vaid | 09.12.2011 - 16:24 Uhr | In: News

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Gericht: Motorola kann eine Einstweilige Verfügung gegen Apple Sales International erwirken

Im Fall Motorola Mobility — mittlerweile Tochtergesellschaft von Google — gegen Apple gibt es heute eine endgültige Entscheidung: Das Landgericht Mannheim hat eine ausführbare Einstweilige Verfügung gegen die irische Apple-Tochtergesellschaft Apple Sales International ausgesprochen.

Eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Apple und Motorola gab schon vor kurzem. Damals ging Motorola gegen die deutsche Konzernniederlassung Apple GmbH vor. Ein Verkaufsstopp erreicht man zu dem Zeitpunkt nicht.

In dieser Klage ging Motorola gegen die Quelle, Apple Sales International vor. Die Gesellschaft mit Sitz in Cork, Irland beliefert Deutschland mit Apple-Produkten.

In dem Streit geht es um ein GPRS-Verfahren, das Motorola in Europa (EP 1010336 B1) also auch in den Vereinigten Staaten (U.S. Patent No. 6,359,898) patentiert hat.

Die Verkaufsstopp würde folgende Produkte umfassen:

  • Apple iPhone 3G
  • Apple iPhone 3GS
  • Apple iPhone 4
  • Apple iPad 3G
  • Apple iPad 2 3G

— das Apple iPhone 4S wird in dem nachfolgenden Urteil nicht aufgeführt —

Gegen eine Sicherheitsleistung von 100.000.000 Euro kann Motorola Mobility die Einstweilige Verfügung gegen Apple erwirken. Apple-Anwälte haben 2.000.000.000 Euro gefordert. Bei einer Wiederhandlung droht Apple ein Ordnungsgeld von einer viertel Million Euro.

Es wird Apple genehmigt, die betroffenen Produkte zu verändern. Patentrechtsexperte Florian Müller geht davon aus, dass Apple vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe in Berufung gehen wird.

Seitens Apple gibt es noch kein Statement.

„iTunes – 12 Tage Geschenke“-App

Von: Kamal Vaid | 08.12.2011 - 07:02 Uhr | In: Deals, iOS, News, OS

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„iTunes - 12 Tage Geschenke“-App

Kleine Goodies von Apple gab es zur Weihnachtszeit immer. Auch in diesem Jahr bietet Apple etwas an: Mit der „iTunes – 12 Tage Geschenke“-App erhält man ab dem 26.12.2011, dem zweiten Weihnachtstag zwölf Tage lange kleine Geschenke.

Über die 12 Tage werden Apps, Songs, Musikvideos, Bücher und sogar Filme kostenlos angeboten. Am besten, Ihr holt Euch die kostenfreie App und startet sie einmal. Dabei einfach die Push-Benachrichtigung aktivieren, und schon verpasst Ihr nichts mehr.

Hier geht‘s zur App.

Apple aktualisiert iBooks-App mit Nachtlesemodus, mehr Schriften und vieles mehr

Von: Kamal Vaid | 07.12.2011 - 11:06 Uhr | In: Apps, iOS, News, OS

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Apple hat seine hauseigene Bücher-App iBooks aktualisiert. iBooks 1.5 bringt einen Nachtlesemodus. Das schwarze Thema soll die Augen beim Lesen im Dunkeln schonen. Es gibt nun ein ganzseitiges Layout, wodurch man sich völlig auf den Text konzentrieren kann.

Apple aktualisiert iBooks-App mit Nachtlesemodus, mehr Schriften und vieles mehr Apple aktualisiert iBooks-App mit Nachtlesemodus, mehr Schriften und vieles mehr

Des Weiteren hat Apple neue Schriftarten installiert. So hat man jetzt eine größere Auswahl und kann entscheiden, wie man den Text am besten lesen möchte. Dazu kommen noch viele Kleinigkeiten, die Apple an der Optik vorgenommen hat.

Hinweise von Apple verraten: So sieht ein Gerät nicht wie ein iDevice aus

Von: Kevin Rohrbeck | 07.12.2011 - 08:44 Uhr | In: News, Smartphones, Tablets

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News über Patentstreits gibt es dieses Jahr wie Sand am Meer. Ganz vorne mit dabei: Apple und Samsung.  Apple wirft den Koreanern bekanntlich dreisten Design-Klau vor und behauptet, die aktuellen Galaxy-Produkte wären billige Kopien der Erfolgsmodelle iPhone und iPad.

Um solche Ähnlichkeiten in Zukunft zu vermeiden, hat Apple nun in einem Brief an das kalifornische Bundesgericht ernstgemeinte (?) Charakteristika aufgelistet, die ein Tablet/Smartphone besitzen sollte, um nicht wie ein iPad oder iPhone auszusehen. Wer jetzt aber denkt, dass die Leute aus Cupertino damit einlenken und tatsächlich versuchen, Frieden zu schließen, der hat sich geirrt, denn Chip bringt es mit seiner Headline auf den Punkt: „Apple rät Samsung: Baut hässliche Handys & Tablets“.

Nun will ich nicht länger um den heißen Brei reden — hier ist die Liste der Ratschläge:

Smartphones

  • Eine Vorderseite, die nicht schwarz ist
  • Eine Form, die nicht rechteckig ist oder keine abgerundeten Ecken hat
  • Bildschirm nicht auf der Vorderseite zentriert und mit deutlichem Rahmen
  • Keine horizontalen Lautsprecher-Schlitze
  • Vorderseite mit zahlreichen Verzierungen
  • Überhaupt keine Einfassung des Displays auf der Vorderseite

Tablets

  • Eine Form, die nicht rechteckig ist oder keine abgerundeten Ecken hat
  • Dicke Rahmen statt eines dünnen Rands um die Vorderseite
  • Eine Vorderseite, die nicht komplett flach ist
  • Ein Profil, das nicht dünn ist
  • Ein überladenes Erscheinungsbild

Seht Ihr, so einfach ist das. Besonders gefallen mir die Punkte „Vorderseite mit zahlreichen Verzierungen“ und „Ein überladenes Erscheinungsbild“. Das ist schlicht und ergreifend nicht das, was der Nutzer will und quasi eine direkte Aufforderung zum „Verhässlichen“ der eigenen Geräte.

Design-Ähnlichkeiten hin oder her — ob der bei Herstellern erhoffte Erfolg auch noch unter Berücksichtigung dieser Ratschläge eintritt, ist mehr als fraglich – zumindest glaube ich kaum, dass sich ein „Samsung Galaxy Ugly“ mit Kettchen, Bling-Bling, sonstigen „schönen Verzierungen“ und Display, welches sich in der rechten unteren Ecke der Rückseite befindet und mindestens 3 cm ins Gehäuse eingelassen ist, richtig gut verkauft. Was denkt Ihr?

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Update: Unser Leser Androidymus hat uns einen Beitrag von Androidpit.de gesendet, in dem Umsetzungen der Vorschläge von Apple gesammelt wurden.

Auktion: Gründungsunterlagen von Apple könnten über 100.000 US-Dollar bringen

Von: Kamal Vaid | 29.11.2011 - 14:51 Uhr | In: Business, News

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Logo der Apple Incorporated

Am 01. April 1976 wurde Apple — damals namentlich noch „Apple Computer Company“ — gegründet. Jetzt werden die Originalunterlagen der Gründung versteigert.

Auktion: Gründungsunterlagen von Apple könnten über 100.000 US-Dollar bringen

Gestern berichtete Bloomberg über die bevorstehende Auktion. Der Wert des dreiseitigen Dokuments wird auf mehr als 100.000 US-Dollar (Euro-Kurs) geschätzt.

Auf dem Schriftstück haben die drei Gründer — Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne — unterschrieben, und das Start-Up in Form einer Partnergesellschaft gegründet.

Kurze Zeit später; genauer gesagt am 12. April stieg Ronald Wayne aus der Partnerschaft aus, und bekam 800 US-Dollar (Euro-Kurs) für seinen 10-prozentigen Anteil. Auf der Grundlage von Apples Marktkapitalisierung heute, würden Waynes Anteile auf 35 Milliarden US-Dollar (Euro-Kurs) bewertet werden.

Die Auktion findet am 13. Dezember im Haus von Sotheby’s in New York statt.

Microsoft-Manager: „Etwas ,Siri-artiges‘ für Windows Phone haben wir schon seit einem Jahr“

Von: Kamal Vaid | 28.11.2011 - 17:27 Uhr | In: News, Technologie, Windows Phone OS

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Microsoft-Manager: „Etwas ,Siri-artiges‘ für Windows Phone haben wir schon seit einem Jahr“

Für die einen ist Siri ein High-End Feature — für die anderen dagegen nur ein Spielzeuch‘. Einige sehen darin die Zukunft, andere sehen darin eine kommende Vergangenheit.

Sicherlich, für Apple ist Siri derzeit ein Alleinstellungsmerkmal (siehe Apple-Werbemittel), und während sich Googles Dr. Eric Schmidt davor fürchtet, ist Craig Mundie, Chief Research und Strategy Officer Microsoft, nicht davon überzeugt.

In einem Forbes-Interview erzählt er, dass man seit einem Jahr eine „Siri-artige“-Technologie in Windows Phone OS hat:

„Ich denke Siri ist gutes Marketing. Zumindest als technologische Kompetenz könnte man argumentieren, dass Microsoft vor einem Jahr eine ähnliche Technologie für Windows Phone hatte.“

Mundie meint damit die „Microsoft Tellme“-Sprachsteuerung, die durch ein längeres Festhalten der Windows-Taste in Windows Phones gestartet werden kann.

Werft hierzu einen Blick auf das Interview-Video, ab 1:43 Minute geht’s los:

Also, woran hat‘s gelegen? Microsoft hat’s nicht aktiv beworben?

Google Android OS vs. Apple iOS

Von: Julia Lienhart | 22.11.2011 - 11:55 Uhr | In: Spezial

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Android vs. iOS – der Kampf der Titanen?!

Google Android OS vs. Apple iOS

Android OS und iOS, zwei Betriebssysteme, zwei Welten – ein Kampf. Google und Apple stehen in ewiger Konkurrenz zueinander, ballen die Fäuste, rammen mit den Ellenbogen. Ich finde das unnötig, denn beide Systeme haben, was das jeweils andere nicht hat und verfolgen ein ganz anderes Konzept. Mich erinnert das ein wenig an Eva, die aus der Rippe Adams geschnitzt und doch zu etwas vollkommen Neuem wurde. Zumindest, wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, dass die Idee der Grundessenz von Android tatsächlich von einem einstigen Apple Mitarbeiter stammt, der durch die Arbeit in jenem Hause inspiriert wurde.

Apples iOS punktet durch Minimalismus, wie die meisten Apple Produkte. Dieser Minimalismus schafft Einfach- und Klarheit und damit eben eine Benutzeroberfläche, die für jeden Menschen verständlich ist. Es gibt keinen Schnickschnack, keine Verspieltheiten, keine großen Animationen. Es gibt Apps und die kann man antippen. Dadurch wird ein Smartphone auch für Menschen interessant, die für Technik sonst nicht viel übrig haben, aber gern ein Smartphone hätten, das schnell und effektiv tut, was es soll, ohne dass man sich großartig „einarbeiten“ muss. Dazu kommt eine hohe Qualität der verarbeiteten Materialien und ein geschmeidiges Design – eine Priorität für Steve, der nicht nur effektive und klare, sondern auch ästhetische Produkte schaffen wollte.

Android hingegen ist verspielt und mit Liebe zum Detail ausgearbeitet. Statt Minimalismus wird hier Individualität und Wandelbarkeit groß geschrieben. Widgets und diverse Homescreens sowie Launcher schaffen ein großes Bekleidungspaket für das Telefon. Außerdem wird durch Root und co. auch der Spiel- und Bastelfaktor bedient. Hier kommt jeder zum Zug, der selbst Hand anlegen und gestalten möchte.

Beide Konzepte sprechen eine vollkommen andere Klientel an und haben wenig gemeinsam, außer eventuell Reste vom technischen Urschleim – aber auch das ist umstritten. Aber gerade die Unterschiede beider Systeme machen sie so attraktiv und keines der Systeme kann als einziger Titan aus diesem Kampf heraus gehen, weil er den jeweils anderen braucht, um die eigenen Defizite zu kompensieren.

Ihr „Kampf“ ist das Salz in der Smartphone-Suppe. Meine Meinung jedenfalls – wie sieht denn eure dazu aus? Ich freue mich auf eine interessante und respektvolle Diskussion.