Google möchte mit einem „Privacy Red Team“ Netzwerke auf Schwachstellen untersuchen
Autor: Julia Lienhart | 26.08.2012 - 12:59 Uhr | In: News
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Google möchte Sicherheitsniveau hochschrauben.
„Privacy Red Team“ — hinter diesem kryptischen und legendär anmutenden Namen verbirgt sich kein neues Superheldenteam, sondern eine von Google aufgestellte Front, die den Datenschutz verbessern soll. Jenes Team soll Lücken im System finden, durch die persönliche Daten des Nutzers durchsickern könnten und diese schließen. Dazu analysiert das Team ganze Netzwerke, spürt Schwachstellen auf und passt sie den gegebenen Richtlinien neu an.
Der Suchmaschinengigant sucht also Bewerber, Leute, die sich mit Computernetzwerken und Webbrowsing auskennen, die sich auf Datenschutz fokussieren können. Damit möchte Google auch dem Ruf entgegen wirken, Nutzer auszuspionieren und zu wenig Handlungsspielraum zu lassen.
Vielleicht dient aber auch Apple als abschreckendes Beispiel: Vor kurzem musste der Konzernriese eine Strafe für den eigenen Browser Safari bezahlen.
[Quellen: heise; Google Inc.]

Marcel
schrieb am 26.08.2012 um 13:28:38 Uhr
I ♥ GOOGLE
marph
schrieb am 26.08.2012 um 14:44:06 Uhr
immer wieder amüsierend, wie ständig – scheinbar ohne nachzudenken – die wörter datenschutz, verbessern und google in einem satz genannt werden. dabei ist doch google selbst die datenschutzlücke. und als nächstes folgen bestimmt antworten und reaktionen von leuten, die dies nach wie vor nicht begreifen und wahrhaben können. schade.
TheChrystal
schrieb am 26.08.2012 um 15:51:22 Uhr
inwiefern ist Google eine “Datenschutzlücke”?
ich weiß bisher von keinem Fall, bei dem Hacker Millionen Nutzerdaten bei Google gestohlen haben, wo ist Google also eine “Datenschutzlücke”?
Sie nutzen unser Verhalten im Netz, um personalisierte Werbung einblenden zu können, und fertig. Was ist bitte euer Problem daran? Die räumen weder euer Konto leer, noch erpressen sie euch, weil sie wissen, dass ihr euren Partner betrogen habt oder sonstiges. Eure “Daten” liegen auf den Servern und werden von speziellen Programmen ausgewertet, NIEMAND sieht sie ein. Wenn du kein Bock darauf hast, dann hast du im Internet schlicht nichts zu suchen.
avaco
schrieb am 26.08.2012 um 16:54:07 Uhr
Nur weil dir kein Fall eines erfolgreichen Hackerangriff bekannt ist, heißt das nicht das es nicht passiert ist oder noch passieren wird!
Bei der Telekom wurden mal zig Kundendaten aus der Mülltonne gefischt weil irgend ein Mitarbeiter gepennt hat. Warum sollte einem Googlemitarbeiter sowas nicht auch passieren??
Zudem geht es nicht nur um die Daten die Google bekannt sind sonden um Daten die Apps auf Googleplattformen erspähen/klauen könnten.
TheChrystal
schrieb am 26.08.2012 um 17:05:19 Uhr
“Versehen” passieren immer, da hast du Recht. Also, wieso sollte man das Google vorwerfen?
Mein Kommentar richtete sich gegen die lächerliche Behauptung, Google sei eine “Datenschutzlücke”.
Und die Apps im PlayStore: Wie wäre es, wenn ihr euch DURCHLEST, welche Berechtigungen ihr diesen Apps einräumt? Selber Schuld, wenn ihr in die Falle tappt, es steht da schließlich extra. Aufpassen was man installiert, dann passiert nichts. Oder mit einem geschlossenen iOS begnügen ;)
avaco
schrieb am 26.08.2012 um 17:25:00 Uhr
Na die App zeig mir mal bei der steht”achtung wir benuzen deine daten um dein Konto leer zu räumen”
Sicherlich ist es seltsam wenn Navigationsapp zugriff auf sms haben will. Da hast du recht das jeder selber wissen muss was er zulässt.
Was die Apps aber genau mit den Daten machen kann der user einfach nicht genau nachvolziehen. Dieses problem gibt es aber auch bei anderen Betriebssystemen
Google hat in der vergangenheit die sicherheit nicht so ernst genommen wie andere und heute auch noch genug probleme damit
TheChrystal
schrieb am 26.08.2012 um 17:41:38 Uhr
wenn eine App, die Furzgeräusche erzeugt, um die Berechtigung bittet, auf meine Kontaktdaten und meinen Standort zuzugreifen, dann sagt mir doch mein gesunder Menschenverstand, dass da etwas nicht stimmt.
Luk
schrieb am 26.08.2012 um 18:10:08 Uhr
Schon komisch wie einer der größten Datenkraken auf einmal Netzwerke schützen will.
Das ist ja wie wenn die Franzosen einen Krieg gewinnen wollten.
Rakkis
schrieb am 26.08.2012 um 22:45:55 Uhr
Apple musste eine Strafe wegen Safari zahlen?
Komisch. In meiner Erinnerung musste Google eine Strafe zahlen, weil sie beim Apple Safari eine Sicherheitsfunktion hinterlistig umgangen haben (natürlich unabsichtlich, wie immer bei der Datenkrake).
Welche Netzwerke werden analysiert? Die von Google, die von den Usern?
Die ganze News ist irgendwie konfus geschrieben.