Tablets statt Notenblätter: Brüsseler Philharmoniker setzen auf moderne Technik
Autor: Julia Lienhart | 09.11.2012 - 19:58 Uhr | In: Ausland, News
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Das Samsung Galaxy Note 10.1 schafft es ins Orchester.
Innovation ist das Motto — auch bei ganz klassischen Institutionen wie einem Orchester. Die Brüsseler Philharmoniker ersetzt lose Notenblätter durch ein komfortables, schlankes Tablet, nämlich dem Samsung GT-N8000 Galaxy Note 10.1. Das koreanische Unternehmen hat dem Institut rund hundert Geräte für einen Probedurchlauf gespendet. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es muss nicht mehr wild geblättert werden und die Musiker könnten in einem Gerät so viele Noten mit sich tragen, wie sonst nur in einem schweren Aktenkoffer. Mit dem S-Pen könnten Musiker Notizen hinzufügen.
25.000 Euro ließen sich durch den Einsatz modener Medien einsparen. Im Moment testet die Brüsseler Philharmoniker noch, wie gut das Projekt funktioniert. In diesem Testlauf soll das Zusammenspiel von Hardware mit der speziellen Software verbessert werden.
Kultur und Technik — eine schöne Kombination, oder?
[Über: heise | Quelle: Brüsseler Philharmoniker]

DerGerät
schrieb am 09.11.2012 um 20:07:13 Uhr
Ich selbst benutze mein iPad für meine Klaviernoten und bin ziehmlich zufrieden mit.
Kamal Vaid
schrieb am 09.11.2012 um 20:10:55 Uhr
NAIS!
Kamal
peter
schrieb am 09.11.2012 um 20:09:36 Uhr
oh gott als ob man jetzt alles durch tablets und co. ersetzten muss
Aram
schrieb am 09.11.2012 um 20:10:29 Uhr
Und wenn der Akku mal leer ist, gibt es auch keine Musik :-)
Landstalker
schrieb am 09.11.2012 um 20:29:37 Uhr
@ Kamal
Sorry für die dumme Frage ,aber wann kommt das Htc one x+ Review, hab gehört das es ziemlich gut sein soll ;-)
Matze
schrieb am 09.11.2012 um 20:41:33 Uhr
Unglaublich, dass die Leute endlich mal keine iPads als Tablet nutzen^^ *freu freu
Daniel
schrieb am 09.11.2012 um 21:18:17 Uhr
Finde ich gut
trombonist
schrieb am 09.11.2012 um 22:04:48 Uhr
Ich stoße mich etwas an der Äußerung in dem Artikel, die Vorteile lägen klar auf der Hand. Zum Einen gibt das zunächst genau die Werbebotschaft wieder, die in einem aufwändig produzierten Werbespot verbreitet wird. Zum Anderen stimmt sie auch nicht. Orchesternoten sind in der Regel größer als eine A4 Seite und dann gibt es, wie in einem Buch, auch stets zwei davon, die man gleichzeitig betrachten kann, während das Tablet nur rund 10 Zoll Bilddiagonale bietet. Es muss also auf dem Tablet viel häufiger geblättert werden. Zudem ist die Notenschrift zwangsläufig kleiner, weil man sonst ja noch mehr blättern müsste. Wo soll da also ein Vorteil liegen? Würde mann statt eines Notenpults einen ebenso großen Touchscreen hinstellen, bei dem man vielleicht mit einem Schalter auf dem Boden mit dem Fuß “blättern” könnte, wäre das vielleicht eine Alternative. Aber so? Praktisch ist natürlich die Möglichkeit, Notizen zu machen, zu ändern, zu teilen etc.
Zum Üben kann so ein Tablet auch ganz praktisch sein, wenn man die Noten nicht ausdrucken will. Für den Orchestereinsatz kann ich mir das unter den gegebenen Umständen nicht vorstellen.
Ing
schrieb am 09.11.2012 um 23:06:04 Uhr
Viele Vorteile, wie wärs mit automatischem Scrollen? Markierung wo das Orchester grade ist?
Also ich sehe da sehr viel Potenzial und hoffe, dass Bildschirme nach und nach Papier ganz ersetzen werden.
trombonist
schrieb am 09.11.2012 um 23:16:29 Uhr
@Ing
Das Programm hätte ich gern, das automatisch scrollt und weiß, wo das Orchester gerade ist… ;)
Theoretisch besteht da gewiß Potential, praktisch gibt es aber weder Hard- noch Software, die dieses gegenwärtig nutzbar machen könnte, oder habe ich da etwas verpasst?
HK
schrieb am 10.11.2012 um 00:48:03 Uhr
Ist nichts neues. In Wien wird das iPad verwendet und mittlerweile kann man per Fußdruck umblättern. Das System wird allerdings derzeit nur bei Proben angewandt bzw. ist in der Betaphase. Kritiker bemängeln die mangelnde Sicherheit (= mögl. Absturzgefahr) und die grellen Displays. Zum speichern von Noten, üben und proben sind die Tablets allemal sinnvoll. Für den richtigen Konzertbetrieb muss noch viel getan werden.
QQQ
schrieb am 10.11.2012 um 07:31:19 Uhr
was ist Umweltfreundlicher? Blätter ausdrucken oder der Strom für Tablets? ;)
Außerdem passt das ihrgend wie nicht zusammen, ist genau so als ob nen Höhlenmensch seine Wandmalereien, nicht auf die Wand, sondern aufs Tab malt -.-
mr. e
schrieb am 10.11.2012 um 11:36:35 Uhr
ich wünschte die Schulen hätten unterricht via Tablet
Tamashii
schrieb am 11.11.2012 um 21:32:20 Uhr
Und ich wünschte Tablets hätten unterricht via Schulen…
;-)