Von am 21.10.2011 um 09:02:40 Uhr veröffentlicht, 42 Kommentare Google+-Logo

Herstellungskosten: Günstiges Apple iPhone 4S kostet 196 US-Dollar

Es ist mal wieder soweit: Jedes Jahr erscheint ein neues iPhone und kurz danach wird herausgefunden, wie hoch die Herstellungskosten des Gerätes sind. Immerhin ist es nicht das günstigste Smartphone auf dem Markt.

Auch in diesem Jahr hat iSuppli das iPhone 4S aufgeschraubt, und die Preise der Einzelteile errechnet. Laut dem Ergebnis kostet das günstigste iPhone der neuen Generation, das iPhone 4S in der Version 16GB: 188 US-Dollar (Euro-Kurs) — Verkaufspreis ohne einen Mobilfunkvertrag: 629€.

Die 32GB-Version kostet 207 US-Dollar (Euro-Kurs) — Verkaufspreis ohne einen Mobilfunkvertrag: 739€.

Und die neueste Version mit 64GB kostet: 245 US-Dollar (Euro-Kurs) — Verkaufspreis ohne einen Mobilfunkvertrag: 849€.

Die oben genannten Preise decken nur das Material ab. Hinzu kommt eine Fertigungspauschale von 8 US-Dollar (Euro-Kurs); Materialkosten plus Fertigungskosten gleich Herstellungskosten.

Nachfolgend die Tabelle mit den Einzelteilen. Wie Ihr seht, gibt es nur einen preislichen Unterschied, und das ist der NAND-Speicher. Jede 16GB kosten Apple $19,20 (Euro-Kurs).

iPhone 4S Herstellungskosten und Tabelle mit Einzelteilen

[Quelle: iSuppli]

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Veröffentlicht unter: Allgemein

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42 Kommentare

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hs
| 407 Kommentare bisher abgegeben

Ich glaube nicht das ein iPhone Käufer der Meinung ist, dass das Gerät zu teuer ist. Es ist ihnen das Geld wert…für den Status, das Prestige, einfach das Gefühl zu haben dazuzugehören. Mit anderen Herstellern ist es doch nicht wirklich anders. Ein aktuelles Samsung Handy zu besitzen, meinen doch auch viele, das Nonplusultra zu besitzen. Es ist wie immer mit materiellen Dingen ein großer Irrtum! Es ist alles vergänglich und schnelllebig. Wir selbst geben den Dingen eine Bedeutung oder nicht. Wir Gen den Dingen eine Wert oder nicht.

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grim
| 515 Kommentare bisher abgegeben

Als Vergleich wären die Herstellungskosten von der Konkurrenz noch interessant.
Scheinbar denken hier viele, daß die Konkurrenz die Geräte für 400 € verkauft und für 398 € herstellt.

Dazu kommen natürlich noch die Kosten für die iOS Entwicklung, Lagerkosten, Logistikkosten und die Händler wollen auch noch was verdienen. Mit Sicherheit habe ich da noch einige Kostenstellen ausgelassen.

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HandyAndy
| 230 Kommentare bisher abgegeben

Und das ist ein ziemlich hoher Betrag, der da noch fehlt. Jetzt denken wieder alle ein iPhone kostet nur 200$…

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pseudonym
| 94 Kommentare bisher abgegeben

Man man muss aber auch an die Einnahmen durch iTunes und den Appstore einberechnen… Hier wird j nochmal richtig money gemacht!

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grim
| 515 Kommentare bisher abgegeben

Wieso muss man das mit einberechnen?

Berechnest du bei einem Sony Smartphone auch die Einnahmen von Sony Music mit ein?

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McKenzie
| 57 Kommentare bisher abgegeben

Wieso muss man das nicht mit einberechnen? Immerhin verdient ja Apple nicht nur mit dem iPhone, sondern auch mit den ganzen Macs und der dazugehörigen Software. Wenn ich mir hier die Kommentare so alle durchlese kommt es mir so vor, also ob die meisten denken, dass Apple mit dem iPhone alle Kosten kompensieren und noch Gewinn generieren will. Das iPhone ist ein großer Kuchen – keine Diskussion. Aber Apple gab es auch schon vor dem iPhone.

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grim
| 515 Kommentare bisher abgegeben

Ähm, übersehe ich hier irgendwas? Warum muss man bei den Kosten für das iPhone die Einnahmen des iTunes Stores einberechnen?

Ich stimme dir ja zu, daß es Apple schon vorher gegeben hat und die nicht nur Gewinn mit dem iPhone sondern auch mit den anderen Produkten machen, aber mir bleibt verschlossen, wieso man dann die Einnahmen des Stores zu den Kosten für das iPhone einberechnen muss.

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ricky
| 1 Kommentare bisher abgegeben

zumal die meisten vergessen das ändroid os samsung und co nichts kostet und ein wichtiger punkt ist noch der wiederveraufswert ein 3gs kann ich jetzt noch für 300 tacken verkaufen dies stell ich mir bei einem gebrauchten s2 schwierig vor… letztendlich ist ein iphone, auch wenn es die meisten ändroidfanis nicht wahr haben wollen billiger!

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TommesJay
| 2808 Kommentare bisher abgegeben

Ein Produkt hat mehrere Nutzen-Dimensionen.

1. Kernnutzen: beim iPhone Telefonieren, Browsen etc.

2. Zusatznutzen
– Erbauungsnutzen: Emotionaler Nutzen für mich selbst
– Geltungsnutzen: Emotionaler Nutzen ggü. anderen

3. Gesamtnutzen

Apple verkauft seine Produkte vor allem über den Zusatznutzen (bzw hierüber erreichen sie die hohen Preise) wobei der Pfennigartikel iPod immer noch das beste Beispiel ist.

Apple kann also deutlich mehr Geld für die Produkte verlangen und das wissen sie auch.

Wer also für 630€ ein iPhone 4S 16GB ausgibt, der kauft nicht das beste und teuerste Produkt, sondern er gibt jede Menge Geld dafür aus, vor sich selbst und anderen gut dazustehen. Damit muss man sich abfinden. Was meint ihr warum Apple-Kopfhöhrer weiß sind? Damit ein Apple-User selbst DANN als solcher erkannt wird, wenn er das Gerät in der Tasche stecken hat.

Natürlich mach Apple nicht an jedem iPhone 450€ Gewinn – bei weitem nicht. Dennoch erhebt Apple auf Produkte, die andere Hersteller für 450€ gewinnbringend verkaufen, noch einen 200€ Schw***-Verlängerungs-Zuschlag.

Aber das ist normal und betriebswirtschaftlich absolut legitim. Andere Hersteller würden das ebenso tun.

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grim
| 515 Kommentare bisher abgegeben

Es kommt immer einer der behauptet das sich Apple Produkte nur aufgrund des Prollfaktors verkaufen.
Wann ist dieses schwachsinnige “Argument” eigentlich mal ausgelutscht?

Die Produkte sind gut und ihr Geld offenbar wert, andererseits wäre Apple schon längst weg vom Fenster.
Aber das zuzugeben ist auch sehr schwer, wenn man Apple nicht mag, ich kann das schon verstehen. Da behauptet man dann lieber, daß die rationalen Leute zu Android und Co. greifen und die irrationalen Leute sich Apple kaufen (Achtung, gewollt überspitzt ausgedrückt).
Diese Denke kriegt man halt bei den Leuten nicht mehr raus, hat sich zu tief eingebrannt.

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TommesJay
| 2808 Kommentare bisher abgegeben

@ grim

Ich hab nicht gesagt das sich Apple ausschließlich über den Prollfaktor verkauft – klar haben die Produkte ihre Qualität.

Man zahlt bei Apple aber für den Zusatznutzen nochmals ordentlich drauf, das ist Fakt. Dem einen ist es das Wert, dem anderen nicht.

Ich habe für meinen BlackBerry auch 630€ ausgegeben. Ganz einfach weil ich am Markt kein Alternativprodukt für mich sehe – ganz rational. Genau das trifft auch auf viele Apple-Nutzer zu. Für die ist das iPhone das für sie beste Smartphone. Zuverlässig, gut verarbeitet, gute Akkulaufzeit, viele Apps und vor allem eine Idiotensichere Bedienung die keine Geheimnisse enthält.

Tja aber auch diese Nutzer müssen eben die Prollpauschale mitbezahlen…

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| 666 Kommentare bisher abgegeben

Ich würde gerne den Gewinn pro verkauftem iPhone wissen, wäre vll. ausschlaggebender.

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