RIM will Firmenjet verkaufen, um 1 Milliarde US-Dollar zu sparen
Autor: Kamal Vaid | 11.07.2012 - 18:28 Uhr | In: Business, News
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BlackBerry-Hersteller Research In Motion Limited will Firmen-eigenen Jet verkaufen, um Betriebskosten zu senken.
Kanadas Research In Motion Ltd. will ihren Fuhrpark um einen Business-Jet leichter machen. Der Verkauf soll dem Unternehmen helfen, 1 Milliarde US-Dollar Betriebskosten zu sparen, berichten zwei Quellen der Nachrichtenagentur Bloomberg. Der Hersteller verfügt derzeit über zwei Jets — das derzeit im Verkauf stehende Falcon 50EX mit 9 Sitzflächen und die etwas größere Maschine Falcon 900EX mit 14 Sitzflächen. Beide werden von der französischen Dassault Aviation S.A. hergestellt.
Der Verkauf des F50EX soll RIM 6-7 Millionen US-Dollar einbringen. Das 1999 produzierte Flugzeug verursacht Unterhalts- und Wartungskosten von 2,1 Million US-Dollar pro Jahr. Ein einstündiger Flug kostet 3.400 US-Dollar.

Luk
schrieb am 11.07.2012 um 18:37:40 Uhr
Lächerlich… Die sollten woanders sparen!
Naja wenigstens ein Anfang…
TommesJay
schrieb am 11.07.2012 um 18:44:59 Uhr
Lol, wo denn? 1 Milliarde Dollar ist schon eine Menge Holz und das können sie in den nächsten beiden Quartalen bis zum Erscheinen von BlackBerry 10 verdammt gut gebrauchen.
Luk
schrieb am 11.07.2012 um 19:18:55 Uhr
Lies dir die News richtig durch. Das mit der Miliarde ist auf mehrere Jahre bezogen…
Ello
schrieb am 11.07.2012 um 20:55:39 Uhr
Das steht erstens nicht in den News, zweitens sind die News nichts Wert, weil sie nicht der Quelle entsprechen. Die Einsparungen sind pro Quartal, also 4 Mrd. im Jahr, und kommen durch die Entlassungen, Umstrukturierung und kleinerer Dinge wie dem Jet zustande.
Lenny
schrieb am 11.07.2012 um 19:02:56 Uhr
Ich würde den 2., größeren Jet auch noch verkaufen. Wenn der mit 9 (!!!) Sitzflächen verkaufte Jet 1 Milliarde US-Dollar einsparen kann, bringt der größere Jet garantiert noch etwas mehr!
Eigentlich lustig, wenn es nicht so traurig wäre, dass ausgerechnet RIM auf diese Extravaganz bis dato besteht! Aber 1…2….oder vielleicht auch 3 Milliarden Dollar scheinen nicht viel zu sein in deren Welt…
Oliver
schrieb am 11.07.2012 um 19:10:16 Uhr
Ich frage mich, wie die ca 1 Milliarde Dollar einsparen wollen … :-/
1.000.000.000 $ / 5.000 $/h (aufgerundet) = 200.000 h
Ein Jahr hat ca 8760 h … da bräuchten die ein paar Jährchen :-P
Auch die einmaligen 10.000.000 $ machen den Kohl nicht fett
Vik
schrieb am 11.07.2012 um 19:29:09 Uhr
Oh nein, wie sollen jetzt die RIM Manager mit ihren zweistelligen Millionengehälter im Jahr reisen? Irgendwie müssen die doch ans Ziel ihrer Privatreisen auf Firmenkosten kommen. Ach, ich vergaß, dass die für einen Obolus arbeiten und natürlich nur in günstigen Herbergen hausen. Dort kann dann RIM natürlich nichts einsparen. Irgendwas läuft in diesem Unternehmen ordentlich schief.
TommesJay
schrieb am 11.07.2012 um 19:34:11 Uhr
Soll ein Thorsten Heins bei seiner Verantwortung nun im Blaumann zur Arbeit laufen und sich Urlaube sparen um das Unternehmen zu retten? Also bitte…
Da schaffen die einen in gewisser Hinsicht dekadenten Jet ab und kriegen dafür auch noch Schelte oder was? Ich kanns nicht mehr hören.
TommesJay
schrieb am 11.07.2012 um 19:30:36 Uhr
“Heins has said he’s aiming to save $1 billion this fiscal year through “significant efficiencies and operating cost reductions.” That includes cutting 5,000 jobs, or about a third of RIM’s workforce, and a number of manufacturing sites. [...] The F50EX typically costs about $2.1 million a year to run based on an hourly flying cost of $3,400, according to…”
Der Jet-Verkauf ist also nur ein Teil der Maßnahmen, um 1 Mrd. Dollar zu sparen und 2,1 Mio. Dollar jährliche Kosten basieren wiederum auf den variablen Flugstunden-Kosten, sprich die Flugstunden sind in den 2,1 Mio. Dollar schon enthalten. Durch den Verkauf sparen sie in einem Jahr also 8,1 – 9,1 Mio. Dollar, abzgl. der Kosten für die stattdessen benötigten regulären Flüge über öffentliche Airlines. Ich denke mit dem Flugzeugverkauf wollen sie eher ein Zeichen setzen als das es wirklich hilft…
Beyazid
schrieb am 11.07.2012 um 20:20:53 Uhr
Ein kleiner Schritt um Kosten dort zu sparen wo es auch wirklich nötig ist.
Der bessere wäre gleich den größeren zu verkaufen und den kleineren für eine kurze Zeit zu behalten wenn es denn “wirklich notwendig ist”.
Bei den ganzen Managern könnte man wahrscheinlich gut und gerne 10% einsparen ohne das auch nur einer von denen was merken würde und schon hätte man noch genug Geld um dem einen oder anderen den Job zu sichern statt ihn rauszuwerfen.
Ello
schrieb am 11.07.2012 um 20:53:03 Uhr
Wozu denn den Job sichern? Wenn du 2.000 Automechaniker in deiner Firma hast und in Zukunft nurnoch Häuser baust, für was willst du die Mechaniker dann behalten? Da braucht man qualifizierte Leute, sonst heißt es “früher scheisse Autos repariert, heute scheiss Häuser”… Es lief nicht bei RIM, also hat man von einem Betriebssystem, was auf Java basiert, umgestellt auf eine völlig andere Basis, von der die Java-Leute keine Ahnung haben. Man hat daraufhin viele Leute eingestellt, die mit dem neuen OS umgehen können. Nun, da das Grundgerüst steht und an dem Java-OS nurnoch Verbesserungen zu machen sind, aber keine neuen Entwicklungen, hat man einfach nichtsmehr für die Programmierer zu tun. Wofür dann behalten? Das ist ja ein Unternehmen, was Profit machen muss, nicht die Wohlfahrt. Es ist unglaublich, wie blauäugig einige durchs Leben gehen.
@Kamal:
Die 1 Mrd. ist bezogen auf alle Einsparungen, man will insgesamt 1 Mrd. pro Quartal einsparen, unter anderem durch die Entlassungen, Umstrukturierung und verschiedene kleinere Einsparungen wie eben der Jet.
Kamal Vaid
schrieb am 11.07.2012 um 20:56:16 Uhr
[...] Der Verkauf soll dem Unternehmen helfen [...]
Steht es oben anders? Ist doch logisch, dass man mit einem Jet keine 1 Milliarde einsparen kann, oder?
Kamal
Ello
schrieb am 11.07.2012 um 21:11:30 Uhr
In der Überschrift steht aber “… will Jet verkaufen, um 1 Mrd. $ zu sparen”. Du musst wohl zugeben, dass es sich so anhört, als wäre die Mrd. eingespart, wenn der Jet verkauft wäre. Die Masse der Antworten lässt darauf schließen, dass viele User genau das gedacht haben!
sars82
schrieb am 11.07.2012 um 22:35:12 Uhr
Also ich kann mir vorstellen das bei den Scheichs dann mal locker 1 Mrd. gespart wird wen die einen ihre LUXUS liner verkaufen würden mit ihren extravaganten Ausstattungen.
Beyazid
schrieb am 11.07.2012 um 23:26:46 Uhr
Warum rausschmeißen und neu einstellen und nicht von einem OS an den anderen arbeiten lassen.
Jeder Arbeiter der Entlassen wird bekommt eine Abfindung und statt die Abfindung zu zahlen könnte man auch dafür sorgen, dass die Entwickler mit dem neuen OS arbeiten können
Mario
schrieb am 11.07.2012 um 23:50:26 Uhr
einfach mal Handys mit Android verkaufen dann klappt auch wieder mit den Zahlen aber die gehen den gleichen weg wie Nokia.
TommesJay
schrieb am 11.07.2012 um 23:57:42 Uhr
@ Mario
Ich hasse es mir so Dumm-Kommentare wie deine anzuschauen. Wenn man keine Ahnung hat…Würde RIM Android adaptieren würden sie direkt den Bach runtergehen. Da stehen Image und Marke auf dem Spiel, die Bestandskunden und die speziellen Sicherheitsservices usw. All dies ist kaum mit Android vereinbar. Und dann wären BlackBerrys keine BlackBerrys mehr, sondern der übliche Einheitsbrei-Rotz den die ganzen Android-Hersteller zu Tage fördern. Und der einzige von denen, der Geld daran verdient, ist Samsung. Spar dir einfach solche Kommentare. Da wäre eine Windows Phone Adaption die 100%ig bessere Alternative gewesen. Aber so wie sie es jetzt machen (Eigenentwicklung), ist es der einzig richtige Weg. P.S.: es gibt sogar Leute die ziehen das noch aktuelle, also alte BB-OS Android 1.000 mal vor.
Mario
schrieb am 12.07.2012 um 18:40:04 Uhr
@
TommesJay
Wieso soll ich mir solche Komentare sparen, eher anderst rum du RIM Profesor.
Mann sieht das du keine Ahnung hast, wegen Android macht Samsung & Co Millionen, inklusive Microsoft.
Und fallst du und Rim schon nicht den knall gehört haben RIM geht nicht den Bach sondern,schon den Wasserfall runter.
Naja du kannst dir ja solidarisch ein RIM für 2000€ kaufen.
Du RIM FANBOY
Namor
schrieb am 12.07.2012 um 19:06:30 Uhr
Oh man… Erstmal: Besuch bitte einen Deutschkurs! Das tut ja weh beim lesen.
Zweitens: Tommes Jay spielt darauf an, dass enorm viele Smartphone Hersteller auf Android setzen und die einzigen die richtig viel vom Android-”Kuchen” abkriegen sind Samsung und HTC, die meisten anderen gehen mehr oder weniger in der Masse unter.
Deshalb ist es vollkommen nachvollziehbar, dass RIM weiterhin auf ihr hauseigenes OS setzen, das vom Markt und den Kritikern anerkannt ist, seine festen Käufer hat und vorallem weil es Alleinstellungsmerkmale aufweist, die sonst kein anderes OS bietet. Tommes Jay erwähnt diese ebenso (Sicherheit, Verbindung von OS und QUERTZ-Tastatur etc.).
Aber was tu ich hier eigentlich? Es heißt ja immer “Don’t feed the troll”… -.-
TommesJay
schrieb am 12.07.2012 um 19:35:38 Uhr
@ Mario
Richtig, ich bin BlackBerry-Fanboy, du Pausenclown. “Samsung & Co verdienen damit Millionen” sagst du. Das “Co.” kannst du dir zunächst mal sparen, denn außer Samsung sind alle anderen da draußen ne kleine Klitsche. Ein Blick auf die Marktanteile, Absatz- und Gewinnzahlen reicht. Und hast du schonmal was von “Nachhaltigkeit” gehört? Soll jetzt jeder auf Android setzen weil man damit ja als einer von vielen ein Paar Milliönchen abgreift? Und bedient Android wirklich alle Zielgruppen da draußen? Oder gibt’s noch Lücken die man füllen könnte? RIM geht den eigenen Weg, weil sie was bestimmtes vorhaben. Das ist schon allein mal Unternehmergeist. Und das Konzept von BlackBerry 10 an dem sie arbeiten, der Ansatz, ist ein ganz anderer als dieser ganze Klicki-Bunti-Spiele-Schwachsinn den man inzwischen nur noch bekommt. Was liest du denn hier auf unter den Reviews von Android-High-End-Geräten auf BestBoyz meistens? “Das XYZ ist gut für dich geeignet, wenn du…gerne Spiele spielst, surfst und Filme guckst”. Meinst du JEDER da draußen kauft sich ein Phone um nur so eine Schei** damit zu machen, oder gibt’s auch noch andere Leute? Jupp, die gibt es sag ich dir und an die richtet sich BlackBerry 10, und zwar besser als alles was sonst da draussen ist. Aber das verstehst du mit deinem Sonderschulabschluss natürlich nicht, weil du nur den Android-Spielen-Surfen-Filme-Tunnelblick hast und von Unternehmensführung und Marketing nicht die geringste Ahnung hast. Ich finde dann kann man auch einfach mal die Fre**e halten, oder nicht?