Von am 20.01.2012 um 11:28:51 Uhr veröffentlicht, 26 Kommentare Google+-Logo

iBook 2 ist ab heute verfügbar und steht für dynamisches, interaktives Lesen und Lernen

Gestern war es soweit: Apple stellte iBook 2 vor.

iBooks 2

Für viele Menschen ist ein Buch ja eher eine staubige Antiquität denn eine Quelle des Wissens. Für all jene dürfte das neue iBook 2 Konzept von Apple sicherlich interessant werden: Das Unternehmen hat gestern eine neue Art des Bildens und Lesens vorgestellt, die interaktiv, dynamisch und interessant ist. Bücher werden ganzheitlich angezeigt und arbeiten mit Videos, Bildern, Diagrammen  und interaktiven Animationen. Den Fokus setzt Apple dabei jedoch verstärkt auf Bildungseinrichtungen wie Schule und Universität:
“Education is deep in Apple’s DNA and iPad may be our most exciting education product yet. With 1.5 million iPads already in use in education institutions, including over 1,000 one-to-one deployments, iPad is rapidly being adopted by schools across the US and around the world,” said Philip Schiller, Apple’s senior vice president of Worldwide Marketing. “Now with iBooks 2 for iPad, students have a more dynamic, engaging and truly interactive way to read and learn, using the device they already love.”
Das Lernen soll so mit dem iPad vereinfacht werden. Wissen wird veranschaulicht angezeigt, kann per Fingertip stellenweise sogar ausprobiert werden. Notizfunktionen helfen dem Studenten, eigene Gedanken festzuhalten oder gelesenes Wissen zu unterstreichen. Aber auch für Autoren wird es einfacher, ihre Werke anhand der mitgebrachten Tools zu veröffentlichen. Auf diese Weise kann man eigenes Wissen mit anderen teilen. Die iBooks 2 App ist ab sofort kostenlos im Apple store verfügbar.

Dazu spendiert Apple gleich eine iTunes U App für iPad, iPhone und iPod touch, die Studenten und Schülern den Zugang und das Teilen von fundiertem Wissen aus großen Universitäten ermöglicht:
“The all-new iTunes U app enables students anywhere to tap into entire courses from the world’s most prestigious universities. Never before have educators been able to offer their full courses in such an innovative way, allowing anyone who’s interested in a particular topic to learn from anywhere in the world, not just the classroom.”
So Eddy Cue in der offiziellen Pressemitteilung von Apple. Zudem können Lehrer die App für das Austeilen von Arbeitsmaterial oder das Hinweisen auf bestimmte Quellen nutzen. Tafeln und Kreiden werden damit vielleicht bald zum alten Eisen gehören, wenn Schulen und Universitäten sich für solche neuen Entwicklungen öffnen und für ihre Vorteile zu nutzen lernen. Sicher wird es noch etwas dauern, bis sich solche Prinzipien durchsetzen, aber die Tendenz scheint doch sehr klar zu sein.

Werdet Ihr die Apps nutzen oder würdet gern?

[Quelle: Apple]

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Veröffentlicht unter: Allgemein Services Software

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26 Kommentare

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Ketti
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Nein und nein.

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NokiaFTW
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Warum “Nein und nein” ? Wie wäre es mal mit vernünftigen Sätzen und Argumenten?

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NokiaFTW
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Eine Frage an das BestBoyZ-Team:

Gestern stand noch bei euch dass in Kürze ein Review vom Samsung Galaxy xCover kommt, nun steht nichts mehr dran. Kommt da nun doch keins?

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nein

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marco
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Alles unter apple kontrolle?Na, das würde ich mir vier mal gut überlegen.Aber apple ist ja zum glück der mittelpunkt der welt.Selbst schuld wenn man monster zufuttern(Daten).

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D.K.
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Ach echt?
Hmm, und Google ist keine Datenkrake?

Im Ernst Leute.
Es gibt ja einige, die behaupten “Böse, Apple sammelt Daten!”.
Aber hat von denen (vermutlich zum Großteil Besitzer von Android-Smartphones) sich jemals die Mühe gemacht und sich die AGB’s von Android und somit Google durchgelesen?

Falls ja, wissen diejenigen, was an solch einer Aussage so amüsant ist.

Ach, und bei Facebook seid ihr dann hoffentlich auch nicht.

Gegenfrage: Wie sollen große Firmen ohne Datensammlung/Auswertung auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden eingehen, wenn sie neue Produkte entwickeln und auf dem Markt bringen?

Solange sie die Daten dazu nutzen, um ihre Produkte zu optimieren, und nicht an Dritte weitergeben (AGB’s lesen hilft), ist es doch ehr zum Vorteil für den Nutzer und Verbraucher.

Sicher, man könnte spezifische und ausführliche Fragebögen machen. ABER:
a) Kaum einer macht sich die Mühe
b) Falls sich ein paar Millionen entschließen, so etwas auszufüllen, dann würde eine ausführliche Auswertung zu lange brauchen

In diesem Sinne: Erst denken, dann meckern.

MfG,
D.K.

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`hmmm
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was ist daran neu?

außer dass es nun zentralisiert über Apple laufen soll?

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Open_Source
| 836 Kommentare bisher abgegeben

Sehe ich das richtig, dass ich mit iBook publizierte Werke nur über Apple’s eigenen Vertriebskanal, bestehend aus dem Portal und geeigneter Hardware, vertreiben kann? Sprich jeder der mein Werk lesen möchte benötigt zwingend in iDevice?
Das widerspricht der Idee des publizierens schon im großen Maße.

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Rick
| 4150 Kommentare bisher abgegeben

Ich finde die Markenbindung ist hier wirklich der größte Haken an dieser Sache.
Ein Professor/eine Universität sollte sich hüten so etwas nur für eine Plattform anzubieten. Das Benachteiligt automatisch jeden ohne iDevice bzw. nötigt einem zum Kauf eines Solchen.
Vorallem bleibt es dann nicht bei dem einen Gerät, man bindet sich dann an das ganze Ökosystem.

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seb
| 120 Kommentare bisher abgegeben

Wär mir jetz auch neu das “interaktive” ebooks was neues wären.
Man stelle sich vor es gibt Atlanten mit DVD die man interaktiv bedienen kann schon seit Jahr und Tag für unter 20€ für Sekundarstufe 1+2. Aber wenn man sich den obigen Einführungstext durchließt sieht man das die Marketingmaschine alles richtig gemacht hat.

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seb
| 120 Kommentare bisher abgegeben

@Open_source:
ist im zuge der Applestrategie aber nur konsequent. Sprich haben die immer schon so gemacht. scheint aber keiner ein Problem mit zu haben. Schliesslich ist es so simpel zu bedienen.

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Also wenn man sich die bildungspolitische Realität in den meisten Bundesländern ansieht, darf Bildung fast nichts kosten. Wie also iPad und Co. finanzieren, außerdem müssten alle (wohl mehr Lehrer als Schüler) den Umgang damit lernen. Die Qualität der Software müsste stimmen und dazu noch die Vorteile des Mediums nutzen. Wer das von den Schulbuchverlagen erwartet … :D

Also ich glaube, dass es an der Uni vielleicht verstärkt dazu kommt, da dort schon viel digital läuft. Und statt schlecht gescannte Bücher, wären eBooks mit den Auszügen wirklich toll. In der Schule eher nicht.

Außerdem halte ich die Bindung an einen Hersteller für gefährlich.

Passend dazu:
http://www.geeksaresexy.net/2012/01/19/why-not-try-a-book-today-comic/

Gabriel, BestBoyZ.de

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Lenny
| 230 Kommentare bisher abgegeben

+1, sehe ich auch so.

Für den privaten Gebrauch ist iBook2 völlig in Ordnung und auch ne super Idee.

Aber doch nicht im ÖFFENTLICHEN Bildungsbereich!!!!

Zitat: “Den Fokus setzt Apple dabei jedoch verstärkt auf Bildungseinrichtungen wie Schule und Universität”

Apple ist ein GESCHLOSSENES System und der Bildungsbereich von Schulen und Universitäten ist absolut ÖFFENTLICH! Das passt nicht zusammen…

Sobald einer aus der Reihe tanzt und mit nem Laptop oder einem Tablet von einer anderen Marke ankommt, ist er total ausgeschlossen!!!

Und Apple wird immer ein geschlossenes System bleiben, weil es nur so funktioniert!

Deshalb finde ich die Idee, mit Tablets und eBooks an Bildungseinrichtungen zu gehen prinzipiell gut, aber “Apple” ist dafür mit Abstand die ungeeigneteste Wahl!!!!

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D.K.
| 50 Kommentare bisher abgegeben

Es ist sehr fraglich, ob sowas in Deutschland eine Chance hat.

Der Grund liegt nicht wirklich in der Bindung (viele Uni’s und FH’s arbeiten mit Apple-Systemen), sondern ehr im finanziellen Sektor.

Das Geld, welches Bildungseinrichtungen bekommen, ist wie ein Wassertropfen auf einem heißen Stein.

Desweiteren denk ich, dass Apple sich in dem Fall ehr auf die USA bezieht.
Und dort steht man Apple offener entgegen, als z.B. in Deutschland.
Somit besteht dort keine “Bindungsangst” sondern ehr eine Art der Euphorie über den Fortschritt/Modernisierung.

MfG,
D.K.

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Lenny
| 230 Kommentare bisher abgegeben

@D.K
Wenn die entsprechenden Unis und Fh’s für die jeweilige Studenten iPads bereitstellen, könnte es klappen!
(Nur welche Lehrstätte zahlt das??? Das wird niemals umgesetzt!)

Ich kenne es so aus meiner Studienzeit, dass viele Studenten unterschiedliche Laptops hatten und man Skripte und Lehrbücher in .pdf-Dateien ausgetauscht hat!

Wie soll das denn gehen mit Apple??? Ich kann keine ebooks vom Kindle an ein iPad oder ein Laptop/Tablet einer anderen Marke schicken und umgekehrt!!!! Apple ist DICHT!!!

Die Idee, animierte und bearbeitbare Lehrebooks zu nutzen ist gut, aber es ist undenkbar in der geschlossenen Apple-Welt!!!
Außer die Bildungsstätte stellt wie gesagt für jeden Studenten die iPads bereit!

Wenn Samsung oder eine andere Marke die ein offenes System hat so etwas anbietet, wäre es umsetzbar, weil JEDER dann teilhaben kann und sich nicht extra ein iPad kaufen muss!

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D.K.
| 50 Kommentare bisher abgegeben

@Lenny,

Die Uni’s und FH’S würden ihren Studenten gerne solche Dinge bereitstellen, nur haben sie kein Geld.
Sie bewegen sich allesamt an der Grenze des Möglichem.

Übrigens merkt man, dass du keine Produkte von Apple nutzt.
Man kann Dateien (eBooks, Lieder etc.) via iTunes Store kaufen.
Dann hast du es erst einmal in iTunes.
Wenn man soweit ist, kann man ohne Probleme, die eBooks (.epub Datei, dadurch von allen lesbar. Schonmal gesehen womit Kindle arbeitet? ;) )rauskopieren. Meinetwegen auf dem Desktop. Und von dort aus auf ein Android-System.

Ich selbst arbeite mit iPhone und Android-Tablet.
Und es klappt super!

Also würde ich vorsichtig sein mit Ausrufen like “Apple ist dicht”
Du müsstest ehr sagen “Kindle ist dicht”, denn das Format, was Amazon im Kindle-Shop anbietet ist noch inkompatibler zu anderen Produkten, als eine ePub-Datei (Wie Apple nutzt).

MfG,
D.K.

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| 603 Kommentare bisher abgegeben

Übrigens: Der Kindle ist auch nervig, eben weil er KEIN ePub “kann”, bzw. Amazon nicht will.

Zum Glück geht aber .mobi, denn ich wandele Uni-PDFs gern um, da ich (und das wäre auch ein Nachteil des iPad) auf meinem Kindle lese, statt auf LCD (wie Handy oder Laptop).

Gabriel, BestBoyZ.de

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Lenny
| 230 Kommentare bisher abgegeben

@D.K.
Ich benutze wirklich KEINE eBook. Weger bei Apple oder auf anderen Geräten.
Allerdings habe ich einen iPod classic und touch.
Und ich habe angenommen, das Apple genauso mit den .ePub-Dateien verfährt wie mit den .m4a-Dateien.

Ich bin da leider ein gebranntes Kind mit iTunes, weil ich ich mit den Songs immer nur auf meinem “aktivierten” PC hantieren konnte und meine Songs nie auf anderen Systemen zum Laufen gebracht habe…

Wenn Apple seine ebook-Dateien auch anderen Systemen zugänglich gemacht hat und auf seine “Aktivierung” und abhängig von iTunes in dieser Sparte fallengelassen hat, müsste man ja demnach die eBook untereinander auf verschiedenen NICHT-Apple Geräten austauschen können?

Das wäre was anderes, wenn das stimmt was Du sagst! :)

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seb
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@D.K.
er hat damit vollkommen Recht das Apple dahingehend dicht ist. Wie Du schon beschrieben hast brauche ich entweder Drittanbieter oder Desktopsysteme. Und da stellt sich mir simplerweise die Frage. Warum gehe ich über einen teueren Weg? Androiden können diese Art von Datenaustausch ganz ohne Itunes. Und so können jede Quelle nutzen. eben auch wie Laptops. Und genau hier möchte Apple seinen Abhängigkeitshebel ansetzten. So wie seinerzeit MS. Man erschwert es Nichtusern durch hindernisse alternativen zu nutzen. Hier geht es um Bildung. Bei MS ging es um einen popligen Browser,
Übrigens ist es heute ganz normal das Scripte nur noch in digitaler Form ausgeteilt werden (wo hier schon mal die Innovation von Apple liegen soll…keine Ahnung). ganz einfach aus dem Grund weil sich die Uni´s das papiergeld sparen wollen.

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Lenny
| 230 Kommentare bisher abgegeben

@Seb
Danke Seb, genau das meinte ich ja. :) +1

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D.K.
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@seb:
” Warum gehe ich über einen teueren Weg? ”
Inwiefern teuer?
iTunes ist kostenlos. Lediglich die Ware kostet.
Und das hast du auch bei Android etc.
Und iTunes kannst du im Grunde auf jedem System installieren.

Im Notfall verteilt man die gewünschten Dateien per Mail.
Damit hast du jede Barriere in kurzer Zeit überwunden.

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iBook 2 ist bestimmt voll prall! :-) Mit den ganzen Animationen und so…

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EinGlasWein
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Apple? Nein, danke. Nokia, Htc, Huawei, Sony und Samsung reichen mir. :)

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Rick
| 4150 Kommentare bisher abgegeben

Für die Studiengebühren in Niedersachsen, könnte die Uni ja mal ein iPad springen lassen :D

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seb
| 120 Kommentare bisher abgegeben

@D.K.:
Ich denke nicht das Du damit recht behälst. Hoffen kann man. Denn es ist keine Innovation darin zu erkennen Lernbücher als ebooks bereitzustellen die man anstatt über Amazon und co. nun auch über Itunes beziehen kann. Das gibts ja schon ewig. Es wird sich zeigen ob sich das “innteraktive” Erlebnis nicht nur auf IDevices beschrämkt. Das ist wohl wahrscheinlicher als eine profane PDF. Und sollte sich das Lernerlebnis nur auf Idevices beschränken ist es schlicht ein NoGo und wird sich so in Deutschland auch nicht durchsetzten. Was die Amis machen ist mir da relativ egal. Von deren Bildungssystem halte ich eh recht wenig.

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Maruca
| 5 Kommentare bisher abgegeben

Mich erinnert ibook 2 extrem an die Freeware shelfari: http://www.shelfari.com/

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