Graphen-Smartphone: Nokia bekommt €0,98 Milliarden um das stärkste Material zu entwickeln

Autor: | 04.02.2013 - 15:42 Uhr | In: News, Technologie

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Härter als Stahl; härter als Diamant: Die EU stellt dem Pionier Nokia Gelder zur Verfügung, um ein hoch technologisches Material zu entwickeln.

Photos Nokia Lumia 920 10

Für ein seit 2006 bestehendes Projekt bekommt der finnische Handy- und Smartphone-Hersteller Nokia Oyj eine Förderungssumme von 0,98 Milliarden Euro. Das Geld kommt von der Europäischen Union. Ziel ist es, das stärkste Material der Welt, auch bekannt als Graphen, so zu entwickeln, dass es in den Anwendungsbereichen Elektronik, Solar-Energie, Medizin und Wasserdestillation eingesetzt werden kann. Graphen besteht aus reinem Kohlenstoff und ist nur ein Atom dick. „Es ist dreihundertmal stärker als Stahl“ — erklärt Henry Tirri, Chief Technology Officer von Nokia.

Das Unternehmen arbeite seit 2006 mit diesem Material und man habe die Möglichkeiten erkannt, es in mehreren Bereichen der modernen IT-Umgebung anzuwenden. „Wir haben bisher eine sehr viel versprechende Arbeit getan, aber ich glaube, dass die größten Innovationen noch nicht entdeckt wurden.“ — fügte Tirri hinzu.

Nokia at its finest…

Kommentare (48)

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Warum wird Nokia damit beauftragt Graphen Forschung und Entwicklung zu betreiben und wird dafür auch noch bezahlt wenn die EU doch eigentlich selbst Institutionen für solche Zwecke hat? Und vor allem Nokia ist eine Aktiengesellschaft diese wissenschaftliche Arbeit wird privatisiert das bedeutet am Ende doch eigentlich nur das Nokia davon profitiert. Nokia ist bestimmt nicht wirklich daran interessiert Materialforschung nur für die EU zu betreiben. 980 Millionen Euro sind eine Menge Geld für Eurokrisenzeiten. Da könnte man sich fast schon denken was alles damit passieren könnte. Es ist fraglich ob es bei diesem Projekt wirklich neutrale und korrekte Ergebnisse von Nokia geben wird.

Nun… Nokia ist der letzte noch nennenswerte Handyhersteller in der EU. Nokia ist wohl immer noch einer der Grössten Hardwarekonzerne in der EU. Sollten sie das Geld zu Samsung oder sonstwohin schicken? Das ganze kann auch angesehenen werden, wie eine Art Protektionismus.

Wenn Nokia stirbt, hat Europa GAR KEIN Standbein mehr in der Mobilfunkbranche.

Dazu ist – so traurig es Klingt – bei “Eurokrisenzeiten” ein Tropfen auf einem heissen Stein. Mit etwas Wirtschaftsfinanzierung kann so auch geschaut werden, dass aus Finnland (welches zu einem guten Teil an Nokia hängt) kein zweites Griechenland wird. Dazu war Nokia nie so wirklich verschrien darin, wichtige Dinge übermässig Geheim zu halten. Schlimmstenfalls gibt es eine FRAND-Lizenzierung des Herstellverfahrens.

Gefällt mir: Daumen hoch 6 | Kommentar #138584

Hier noch ein paar weitere Anregungen von Nokia !

http://www.nokia-smartphone.de.....l-graphen/

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