RoMOS ist ein auf Android basierendes und die Privatsphäre schützendes System

Autor: | 05.09.2012 - 12:05 Uhr | In: News

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RoMOS — eine Alternative für Android OS.

Russischer Android

Privatsphäre ist bares Geld wert — es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht in irgendeiner Art und Weise Daten über seine Kunden sammelt. Damit sollen Produkte und die User Experience verbessert und ausgebaut werden, angeblich ist die Datenkrake am Ende für uns da. Da aber alles immer seine zwei Seiten hat, wissen die meisten von uns instinktiv, dass da „mehr“ ist, dass Daten nicht nur verkauft, sondern auch gehortet werden wie die Wintervorräte eines Eichhörnchens. Wem das alles nicht gefällt, für den wurde auf der IFA in Berlin eine interessante Alternative präsentiert: RoMOS.

RoMOS findet seine programmierten Wurzeln in Russland und ist primär für Tablets konzeptioniert. Das Grundgerüst basiert tatsächlich auf Android, mit lediglich dem Unterschied, dass keinerlei Nutzerdaten und Statistiken in die Eingeweiden Googles wandern und auch sonst nirgendwohin, wenn der Anwender es nicht explizit und ausdrücklich erlaubt hat. Die Idee stammt vom russischen Verteidigungsministerium, das derartiges nutzen und sich trotzdem immun gegen Hacker fühlen möchte. Es gibt auch eine militärische Version des Gerätes, welches sturz- und wassergeschützt ist. Dieses soll vorerst nur den Regierungsmitgliedern und anschließend auch der zivilen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Dabei wird an einen Preis von rund $460 gedacht.

Übrigens verwendet jenes Device kein GPS, das ursprünglich von dem Pentagon entwickelt wurde, sondern die von der Russischen Förderration entwickelte Alternative GLONASS. Falls das Bedürfnis aufkommt oder besteht, kann das System auch auf Smartphones adaptiert werden.

Klingt interessant, hmmm?

[Quelle: themoscownews]

Kommentare (9)

“Immunität” existiert bei keinem system. Aber nichts spricht gegen ein auf Android basierendes sicheres system.

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Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Google kann es sich nur leisten einen kostenloses OpenSource OS anzubieten, weil wir mit unseren Daten ihnen helfen Geld zu verdienen, da sie somit ihr Dienste verbessern können. Ein Verkauf der Nutzer-Daten wäre für Google völlig sinnlos, denn die einzigen Organisationen, die mit solchen Datenmengen etwas anfangen können wären konkurrierende Suchmaschinen.

Android OS wird nicht von Google gemacht, sondern nur weiterentwickelt wodurch die meisten Leute denken, dass Google Android erfunden hätte, was aber nicht so ist.

Gefällt mir: Daumen hoch 1 | Kommentar #109402

und jetzt erklär mir auch mal, was dein Kommentar mit dem Artikel zu tun hat. Hier geht es um ein auf Android basierendes Betriebssystem, dass so gesehen NICHTS mit Google zu tun hat.

Gefällt mir: Daumen hoch 0 | Kommentar #109420

Da die Entwicklung von Google nunmal übernommen bzw. finanziert wird, ist es in meinen Augen unfair, “dass keinerlei Nutzerdaten und Statistiken in die Eingeweiden Googles wandern”.

Und jedes Android basierendes System hat etwas mit Google zu bzw. mit der aufgekauften Firma Android.

Gefällt mir: Daumen hoch 0 | Kommentar #109581

Irgendwie habe ich bei russischen, staatlich genutzten Produkten dieser Art die Angst, dass die Daten direkt zu Putins Geheimpolizei wandern… Da fühle ich mich mit Google sicherer mit meiner eigenen Meinung, als ich mich in Russland fühlen würde.

Ist nur fraglich was die ausgerechnet von dir wollen ^^

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@Eder

Ja danke…das frage ich mich bei der Privatsspähren-Diskussion auch immer

Gefällt mir: Daumen hoch 0 | Kommentar #110047

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