„S-Cloud“ ist Samsung Electronics’ Antwort auf Apples iCloud

Autor: | 21.02.2012 - 15:29 Uhr | In: News, Services

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Südkoreanischer Smartphone-Hersteller Samsung Electronics bereitet sich auf den Einstieg in das Cloud Computing vor.

Logo der Samsung Electronics Company Limited

Es gab einmal eine Welt, in der jeder Hersteller Produkte auf dem Markt gebracht und niemand hatte ein Patent- oder Gebrauchsmuster-Problem damit. Selbst wenn, wurde es stillschweigend geklärt. Irgendwann kam das Pionierunternehmen Apple aus Kalifornien und verklagte Samsung Electronics und zehn andere Hersteller. Samsung antwortete ebenfalls mit UMTS-Patenten zurück. Seitdem gibt es einen legendären Krieg auf Papier, der in aller Welt ausgetragen wird — besonders in Deutschland.

Auch das nachfolgende Produkt könnte für Apple ein Dorn im Auge sein: Laut der koranischen Tageszeitung „Electronic Times News“ will Samsung Electronics seinen Cloud-Dienst „S-Cloud“ im August dieses Jahres auf dem Markt bringen. Der Elektronikkonzern will seinen eigenen Dienst haben, um mit Apple in Konkurrenz zu bleiben.

Doch so wie das Blatt berichtet, ist die aktuelle Infrastruktur nicht für den globalen Markt ausgelegt. Vermutlich gibt es eine Verzögerung. Samsung SDS Company Limited, eine Tochtergesellschaft der Samsung Group, entwickelte die nicht passende Architektur. Jetzt soll Samsung Media Solution Center — kurz „MSC“ — nach einer käuflich erwerbbaren Lösung suchen.

Cloud ist in aller Munde: Hat Euch ein eigener Cloud-Dienst von Samsung gefehlt?

[Quelle: Electronic Times Internet]

Kommentare (14)

Ich finde, dass Dropbox die beste Cloud-Lösung für Android OS ist. Es gibt nichts, was so gut, nahtlos, einfach und stabil funktioniert. Die Dropbox-App selbst implementiert sich durch Menüs und Möglichkeiten schon sehr gut. Und ein gewisser Hersteller — es gibt einen großen — der baut auf Dropbox auf. Neue Funktionen kommen zum MWC.

Hersteller wie ASUS mit “My ASUS” oder Acer mit “Acer-Cloud” werden nicht viel in Europa von ihren Cloud-Diensten profitieren. Da wir alle auf Dropbox oder einige auf Box zurückgreifen. Kleiner Insider: Auch Huawei wird am Sonntag etwas eigenes mit 16GB oder so etwas vorstellen.

Kamal

Top Kommentar | Gefällt mir: Daumen hoch 13 | Kommentar #83377

ich vermute mal die S-Cloud soll sich eher an iCloud orientieren als an Dropbox. Während iCloud vor allem auf automatisierte Dienste setzt welche unbemerkt im Hintergrund laufen und für die Verteilung und Syncronisation der Daten sorgt, ist Dropbox eher eine Festplatte im großen Netz. Allerdings lassen sich auch Dropbox Aktionen mit diversen Zusatzdiensten automatisieren.

woah geht weg mit euren wolken. ich habe kein interesse meine kontaktdaten, musik und apps irgendwo anders als auf meinem handy und vielleicht noch meinem pc liegen zu haben und ich habe erstrecht keinen bock den ganzen scheiss noch synchronisieren zu müssen. es geht mir nicht mal um datenschutz, sondern der nervfaktor ist einfach viel zu hoch.

Antworten Top Kommentar | Gefällt mir: Daumen hoch 13 | Kommentar #83379

Dem stimme ich vollkommen zu.
Cloud hin, Cloud her…ich komme ganz gut ohne aus!

Was ich zum Beispiel an der iCloud nicht so gut finde, ist eben diese Undurchsichtigkeit, was da gerade im Hintergrund abläuft/hochlädt. Auch dass die Fotos direkt hochgeladen werden nachdem sie geschossen wurden und man sie nicht einzeln dann in der iCloud löschen kann, macht mir etwas Angst…

…also an mir geht dieser Cloud-Wahnsinn absolut vorbei, egal ob von Apple oder Samsung. Ich hoffe nur, dass diese Clouddienste weiterhin “freiwillige” Zusatzdienste bleiben.

Gefällt mir: Daumen hoch 4 | Kommentar #83384

Ich finde die Cloud unnötig. Hab ein Tablet mit Android und ein Smartphone mit Bada. Beide synchronisiere ich über Googlemail per EAS. Das funktioniert perfekt wad Kontakte, Kalendereintrage, Aufgaben usw… angeht. Einen Fatenspeicher im Netz benötige ich eigentlich nicht. Und Musik lässt sich über Kies Mediaplayer oder sonstiges Synchronisieren.

Kennt ihr:

https://doo.net/

?

Guckt’s euch mal an.

Für mich persönlich sind die Clouddienste total uninteressant. Möchte ich eine zentrale Datenverwaltung haben, für mobile Geräte, dann greife ich zu einem NAS. Die Sicherheit ist mir überlassen und falls jemand die Platte hackt, dann kann ich mich an die eigene Nase fassen.
Ich vertrauen aber keine Dateien und Informationen irgendwelchen Anbietern an. Vor allem, was ist ein größeres Ziel, der Cloudservice eines bekannten Unternehmens oder eine private kleine Festplatte.
Da stellt sich mir die Frage, wie könnte ein möglicher Angreifer mein NAS überhaupt übers web finden?

Apple sollte mal ein Produkt namens iRubbish rausbringen und dann kommt 2 Monate später zufällig ein Samsung galaxy Bin

Wieso wird immer in Deutschland etwas verboten, wenn Irgentwelche ANDERE “Nationen” sich streiten? Ich werde verrückt! Das ist sowas von DÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄMlich ! :@

warum ist alles eine antwort auf apple viele firmen haben clouds und nicht nur apple also wrum unbedingt auf apple? genauso wo das s2 vorgestellt wurde kam auch groß die nachricht samsungs antwort das iphone 4. warum? das s2 ist dem iphone meilen weit vorraus und es gab uach andre smartphones die besser als das iphone waren und bei allen kam die nachricht antwort auf das iphone 4 als das galaxy nexus rausgekommen ist stand auch überall googles antwort auf das 4s warum? man vergleicht doch bei keinem anderen genre alles mit einem produkt. es sagt keiner z.b. melitta bella crema die große antwort auf tschibo. fakt is es gibt viele clouds. clouds sind die zukunft. es war nur notwendig von samsung. also warum soll es ausgerechnet eine antwort auf icloud sein?

Was den Namen angeht, war Samsung ja wieder richtig kreativ. :D

da wirds wieder klagen wegen dem namen geben… wie immer

Gefällt mir: Daumen hoch 2 | Kommentar #83458

[...] die perfekte Flanke für das eigene Cloud-Projekt „Samsung S-Cloud“. Erinnert Ihr Euch an die damalige Meldung? Es hieß Samsungs Tochtergesellschaft Samsung SDS Co. Ltd. habe nicht die ideale Architektur für [...]

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