Von am 13.08.2012 um 12:10:20 Uhr veröffentlicht, 21 Kommentare Google+-Logo

Samsung: Weder an RIM noch BlackBerry OS 10 interessiert

Samsung Electronics plant nicht, Research In Motion Limited zu kaufen, sagt das Unternehmen erneut.

Logo der Samsung Electronics Company Limited

Habt Ihr‘s gehört? Research In Motion steht nicht sonderlich gut da. Neben den „big boys“ kann das Unternehmen sich kaum noch auf dem Markt positionieren, das, wofür das BlackBerry immer stand — Business — können andere Smartphones zum Teil genauso gut, vielleicht gar besser.

Alle Hoffnungen liegen darum auf BlackBerry 10. Und vielleicht auf einen Supporter? Samsung zum Beispiel? Da gab‘s doch so ein Gerücht, dass das koreanische Unternehmen das ehemalige Business-Phone aufkaufen möchte. Aber nein, das möchte Samsung nicht. Genau das hat das Unternehmen im Internet kommuniziert. Man sei weder an RIM noch an BlackBerry OS 10 interessiert, schreibt Nachrichtenagentur Reuters.

Interessant daran ist für mich eigentlich nur die Tatsache, dass überhaupt darüber kommuniziert wurde — Gerüchte bleiben in der Regel unkommentiert.

[Quelle: Reuters]

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Veröffentlicht unter: Allgemein

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21 Kommentare

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Philip
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Gut so.
Ich hoffe, das RIM entweder alleine noch klarkommt oder das ein Hersteller wie HTC ein bisschen aushilft.

Und ja, ich mag kein Samsung da schlechte Erfahrung gemacht

Gruß Philip

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Malik Collmar
| 20 Kommentare bisher abgegeben

RIM sollte besser mal von HTC aufgekauft werden, würde sicherlich zu tollen ergebnissn führen…

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Kamal Vaid, Artikelautor
| 4551 Kommentare bisher abgegeben

Kurzfristig, vielleicht. Aber langfristig nicht.

Auch wenn RIM sozusagen am „Ende“ ist — was eigentlich nicht der Fall ist, haben die immer noch tolle Beziehungen zu Netzanbietern auf der ganzen Welt, vermutliche einen besseren Kontakt als HTC.

Ich bin optimistisch mit BlackBerry OS 10. Es wird nicht failen, meine ich. Aber sicherlich wird es die Größe von Android OS nicht erreichen — zumindest nicht so schnell…

Kamal

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Wr4mbo
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Naja was solls…

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markus
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mit was will denn htc kaufen?
geht doch selber nichts bei htc, so dass sie arbeiter entlassen müssen, und einen teil von beats wieder verkauft haben.
und wenn htc oktober wirklich nen neues flaggschiff auf den markt bringt, werden noch mehr käufer enttäuscht sein, und htc den rücken kehren.

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marph
| 156 Kommentare bisher abgegeben

ich bin ebenso zuversichtlich, dass es rim mit os10 und neuen geräten aus eigener kraft schafft, in zumindest sichere fahrwasser zurück zu finden. umso erfreulicher ist es, dass die großen mitstreiter keine ernsthaften intentionen haben, die kanadier vollständig oder teilweise zu übernehmen zu wollen – bis auf die gerüchte aus der ibm-richtung. ich denke 2013 wird ein erfolgreiches jahr für rim.

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Danginello
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RIM hat sich einfach zu sehr auf den Lorbeeren ausgeruht. Ich Hoffe die kriegen den Dreh.

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shaft
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Zum Glück ist diese Vebrecherfirma nicht an RIM interessiert. RIM hat auch weit besseres verdient.

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Luk
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Puh… So eine Marke wie BB soll ruhig mal seine eigende Sache machen und der Welt zeigen wie es geht

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patrick
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Ich denke, dass es viele potentielle Käufer für BB’s gibt, welche sicherlich einen Blick auf die neuen Geräte werfen würden. RIM muss mit dem neuem OS überzeugen und sie könnten wieder etwas nach oben gelangen. Ein gutes Image besitzt dieses Unternehmen im Allgemeinen nach wie vor meiner Meinung nach.

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TommesJay
| 2813 Kommentare bisher abgegeben

“…das, wofür das BlackBerry immer stand — Business — können andere Smartphones zum Teil genauso gut, vielleicht gar besser.”

Sorry aber das ist einer der größten Fails den ich die letzten 2 Jahre gehört habe. Episch.

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Kamal Vaid, Artikelautor
| 4551 Kommentare bisher abgegeben

@ TommesJay

Du denkst immer an den Core-Service von BlackBerry, vermute ich. Sprich Sicherheit und Co. Ich weiß, dass das niemand außer RIM drauf hat.

Was Julia eher meint sind einfache CIO-Themen, die früher Apple und Google nicht drauf hatten. Heißt: Geräte-Management, In-House-App Distribution und native Protokolle.

Kamal

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TommesJay
| 2813 Kommentare bisher abgegeben

@ Kamal

Was ich einfach meine, ist die Gesamtheit aller Eigenschaften, die ein Business-Phone eben ausmachen. Da gehoert jede Menge dazu. Das faengt mit einfacher und schneller Handhabung, sowie Tastatur und LED schon an. Sicherheit sowieso, Akkulaufzeit, Datenversorgung auch in schlecht versorgten Gebieten und ja, auch das Geraete-Management. IT-ler schwoeren meist noch immer auf BBs. Und bevor wir vom “ehemaligen Business-Phone” (ergo: Rang laengst abgelaufen) sprechen, moechte ich nochmal in den Raum werfen das noch immer 90% der Fortune-1000-Unternehmen mit BlackBerrys ausgestattet sind. Und das wie gesagt in den USA, wo RIM derzeit weltweit mit am schlechtesten dasteht. Der Grund, warum auch immer mehr Business-Anwender auf iPhones (wohl weniger auf Androiden) setzen, ist nicht der, dass diese gleichwertige oder bessere Business-Telefone sind, sondern der, dass auch in jedem Business-Anwender irgendwo ein Consumer steckt. Und da nehmen vor allem die, die ihr eigenes Geraet mit zur Arbeit bringen koennen, lieber ihr Privatgeraet mit dem sie auch rumspielen koennen und mit dem sie vertraut sind, statt ein Zweitgeraet rumzutragen. Man arrangiert sich in dem Fall eben gerne mit den Business-Schwächen die diese Phones haben. Sie leisten oberflächlich gesehen einen ähnlichen Dienst, lassen sich per Exchange einbinden und man empfängt Push-Mail sowie hat Sync. Und manchem Unternehmen reicht das nunmal, zumal es günstiger ist als einen BES zu betreiben.

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Zanriko
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Komisch. Habe nix mitbekommen das es solche Gerüchte überhaupt gab. Denke RIM kommt noch mal zurück mit BBOS 10. Klar wird es schwer aber so schnell sind die Kanadier auch nicht tot zu kriegen.

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hs
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Samsung braucht kein RIM und Blackberry, sie haben andere Vorbilder…leider!
http://nicklazilla.tumblr.com/post/29202801252/samsung-is-apples-biggest-fan

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Marcel
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Ich finde es schade das viele Unternehmen Stück für Stück in der Masse der Androiden untergehen. Obwohl die Lösung für all diese Probleme doch offensichtlich ist.

Eigenes System in den Wind hauen und auf Android umsteigen. Vielleicht verletzt es das Ego von RIM aber lieber das als Pleite zu gehen!

Und dann brauchen sie auch keinen Supporter, dann wird es wieder von selbst laufen!!

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Philip
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Ob es RIM wirklich helfen würde wage ich zu bezweifeln, da manche Hersteller, die Android benutzen, auch nicht erfolgreich sind.

Guck dir einfach mal dieses Video vom BB10 an
http://www.youtube.com/watch?v=S9bn9WyaUjs&feature=plcp

Ich bin überzeugt, dass Blackberry wieder fußfassen kann

Gruß
Philip

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TommesJay
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Wie Philip schon sagt ist es kein Spaziergang Android-Hersteller zu sein. Und es ist für kriselnde. Hersteller auch kein Allheilmittel. Das Problem das die Android-Hersteller haben, ist die fehlende Differenzierung. Sie sehen alle gleich aus, es herrscht riesiger Wettbewerbsdruck und große Fragmentierung. Wie Philip sagt ist Samsung so ziemlich der einzige Hersteller in der “heilen” Android-Welt, dem es gut geht und das aus 2 Gründen: 1. Sie sind in vielen Disziplinen den bedeutenden aber wirklich kleinen Tick besser als die Wettbewerber (siehe Connect-Bestenliste zB), liefern solide Hardware 2. Haben ein unfassbar großes Werbebudget und üben entsprechend sehr hohen Werbedruck aus.

Schau dir Motorola mal an. Motorola ist etwas spezieller, hat nicht nur Einheitsbrei abgeliefert, sondern hatte stets markantes Design. Dazu hatte auch Motorola solide Hardware und ein wirklich gutes UI mit hauseigenen Anwendungen. Und dennoch spielt Motorola keine Geige.

Es geht darum, dem Unternehmen eine langfristige Basis zu schaffen. Android ist ein Haifischbecken in dem sich all jene tummeln, die es sich wie Samsung leisten können oder die es wie viele andere eben nicht besser können. Nokia und RIM haben aus gutem Grund nein zu Android gesagt. RIM versucht mit BB10 ein wachsende Nische anzusprechen, bzw das Angebot zu fokussieren. BB10 wird anders als ein Androide oder ein iPhone nicht direkt ein Gerät für die Masse, sondern bleibt im Kern der Business-Gedanke erhalten und darauf liegt der Fokus, hinzu kommen Social Networking und Medien. Die Zielgruppe heißt praktisch “BlackBerry-People”, wobei Apps, Games, Medien und Surfing “so nebenbei” mit links miterledigt werden. RIM hat sich echt jede Menge einfallen lassen und baut sich allmählich das eigene Ökosystem. Video-Store kommt noch dazu und vor allem native (!) Foto- und wie es aussieht in naher Zukunft auch Videobearbeitung.

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Philip
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@TommesJay
Ich finde das neue auch gut aber ich finde es schade, das es fast genauso ausschaut, wie alle anderen Touch-OS.

Meiner Meiung nach ist das Tablet OS von RIM das beste von allen. Es sieht fast genauso aus, wie das normale Blackberry 7.1 bietet aber dennoch eine gute Multitasking-funktion.

bb10 sieht wie eine Mischung aus MeeGo und IOS

Gruß Philip

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| 1 Kommentare bisher abgegeben

Hi. Also eigentlich ist Microsoft an RIM interessiert.
Ich habe das in einem Artikel zusammen gefasst: http://1emc.de/1emc/rim-und-microsoft/1775

Ich kann mir nicht vorstellen, dass BB10 soviel rettet. Denn Blackberry ist schon ziemlich am Ar**h.

Das neue System hat ebenfalls einen kleinen App-Store ebenfalls viel unterschiedliche Geräte und ist immernoch keine Konkurrenz zu iPhone und Android…

Gruß Gohfire

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TommesJay
| 2813 Kommentare bisher abgegeben

@ 1emc

Erstmal zu deinem Blog-Artikel. Wo sind die Quellen-Angaben? Das sieht einfach mal so aus als hättest du den Artikel mal eben so aus Gerüchten zusammengeschustert.

Nun zum Thema generell. Sonderlich gut informiert bist du nicht, oder?

1. App-Store
A. BB10 ist wie das Tablet-OS Android-kompatibel. Android-Apps lassen sich kinderleicht portieren. Es sind bereits etwa 40.000 Apps für das Tablet im Store (die auch auf BB10 laufen werden), täglich kommen neue dazu, die Wachstumsraten sind enorm.
B. RIM stellt grandiose Tools zur Verfügung die es wirklich einfach machen, grafisch hochwertige native Apps zu entwickeln, wie bei Apple. Und die Plattform unterstützt wirklich viele Formate, den Entwicklern sind kaum Grenzen gesetzt.
C. RIM investiert massiv in Developer-Relations. Nicht nur mit den Tools, sondern auch mit Werbung, den Jam-Sessions samt Dev Alpha devices, mit Tutorials und Hilfestellung.
D. Nicht die pure Zahl der Apps ist entscheidend, sondern, ob die richtigen dabei sind oder nicht. Und RIM hat die 100 wichtigsten, die auf keiner Plattform fehlen dürfen, auserwählt und setzt alles daran das diese zum Launch dabei sind.

2. Viel unterschiedliche Geräte
Das ist schlicht falsch. BB10 startet mit gerade mal 2 Geräten. 1 mal All-Touch, einmal QWERTZ. Hier von Fragmentierung zu sprechen ist schlicht Quatsch.

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