Google-CEO Larry Page äußert sich zur Bedeutung von Android OS für Google

Von: Julia Lienhart | 19.04.2012 - 16:30 Uhr | In: Android OS, News, OS

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Oracle versus Google: Android ist ein wichtiges Instrument für den Suchmaschinengiganten.

Android OS-Logo

Kürzlich hat Oracle Klage gegen Google erhoben, das mobile Betriebssystem Android OS verletze Patentrechte sowie amerikanische Copyright-Bestimmungen. Nachdem Oracle das Angebot seitens von Google ablehnte — längerfristig am Gewinn von Android OS beteiligt zu werden — geht der Rechtsstreit nun weiter. Es wird noch mindestens zehn Wochen dauern, bis die drei Kategorien dieses Falles abgearbeitet werden: Patente, Copyright und der Schaden, das dem Unternehmen durch Googles Verhalten zuteil geworden ist.

Nun äußert sich Larry Page, Google-CEO und Gründer, zu der Thematik und erklärt die Bedeutung von Android OS. Das Betriebssystem sei eine wichtige Anlage für das Unternehmen, es fungiere als ein wichtiges Instrument, um dem mobilen Endverbraucher Google-Services näher zu bringen. Zuvor war es ein beinahe unmögliches, jene Dienste lauf- und marktfähig zu programmieren.

Auf die Frage hin, ob Android im Jahre 2010 nicht ein eher kritischer Aspekt für das Unternehmen gewesen sei, antwortet Larry ganz unbefangen:

„I believe Android was very important for Google. I wouldn’t say it was critical.“

Interessant in diesem Zusammenhang ist ja nun auch die Tatsache, dass das mobile Betriebssystem den Herstellern immer kostenfrei angeboten wurde. Jedenfalls werden die nächsten zehn Wochen spannend werden, da Java ein wichtiges Werkzeug für Android OS darstellt und Oracle zu keiner außergerichtlichen Einigung bereit gewesen ist.

Ihr wollt Google Play heute schon auf Eurem Device installieren — hier geht’s zum Download

Von: Julia Lienhart | 07.03.2012 - 17:10 Uhr | In: Android OS, News, OS

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Gestern erfuhren wir von Google Play — heute können wir’s schon installieren.

Google Play war wohl die Neuigkeit schlechthin — der Android Market wird eingestapft, Google Play ersetzt den Applikations-Store mit neuen, praktischen Funktionen wie zum Beispiel dem Kaufen von Zeitschriften/Büchern und/oder Musik beziehungsweise Filmen. Aber bis es soweit ist, wird noch viel Zeit vergehen. Sehr viel Zeit. Denn solche Mühlen mahlen bekanntlich ja immer etwas langsamer.

Wenn Ihr aber ungeduldig seid, könnt Ihr Google Play schon ausprobieren. Das geht wie gewohnt ganz einfach über die *.apk-Datei. Google Play herunterladen und anschließend auf Eurem Device installiert. Allerdings wird für die Sicherheit der Applikation keine Haftung übernommen werden können — Ihr installiert den neuen Store auf eigene Gefahr. Unter diesem Link findet Ihr die Datei.

Have fun!

Adieu Android Market — „Google Play“ ist ein zentraler Ort für Apps, Musik, Filme und Bücher

Von: Kamal Vaid | 06.03.2012 - 20:18 Uhr | In: Android OS, News, OS, Services

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Google Play Logo

Alles aus einer Hand; alles aus einer Applikation — das ist Google Play. Google hat soeben offiziell den neuen Mittelpunkt von Android OS vorgestellt.

Der Android Market ist gestorben. Google Play übernimmt ab jetzt. Dieser Ort wird künftig Apps sowie Spiele, Bücher, Filme und Musik beherbergen, also wie Apples iTunes.

Google Play

Google Play wird alle Webdienste von Google nutzen und noch mehr Synergien bringen. Das Ergebnis wird eine nahtlose Zusammenarbeit in der Cloud ermöglichen.

Demnach heißt der Market jetzt „Google Play“ in bestimmten Instanzen auch „Google Play Store“. Google Books wird zu „Google Play Books“, Google Music nennt sich „Google Play Music“ und Google Movies wird „Google Play Movies“. Die neuen Namen sind nicht nur auf Smartphones und Tablets, sondern auch im Web zu finden.

Mit Google Play könnt Ihr:

  • kostenlos 20.000 Musiktitel in der Cloud speichern und Millionen von Songs kaufen
  • mehr als 450.000 Apps sowie Spiele herunterladen
  • in der weltgrößten eBook-Bibliothek neue Bücher entdecken
  • tausende Filme (auch in HD) ausleihen

Das Ganze hat für uns in Deutschland einen kleinen Haken: Viele Dienste, wie zum Beispiel Google Play Music oder Google Play Movies sind gar nicht verfügbar.

In Kürze steht eine Google Play-App zur Verfügung. Die jetzige Market-Applikation wird von Google in den nächsten Tagen umgestaltet.

Wie findet Ihr’s?

Schadsoftware RootSmart findet Sicherheitslücke in Android OS und umgeht Bouncer

Von: Julia Lienhart | 08.02.2012 - 16:02 Uhr | In: Android OS, News, OS

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Schadsoftware umgeht Androids neue Sicherheitssoftware.

RootSmart heißt die Malware für Android OS, die eine geschickte Strategie fährt, um die neue Sicherheitssoftware namens Bouncer zu umgehen. RootSmart kommt dabei mit GingerBreak auf Devices mit den Android OS Versionen Gingerbread beziehungsweise Honeycomb. Dabei wird keine Schadsoftware direkt aus dem Market geladen, sondern die App zieht sich die schädlichen Daten erst nach der kompletten Installation auf das Gerät. Auf diese Weise kann auch Bouncer umgangen werden.

Das Programm tarnt sich mit dem Einstellungs-Icon des Telefons beziehungsweise dem Tablet und zielt auf die Administrationsrechte ab, um weitere Hintergrundprozesse laufen zu lassen. Von diesen bemerkt der Nutzer in der Regel nichts — es sei denn, das Scheitern der App weist in Form von Fehlermeldungen darauf hin. Anzumerken ist dabei noch, dass diese App in einem alternativen Store für Android OS Apps entdeckt wurde.

Auch weiterhin sollte man also nicht alles blind auf sein Smartphone oder sein Tablet ziehen, sondern sich genau überlegen, was man braucht und was nicht.

Statistik: 400.000 Apps und Spiele im Android Market

Von: Julia Lienhart | 09.01.2012 - 11:35 Uhr | In: Android OS, News

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Was macht ein gutes mobiles Betriebssystem aus? Richtig. Seine Apps!

Android Market

Der Apple Store galt jahrelang als unantastbar, was Menge und Qualität der Programme betrifft. Mittlerweile wird dem kalifornischen Unternehmen aber der Rang vom Android Market fast schon abgelaufen. Ich würde nicht so weit gehen und sagen „überholt“ – aber zumindest sind beide Stores mittlerweile beinahe gleichwertig. Das belegt auch eine Statistik, die feststellt, dass Android derzeit 400.000 Apps und Spiele anbietet.

Nicht einmal ein Jahr hat es gedauert, die Anzahl an Apps zu verdoppeln – so hat es im April 2011 gerade mal 200.000 Apps gegeben, im August waren es schon 300 000. Die Zahl also ist recht ordentlich, aber im Grunde kommt es doch immer auf Qualität, statt auf Quantität, an, oder?

Und zählte man lediglich die liebevoll gestalteten und qualitativ hochwertigen Apps, würden die Zahlen sicher eine andere Sprache zählen.

Aber: Der Android Market bietet sehr viele kostenfreie Apps an. So macht ein Android Smartphone auch jedem ohne einer Kreditkarte Spaß, was besonders für jüngere Telefon-Nutzer von Belang ist.

Google: „Holo“-Code ist obligatorisch für alle Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich-Geräte mit Zugang zum Android Market

Von: Kamal Vaid | 04.01.2012 - 04:59 Uhr | In: Android OS, Developer, News, OS

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Etwas Befremdliches — aber irgendwo doch etwas sehr Gutes — ist soeben geschehen: In einem Informationsartikel für Entwickler, welcher auf dem Google eigenen Blog erschienen ist, kündigt Google an, dass alle Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich-Geräte, die einen Zugang zum Android Market haben, mit dem „Holo“-Code ausgestattet werden müssen.

Google: „Holo“-Skin ist obligatorisch für alle Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich-Geräte mit Zugang zum Android Market

Holo ist das native Erscheinungsbild in OS 4.0 Ice Cream Sandwich. Darin enthalten sind Elemente wie Widgets, Regler, Textfelder oder Buttons. Sie haben eine einheitliche Optik, die man bereits aus OS 3.0 Honeycomb kennt.

Keine Bange: Hersteller wie HTC, Samsung Electronics, Sony und LG dürfen nach wie vor ihre Geräte (Smartphones und Tablets) mit ihrer Oberfläche individualisieren. Wichtig ist nur, dass der Holo-Code im System sitzt.

Auch wenn die Wörter „Pflicht“ oder „obligatorisch“ nicht zum Thema Open Source passen, ist doch der daraus resultierende Effekt wohl überlegt: Entwickler müssen ihre Applikationen nicht mehr(!) händisch für verschiedene Geräte und dessen Oberflächen anpassen. Sie können festlegen, ob ihre App die native Gestaltung (Holo UI) oder eine Herstelleroptik (Samsung TouchWiz UI, HTC Sense UI, Sony Ericsson Timescape UX und so weiter) übernimmt. Entscheidet sich der Entwickler für die native Optik, so entsteht ein einheitlicher und Geräte-übergreifender Look. Ein weiterer Vorteil der originalen System-Oberfläche: Erscheint in Zukunft eine neue Android OS-Version, so ändert sich stets die Optik der App mit.

Auch wenn es Google nicht kommuniziert, oder wir es aktuell etwas zuspitzen: Die Pflicht, eine Standard-Oberfläche (betrachtet ab Ice Cream Sandwich) könnte das Ende der bekannten Android-Fragmentierung sein.

Oder wie seht Ihr es…?