Von am 11.10.2012 um 22:23:22 Uhr veröffentlicht, 37 Kommentare Google+-Logo

Googles Dr. Eric Schmidt: amazon.com, Apple, Facebook und Google sind die „gang of four“

Google Executive Chairman Dr. Eric Schmidt teilt seine Ansichten in öffentlichem Interview.

Dr. Eric E. Schmidt, Executive Chairman Google Inc.

Dr. Eric Schmidt — der Mann hinter Google — hat sich gestern in einem Interview mit AllThingsD zur Verfügung gestellt. Darin zeigte er sich weit mehr als optimistisch, beinahe enthusiastisch, was den stets andauernden Kampf zwischen Googles Android und Apples iPhone anbelangte. So solle man, laut Schmidt, das iPhone als Konkurrenten durchaus ernst nehmen, aber auf der Nummer 1 des Siegertreppchens wird langfristig Android OS stehen. Diese Antizipation zog er aus den nackten Zahlen: Es sind vier mal so viele Android OS-Phones als iPhones im Umlauf und täglich werden 1,3 Millionen Geräte registriert. Innerhalb eines Jahres werden es dann eine Milliarde sein.

Aber Schmidt betonte weiterhin, dass dieser Konkurrenzkampf genau das ist, was am Ende den Anwendern zugute kommt. Denn sie sind es, die vom ständig angeheizten Ehrgeiz mit ausgereiften Produkten profitieren. Der Wettkampf ist also auch durchaus sportlich gemeint und so auch zu verstehen.

Ein weiterer Punkt des Gesprächs bezog sich auf die Karten-Applikation beider Parteien. Apple lerne jetzt, wie hart das Programmieren einer solchen sei und, dass sich Apple doch lieber an Googles Maps halten solle — „they‘re better“.

Noch eine Säule stand auf Microsoft. Schmidts rühmte das Unternehmen zwar als ein solides und ernst zu nehmendes, aber er zählt es nicht zu den „gang of four“: amazon.com, Apple, Facebook und Google. Unter diesen „Großen“ spiele sich der große Kampf ab und alle vier seien innovativ und wichtig für die Entwicklung des Marktes beziehungsweise die überhaupt wichtigsten und bedeutungsschwersten Unternehmen.

Ein interessanter Einblick in die Gedanken des Google-Manager, oder? Teilt Ihr seine kontroversen Ansichten?

[Quelle: AllThingsD]

 

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Veröffentlicht unter: Allgemein

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37 Kommentare

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Lingo Fingo
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PS.: Die Börse spiegelt nicht die Firmen selber wieder da, sondern Sie läuft mit ihren eigenen Gesetzten, weil viele Börse gleich mit den Wert/Markt stärke einer Firma vergleichen!

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TommesJay
| 2828 Kommentare bisher abgegeben

@ Lingo Fingo

- Google weiß, wonach mrd. Menschen im Netz suchen
- Amazon weiß, was hunderte Mio. Menschen im Netz einkaufen
- Facebook weiß, wofür sich 1 Mrd. Menschen interessiert und worüber sie sich austauschen
- Apple weiß, welche digitalen Inhalte hunderte Mio. Menschen konsumieren und wann diese sich wo aufhalten

Und das sind jeweils nur die Spitzen der Eisberge.

…Microsoft weiß, mit welchem Betriebssystem 90% aller PCs laufen.

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Tony
| 3 Kommentare bisher abgegeben

Da wirkt der Google Type leicht arrogant. Hochmut kommt vor dem Fall.

Dass er MS nicht genannt hat, ist absolut richtig.

Zurzeit hat MS eben nichts zu melden. Das kann sich in Zukunft vielleicht noch ändern.

Dass 90% aller Rechner mit Windows laufen, ist schön und gut, wenn wir noch in den 90ern leben würden. Aber auf dem Zukunkftsmarkt der Smartphones und Tablets sind es unter 5% für MS. PCs sind durchgeluscht. Die Zukunft gehört anderen Playern.

MS sollte eher gucken, dass sie nicht den Anschluss komplett verlieren. Niemand hat mehr Angst vor MS, nichtmal mehr Google.

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