Smartphones sollen in Schulen verstärkt eingesetzt werden
Autor: BestBoyZ Crew | 05.07.2012 - 15:00 Uhr | In: News
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Medieninhalte werden in Lehrpläne eingearbeitet.
Stellt Euch vor, Ihr kommt morgens in den Kunstunterricht und statt zum Pinsel greift Ihr zu Eurem iPhone, um einen Film zu drehen. Im Deutschunterricht wird Rechtschreibung aktiv in der SMS-Texterkennung ausprobiert und in Geschichte recherchiert Ihr zukünftig am Laptop und co. selbst. Klingt das vielversprechend? Denn das ist die Zukunft.
Derzeit werden mediale Inhalte aktiv in Lehrpläne eingearbeitet. Schüler sollen anhand jener Mittel lernen, auch wenn es kein eigens dafür eingerichtetes Unterrichtsfach geben wird. Nun stellen sich noch viele Lehrer quer: Einige kennen sich schlicht nicht aus, andere sind einfach gegen das exzessive Nutzen der technischen Devices in der Schule. Wehren können sie sich jedoch nicht: Es finden Fortbildungskurse statt und es weht der Wind der Veränderung — der einen gewissen Druck mit sich bringt.
Ich persönlich hätte andere Schulfronten wichtiger gefunden — zum Beispiel den Umstand, dass Schüler heutzutage sehr viel weniger lernen, als früher. Das Niveau an Gymnasien ist erschreckend niedrig, gelehrt wird immer weniger, dafür aber kompakter, schneller und effizienter. Ist das aber auch besser? Ich denke, dass die Verwendung moderner Medien diese Problematik intensiviert und ganz allgemein finde ich es schade, dass Bildung so immer mehr zu etwas wird, das man wie Fastfood konsumiert und nicht wie etwas, das man wirklich und wahrhaftig zu schätzen weiß.
Teilt Ihr meine Ansicht?
[Quelle: heise]

PaC
schrieb am 05.07.2012 um 17:55:26 Uhr
Wie jede Neuerung mit Vor- & Nachteilen besetzt. Klar Leben wir im elektronischen Zeitalter, aber ich finde, dadurch sollte man nicht mehr und mehr auf Bücher, Bibliotheken und ähnliches Verzichten. Jeder Schüler weiß, wie er etwas bei Wiki findet,aber stell doch mal einen dieser Schüler vor einen Bibliothekskatalog und lass ihn mal ein Buch zu dem Thema finden. Spätestens in der Uni wollen die Professoren, das bei Arbeiten auch Bücher als Quellen genutzt werden. Duese sind immer noch für viele Bereiche die sichersten Info-Quellen. Fazit: Lieber das Smartphone weglassen und n Buch zur Hand nehmen.
chris
schrieb am 05.07.2012 um 18:02:09 Uhr
Naja ich verwende seit einiger zeit mein notebook für den unterricht, und muss zugeben dass ich in den fächern in denen ich es verwenden darf, viel effektiver geworden bin.
Kyu
schrieb am 05.07.2012 um 18:21:56 Uhr
Ich sage selbst, das man Smartphones nicht im Unterricht nutzen sollte, obwohl ich noch in die Schule gehe. Die Aufmerksamkeitsspanne würde abnehmen, da das Kontrollieren, was wirklich getan wird zu kompliziert/aufwendig oder auch zu uneffizient wäre. Ein Kumpel, er ist wirklich intelligent macht es anders: Er darf ein Ipad im Unterricht nutzen, da er Rückenprobleme hat. Wenn man den Schülern vertrauen könnte, was leider in seltenen Fällen möglich ist, wäre eine Möglichkeit wie diese eine Überlegung wert…oder wie auch schon genannt würde es auch ein eBook-Reader tun…aber da stecken dann wieder die Kosten hinter. Man kann momentan keine effiziente Nutzung der Mittel gewehrleisten, so meine Meinung.
Bonsaiclaudi
schrieb am 05.07.2012 um 18:47:59 Uhr
Ich finde es schon gut Smartphones etc. auch in den Unterricht mit einzubinden. Sie gehören einfach heute zum Leben dazu und wenn man die Kinder dann bei der Stange halten kann finde ich das schon okay.
Besser als unterm Tisch simsen.
Grundsätzlich hat die Schreiberin natürlich recht. Das Niveau sinkt immer weiter ab. Heute ist ein Gymnasium eine Jedermann-Schule geworden, weil jeder das Abi anstrebt und jeder irgendwie durchgezogen wird. Auf der Strecke bleiben hochbegabte Kinder und Jugendliche für die es keine entsprechende Anforderungen mehr gibt. Für die müsste es dann noch Schulen über dem Gymnasium geben. Aber diese Problematik hier auszudiskutieren führt etwas zu weit und außerdem am Thema “Smartphone im Unterricht” vorbei,,
Rick
schrieb am 06.07.2012 um 08:05:56 Uhr
Auf der Strecke bleiben eher die Haupt- und Realschüler, diese sollten eher unterstützt werden.
max
schrieb am 05.07.2012 um 18:55:09 Uhr
omg…das heißt die werden alle zu “amerikanern” :O
JottEmmEss
schrieb am 05.07.2012 um 21:46:58 Uhr
sach mal julia wo lebst du denn??? also ich hab dies jahr abi gemacht und weiß mehr als so einige in älteren generationen als diese von der schule kamen…. ich meine die lehrpläne werden (zumindest in sachsen) immer vollgestopfter mit stoff!
Marcel
schrieb am 05.07.2012 um 22:51:07 Uhr
Ich finde die Idee Klasse:)
Am Laptop zum Beispiel einen Aufsatz zu schreiben ist viel einfach, auch für die Lehrer. Dazu ist der Austausch von Blättern und Texten viel einfach als bei Handgeschriebenem.
Mit Fächern wie Mathe, Physik und Chemie ist das Smartphone und der Laptop sinnlos. Da kann man gerne zu den Stift und Papier greifen. Außerdem kann man zum Unterricht mehr beitragen wenn man die Möglichkeit hat im Internet etwas zu lesen.
Rick
schrieb am 06.07.2012 um 08:03:46 Uhr
Ich halte diese Idee für völligen Quatsch!
Solche Geräte sollte man nur in den Unterricht einfließen lassen, wenn sie den Schulalltag vereinfachen sollten.
Mit einem Laptop/Netbook und vielleicht mit einem Tablet könnte ich mich noch anfreunden, aber das auch erst ab 2. Sekundarstufe, vorher sind es doch nur Spielzeuge und lenken vom Unterricht sicherlich nur ab.
Vorallem könnten sich hier große Nachteile für Kinder ergeben, die sich solch ein Gerät nicht leisten können.
Der Umgang mit einem Computer ist ganz klar etwas anderes, denn diese Fähigkeit damit umzugehen, ist heute für fast jeden Beruf notwendig.
Ich glaube aber kaum, das jemand für einen Job den Umgang mit Smartphone uns Tablet’s voraussetzt.
Ing
schrieb am 06.07.2012 um 23:50:28 Uhr
Inzwischen sind ältere Office-Laptops gebraucht für deutlich unter 100€ zu haben, wenn selbst das zuviel ist, kann der niedrige Preis von anderen Klassenkameraden mitbezahlt werden…
Tol(l)eranz
schrieb am 06.07.2012 um 12:51:41 Uhr
Also ich halte von der Idee nichts! Man sollte das alles auch ohne Smartphone können! Dadurch wird die ganze Welt irgendwann ´´dumm´´.
Päter
schrieb am 06.07.2012 um 14:47:40 Uhr
Ich finde die Idee im allgemeinen gut aber es gibt ein paar Umstände die erfüllt werden müssen 1. Kein Smartphone sondern ein Tablet 2. Nur in bestimmten fächern in Deutsch und Mathe ist es weniger wichtig als z.b. In English um Vokabeln zu lernen oder Geschichte um immer auf den neusten Erkenntnissen aufzubauen, den die Bücher sind meist schon ein paar Jahre alt und das ist natürlich nicht gut. Klar ist natürlich auch das in der jetzigen form es nicht geht man braucht entsprechende UIs für die Tablets die der Lehrer Kontrollieren kann Internet aus Webseiten sperren ist alles möglich außerdem spezielle Webseiten die “zertifiziert” sind oder Programme fürs Lernen.
Ich frage mich oft in der Schule wenn man in der Klasse ein Sachverhalt diskutiert und es nicht genau weiß warum man es nicht einfach googelt um Klarheit zu schaffen und falsche Gerüchte zu vermeiden. Außerdem sollte das Tablet einheitlich sein also das es überall das gleiche mit der gleichen Software ist und Preiswert das man dann einmal von mir aus in der 5. kauft und dann durch das ganze Schulleben begleitet!
Fazit:
Ich finde die Idee an sich gut aber dafür muss einiges getan werden hinsichtlich Software und man muss Überlegen wo man es einsetzt!
Tommy
schrieb am 07.07.2012 um 00:03:26 Uhr
Wie wäre es mit einem Windows Surface Tablet, auf denen man mit Touch oder Type Cover richtig schnell schreiben kann? Mit Windows kann man doch richtig gut und effizient arbeiten, wenn man z.B. An die Office Programme denkt.
Allerdings stellt sich die Frage ob einheitliche Tablets Finanziell überhaupt möglich sind. Haben hier ja schon über die Einführung von Tablets im Asiatischen Raum gehört. Ist aus meiner Sicht eher spielerisch…
Einheitliche Windows Surface Tablets in Bildungseinrichtungen wäre eine feine Sache!
scharbap
schrieb am 07.07.2012 um 00:26:41 Uhr
MMh ich find das nicht klasse.
Klar sind zwar Smartphones toll. Man ist immer in Kontakt. Man hat eine kleine Kamera dabei, man kann damit spielen, im Internet recharchieren, fotod anschauen, navieregen uvm.
Aber der ständige Kontakt macht und Menschen unpünklich. Ich seh es an meiner Mutti, die gar kein Handy hat. Wenn ich mich mit ihr treffe ist sie immer da und auch pünktlich. Da sie nicht mehr anrufen kann, muss sie auch den Termin halten und 10 Minuten früher los. Heut ruft man einfach an: “Ich bin 15 Minuten später da”. Deshalb planen die Leute schon anders.
Zur Bildung: Das ist das Problem: Die Texterkennung korrigiert unsere Fehler, ohne, dass wir sie richtig erkennen. Wie soll man aus den Fehlern lernen? Efiizienter wäre wirklich ein Surface oder ein Subnotebook. Womit man effizient arbeiten kann. Ein Navi kann auch verblöden und Abentuer verderben. Viele meiner Kollegen fahren nur mit ihren Navi durch die Stadt und wüssten garnicht, wie sie nach Hause kämen. Geschweige erst von Straßennamen oder Autobahnlinien. In fremden Städten oder Ländern, ist das das tollste, was es gibt.
Ich weiß noch, als ich Klein war, sind wir nach Bayern gefahren und wir haben uns so dermaßen verfahren. Oder als wir auf Mallorca waren und wir kein Schimmer hatten, wie wir zum Hotel gekommen wären. Wir haben Leute gefragt, kennengelernt und auch schöne Orte auf der Insel gesehen. Daran kann ich mich heute noch erinnern. Sowas bleibt uns erspart, da dann alles nach Plan und normal abläuft.
coriandreas
schrieb am 09.07.2012 um 06:54:32 Uhr
Ich glaube, dies ist “folgerichtig” für die immer weitergehende Privatisierung an Schulen. Jedes Jahr wird ne neue Sau durchs Dorf getrieben, heute Laptops, morgen Smartphones und übermorgen ist dann die Datenbrille drann. Bis alle Kids voll verkabelt und verstrahlt sind. Fehlt nur noch der Bio-Unterricht, gesponsert von Pharmaunternehmen, die ihre Drops in der Schulkantine verteilen. Hauptsache die Kunden von morgen werden optimal herangezüchtet.