Apple entlässt iOS-Direktor Scott Forstall

Autor: | 30.10.2012 - 09:55 Uhr | In: News

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SVP Scott Forstall muss Apple, Inc. wegen Kartenmaterial verlassen.

Scott Forstall Senior Vice President  iOS Software John Browett Senior Vice President  Retail

Scott Forstall, Apples Direktor für das mobile Betriebssystem iOS, wird in Kürze das Unternehmen verlassen, teilte Apple am Montag mit. Auch Vorstandsmitglied John Browett, der erst seit sechs Monaten dabei ist und sich um die Division Apple Retail kümmerte, verlässt das in Cupertino, Kalifornien sitzende Unternehmen.

Forstall, der seit 15 Jahren bei Apple und einer der Urheber von Mac OS X ist, scheidet nächstes Jahr aus. Bis dahin wird er als Berater von Tim Cook, CEO Apple fungieren. Sein Aufgabenbereich wird von Sir Jonathan Ive und Bob Mansfield übernommen. John Browett dagegen verlässt den Konzern mit sofortiger Wirkung.

Warum die Top-Manager gehen müssen, wird offiziell nicht genannt. Nach mehreren Berichten heißt es aber, dass Scott Forstalls Team für das fehlerhafte Kartenmaterial Apple Maps zuständig war. Zudem gab es Konflikte zwischen Forstall und Sir Jonathan Ive  — das Ganze soll sogar so schlimm gewesen sein, dass beide nicht miteinander in einem Meeting sitzen wollten.

[Quelle: Apple, Inc.]

Kommentare (57)

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Das Wall Street Journal und die New York Times wollen indes erfahren haben, dass Forstall gehen musste, weil er den Brief, mit dem sich Apple bei seinen Kunden für die Probleme mit Apple Maps entschuldigt hat, nicht unterzeichnen wollte.

quelle: zdnet.de

Interessant, interessant, interessant.

Erstmal an alle, die Forstall die Kündigung wegen Apple Maps gegönnt haben.

So wie ich gehört habe, ist der Aufzug einer Maps-Lösung ein sehr schwieriges und langwieriges Unterfangen. Das entwickelt man nicht mal eben so (wie sich das hier einige scheinbar vorstellen). Alle Unternehmen, die hier dick im Geschäft sind, blicken auf etliche Jahre Entwicklung und Pflege des Kartenmaterials zurück. Im Grunde ein Stand, den Apple unmöglich aufholen konnte, so habe ich es bei TheVerge zB gelesen und gehört.

Aber hier tritt nun Steve Jobs auf den Plan, der Android vernichten will und sich von Google abkapseln möchte und dessen Ideen in Tim Cook weiterleben. Forstall ist lediglich der Esel, der dieses zum Scheitern verurteilte Projekt mit seinem Namen und seiner Verantwortung durchziehen muss. Es geht schief und nun ist er Schuld und der Buh-Mann? Die wirklichen Idioten in der Apple Maps Geschichte sind Jobs und Cook, nicht Forstall.

Zu Jony Ive und iOS. So simpel wie iOS ist und so festgefahren im eigenen Ökosystem (Inselanwendungen/Bildschirmauflösungen) denke ich, und das schon seit langem, dass es ein Verfallsdatum besitzt. Ich denke alle wettbewerbsentscheidenden, eklatanten Vorteile, mit denen sich iOS die letzten Jahre schmücken konnte, werden ihren Tribut fordern. iOS stagniert keinesfalls umsonst, es scheint in meinen Augen festgekettet.

Wie also entwickelt man iOS weiter? Wie geht man hier vielleicht durch eine Transition die bald vielleicht nötig sein wird? Viele Kritiker bedauern, dass sich das schöne Industrieesign (Ive) nicht im UX (Forstall) fortsetzt. Und bumm wird Forstall durch Ive ersetzt. Das BETRIEBSSYSTEM soll also unter der Verantwortung eines INDUSTRIEDESIGNERS liegen? Das ist doch ein Witz.

Aber es zeigt einmal mehr, wo bei Apple die Prioritäten liegen: beim Design. Und das nun sogar so sehr, dass sie einen Designer zum OS-Chef machen. Was für ein Fail. Wie soll man die Software damit weiter nach vorne bringen?

@ Zombiefucker

Ich denke das F-Wort solltest du aus deinem namen streichen und stattdessen “Apple” vor das “Zombie” setzen.

Der neue iOS Chef ist Craig Federighi, nicht Jony Ive.

Informier dich besser, du strotzt ja nur so vor Halbwissen.
Ive ist für das UI Design verantwortlich und das ist gut so. Einer der sowohl Hardware Design als auch UI Design macht. Sehr gute Entscheidung.

Der Todesstoss für Forstall war auch gerüchteweise nicht Maps, sondern die Tatsache das er sich geweigert hat die öffentliche Entschuldigung mit zu unterschreiben. Der gute soll sehr arrogant sein und wenig Teamplayer sein.

Gefällt mir: Daumen hoch 1 | Kommentar #118544

ich vermute das es eine vorrübergehende Konstellation ist, es würd bestimmt erst nach ein würdigen nachfolger gesucht. da das kündigen wohl schnell und rasch entschieden wurde.Ein Designer als os chef kann ich mir nämlich nicht vorstellen auf lange sicht.

Ephedrin,

Du verteidigst hier einen Konzern mit dem du absolut nichts aber auch echt GARNICHTS zu tun hast, außer dass du ein oder mehrere Geräte von selbigem besitzt.
Deine Argumentation ist einfach nur bedauerlich (Ihr seid nur neidisch) und dein Deutsch zum Heulen (folglich mit v, Interpunktion nicht vorhanden, Plural von Bücher im Dativ bleibt bei dir Bücher etc. pp.). Und das, obwohl du augenscheinlich 1984 geboren wurdest. Anstelle deine Zeit in Foren mit der Verteidigung eines Konzerns zu verplempern, dem du als Individuum sch*** egal bist, solltest du vielleicht mal eher ein Buch in die Hand nehmen und die Sprache lernen in der du argumentierst.

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