Forscherprojekt entwirft spezielle Farbe, die als Batterie fungieren kann

Autor: | 29.06.2012 - 16:01 Uhr | In: News, Technologie

11

Forscher einer Universität haben das Konzept der aufspraybaren Batterie entworfen.

Forscherprojekt entwirft spezielle Farbe, die als Batterie fungieren kann

Dünn, dünner, Smartphone: Unsere Telefone werden immer dünner, wobei oftmals die Akkuleistung zu Schaden kommt. Sicher ist schon seit einer ganzen Weile: In Sachen Energieeffizienz müssen sich die Hersteller noch einmal etwas richtig Innovatives einfallen lassen. Forscher einer Universität arbeiten an genau solchen Projekten und haben jetzt ein neuartiges, bisher recht erfolgsversprechendes Konzept auf die Beine gestellt, bei der die Batterie auf das Smartphone gesprayt wird. Ja genau, richtig gelesen: Gesprayt.

Genauer muss man sich das so vorstellen, dass fünf Lagen einer besonders formulierten Farbe aus unter anderem Lithium-Ion, die auf das Produkt gesprayt werden, Energie erzeugen können. Geschichtet kann die Farbe auf ganz verschiedene Materialien: Keramik, Glas, flexibles Polymer, Stahl…

Erste Experimente liefen recht erfolgreich: Die Batterie wurde auf Badezimmerkacheln gesprayt und konnte mit 2,4V LEDs sechs Stunden lang glühen lassen.

[Über: CNET | Quelle: Rice University News & Media]

Kommentare (11)

Und wie lädt man das ganze dann auf?

Vielleicht durch Reibung und man muss dann tagsüber durchs Badezimmer robben um abends Licht zu haben :D

Gefällt mir: Daumen hoch 6 | Kommentar #102729

Also ich denke, der zusätzliche Energiespeicher in der Farbe bringt nicht so viel und man kommt auch in Zukunft nicht um einen Akku im inneren aus. Ausserdem ist die Farbe doch dann bei Stürzen stark gefährdet. Die Frage ist vielmehr, ob sie eine höhere Energiedichte als jetzige Akkus hat.

Der Artikel ist an sich ist ganz gut geschrieben, aber was haben die Forscher nun entwickelt ? Eine Batterie oder einen Akku, da gibt es wesentliche Unterschiede ;-)

Wahnsinn was alles möglich ist. Ich würde mir wünschen dass solche Entwicklungen schneller voran gehen würden. Die Brennstoffzelle finde ich hat aber eher eine Zukunft als diese Farbe, trotzdem cool!

@ Bestboyz:
In dem Artikel ist nirgendwo die Rede davon, dass mit der “Farbe” (der silberne Farbton ist ja festgelegt, durch die Materialwahl, es könnte höchstens mit Farbe abgedeckt werden) Smartphones besprüht werden könnten. Rein technisch gesehen wäre das vermutlich möglich, aber beliebig sinnlos, da die Außenhülle ja verkratzen kann, ständig mit dem Körper und anderen Materialien in Kontakt kommt, etc. Wenn, dann würde die Technik wohl eher die Innenseite der Smartphonegehäuse gesprayt.

@Mr Akku: Die Abgrenzung der Begriffe “Akku” und “Batterie” ist extrem schwammig, da sie im umgangssprachlichen Gebrauch nicht mehr ihrem Ursprung entsprechend verwendet wird. Im englischen gestaltet sich das Ganze einfacher: da gibt es batteries und rechargeable batteries. Es handelt sich hier also um wiederaufladbare batterien (was auch im video nochmal erklärt wird).

Aber jetzt mal zum Thema: Geile Sache! Aufsprühbare Batterien, bald vl. serienreife, biegbare, druckbare AMOLED-Displays, das klingt nach einer erfolgsversprechenden Zukunft mit herausragenden Design-Möglichkeiten!

Naja, kostet wieder ein haufen Geld, was ich definitiv NICHT bezahlen werde. Die dicke eines iPhone 4 oder eines Galaxy SII ist genau perfekt.Eventuell schon zu dünn. Wenn du den Platz eines Milestone nehmen würden, würden die locker 3000mAh rausbringen. Aber Nein, hauptsache so einen schwachsinn entwickeln.

Also der Großteil der Kunden wünscht sich dünnere Smartphones als das iP 4. Ist ja auch viel praktischer, wenn die schon alle die Displays so riesig machen müssen. Dann verbraucht man wenigstens nicht den ganzen Platz in der Hosentasche.

Gefällt mir: Daumen hoch 0 | Kommentar #102786

Dann sind wohl die Kunden richtig bescheuert. Selbst Schuld, wenn sie das dünnste Smartphone wollen, es aber beim runterfallen zerbricht oder der Akku nur einen viertel Tag hält.

Gefällt mir: Daumen hoch 0 | Kommentar #102844

@ Karl, der Platzvorteil wäre gigantisch in der Hosentasche!

Mich würde auch interessieren wie der “akku” dann geladen wird. Eine induktionsladung wäre möglich.

Bin mal sehr gespannt wie sich das ganze entwickelt.

Mfg

Kommentar hinzufügen

Kommentare per RSS Feed verfolgen