Statistik: 400.000 Apps und Spiele im Android Market

Von: Julia Lienhart | 09.01.2012 - 11:35 Uhr | In: Android OS, News

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Was macht ein gutes mobiles Betriebssystem aus? Richtig. Seine Apps!

Android Market

Der Apple Store galt jahrelang als unantastbar, was Menge und Qualität der Programme betrifft. Mittlerweile wird dem kalifornischen Unternehmen aber der Rang vom Android Market fast schon abgelaufen. Ich würde nicht so weit gehen und sagen „überholt“ – aber zumindest sind beide Stores mittlerweile beinahe gleichwertig. Das belegt auch eine Statistik, die feststellt, dass Android derzeit 400.000 Apps und Spiele anbietet.

Nicht einmal ein Jahr hat es gedauert, die Anzahl an Apps zu verdoppeln – so hat es im April 2011 gerade mal 200.000 Apps gegeben, im August waren es schon 300 000. Die Zahl also ist recht ordentlich, aber im Grunde kommt es doch immer auf Qualität, statt auf Quantität, an, oder?

Und zählte man lediglich die liebevoll gestalteten und qualitativ hochwertigen Apps, würden die Zahlen sicher eine andere Sprache zählen.

Aber: Der Android Market bietet sehr viele kostenfreie Apps an. So macht ein Android Smartphone auch jedem ohne einer Kreditkarte Spaß, was besonders für jüngere Telefon-Nutzer von Belang ist.

Google: „Holo“-Code ist obligatorisch für alle Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich-Geräte mit Zugang zum Android Market

Von: Kamal Vaid | 04.01.2012 - 04:59 Uhr | In: Android OS, Developer, News, OS, User Interfaces

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Etwas Befremdliches — aber irgendwo doch etwas sehr Gutes — ist soeben geschehen: In einem Informationsartikel für Entwickler, welcher auf dem Google eigenen Blog erschienen ist, kündigt Google an, dass alle Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich-Geräte, die einen Zugang zum Android Market haben, mit dem „Holo“-Code ausgestattet werden müssen.

Google: „Holo“-Skin ist obligatorisch für alle Android OS 4.0 Ice Cream Sandwich-Geräte mit Zugang zum Android Market

Holo ist das native Erscheinungsbild in OS 4.0 Ice Cream Sandwich. Darin enthalten sind Elemente wie Widgets, Regler, Textfelder oder Buttons. Sie haben eine einheitliche Optik, die man bereits aus OS 3.0 Honeycomb kennt.

Keine Bange: Hersteller wie HTC, Samsung Electronics, Sony und LG dürfen nach wie vor ihre Geräte (Smartphones und Tablets) mit ihrer Oberfläche individualisieren. Wichtig ist nur, dass der Holo-Code im System sitzt.

Auch wenn die Wörter „Pflicht“ oder „obligatorisch“ nicht zum Thema Open Source passen, ist doch der daraus resultierende Effekt wohl überlegt: Entwickler müssen ihre Applikationen nicht mehr(!) händisch für verschiedene Geräte und dessen Oberflächen anpassen. Sie können festlegen, ob ihre App die native Gestaltung (Holo UI) oder eine Herstelleroptik (Samsung TouchWiz UI, HTC Sense UI, Sony Ericsson Timescape UX und so weiter) übernimmt. Entscheidet sich der Entwickler für die native Optik, so entsteht ein einheitlicher und Geräte-übergreifender Look. Ein weiterer Vorteil der originalen System-Oberfläche: Erscheint in Zukunft eine neue Android OS-Version, so ändert sich stets die Optik der App mit.

Auch wenn es Google nicht kommuniziert, oder wir es aktuell etwas zuspitzen: Die Pflicht, eine Standard-Oberfläche (betrachtet ab Ice Cream Sandwich) könnte das Ende der bekannten Android-Fragmentierung sein.

Oder wie seht Ihr es…?