Samsung hat sich in letzter Zeit ja besonders kreativ in Werbevideos gezeigt. Ob das Unternehmen nun dasselbe Mädchen für die Tab-Werbung engagiert wie Apple für das iPad, oder Samsung humoristische Fausthiebe an Apple-Fans verteilt — langweilig wird Samsung-Werbung irgendwie nicht. Auch diesmal nicht. Denn in diesem Clip darf Peter mit dem Samsung Galaxy Note spielen. Das Note ist mit seinem riesigen Display ein Smartlet – eine Mischung aus Smartphone und Tablet.
Der Clou: Peter ist ein Elefant. Und dafür, dass er ein großer Elefant ist, sind seine Rüsselbewegungen auf dem Display sehr filigran. Peter spielt virtuell Klavier, Gitarre, beweist sich als tierischen Picasso und schießt Schnappschüsse von seiner hübschen Lieblingspflegerin. Die beiden tanzen zu coolen Bässen und am Ende winkt der sanfte Riese in die Kamera.
Wollen wir mal hoffen, dass Peter auch hinter den Kulissen respektvoll und tiergerecht behandelt wird.
Ansonsten ein wieder mal gelungenes Video.
Erinnert Ihr Euch an die kleinen bunten Eier mit einem winzigen Display in der Mitte? An die verpixelten Tierchen, die man füttern, streicheln und ins Bett bringen musste, damit sie wachsen? Das Tamagotchi war damals ein riesiger Erfolg, kaum ein Kid, das nicht eines der Eier besessen hätte. Nun versucht Bandai an den einstigen Erfolg anzuknüpfen und benutzt dafür das Apple iPhone.
So fungiert das iPhone nämlich via Applikation zu einem Hundegesicht, sobald man das Gerät in ein kleines hundeförmiges Maschinchen einsetzt. Der elektronische Hund bewegt sich vorwärts, bellt und macht drollige Gesichter. Zudem reagiert es auf Gestensteuerung und soll auch die Frontkamera des Telefons benutzen. Mich konnte das elektronische Tier leider überhaupt nicht überzeugen. Ich finde weder Maschine noch das Gesicht auf dem iPhone süß.
59 Euro wird das Bandai Smartpet ca. kosten, wenn es ab den 24. April in Japan verkauft wird.
E-Plus baut LTE-Standard weiter für Deutschland aus.
Der Mobilfunkanbieter E-Plus zeigt sich innovativ und möchte sich als Marktführer in Sachen LTE in Deutschland etablieren. Bisher ist der neue Standard für schnelles Browsing in Deutschland sehr rar gesät. Mit einer speziellen Beamforming Antenne möchte das Unternehmen dem Abhilfe schaffen. Die kompaktere Antenne als übliche LTE-Antennen wurde von ZTE sowie China Mobile konzeptioniert. Darin sind acht Sender enthalten, wo sonst nur zwei verbaut werden.
Die von E-Plus angepriesene Antenne funktioniert über TDD (Time Division Duplex). Einem Verfahren, wo Datenpakete zu verschiedenen Zeiten über einen Kanal gesendet werden. Das soll allerdings so schnell passieren, dass der User von den Zeitintervallen nichts bemerkt. Beim Frequenzbereich handelt es sich so um 1,8GHz, 2,1GHz und 2,6GHz.
„Gegenüber der bisherigen Technik bietet dieser Prototyp einen entscheidenden Vorteil: mehr Gerechtigkeit. Weil die Kapazität innerhalb der Funkzelle optimal ausgenutzt wird, profitieren alle Nutzer von den deutlich höheren Datenübertragungsraten – unabhängig von ihrem Standort. Bei den zurzeit gängigen LTE-Systemen ist die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit in den Randbereichen oft weit entfernt von den propagierten Spitzenraten.“
— Klaus Schulze-Löwenberg, E-Plus
Bisher ist LTE noch nicht allzu weit in Deutschland verbreitet, E-Plus möchte aber auf die kommende Nachfrage vorbereitet sein.
Von:
Julia Lienhart |
27.03.2012 - 14:29 Uhr | In: News, Technologie
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NFC ist der neue Standard für Smartphones — und schoss im letzten Jahr hoch wie Pilze aus einem herbstlichen Boden.
Near Field Communication ist aus einem High-End-Smartphone nicht mehr wegzudenken. Deshalb wird auch immer häufiger auf den Standard für drahtlose Kommunikation zurück gegriffen, so wurden allein im Jahr 2011 mehr als 30 Millionen Geräte mit NFC verkauft. Bis 2016 werden insgesamt 700 Millionen erwartet.
Die immer niedrig werdenden Kosten für Connectivity Technologien wie GPS, Bluetooth und WLAN erlauben eine immer größere Integration von Funktionen in einem Smartphone.
GPS-fähige Geräte sind um 31 Prozent im Jahre 2011 gestiegen, Devices mit einer WLAN-Funktion haben eine 33-prozentige Steigerung erfahren. NFC hingegen hatte seinen großen Durchbruch erst im letzten Jahr, als mehr als 40 NFC-fähige Devices auf dem Markt kamen. NFC vereinfacht dabei die Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten untereinander, so ist es mit jenem Standard ein einfaches, Daten von einem Device zum anderen zu übertragen. Der Austausch erfolgt drahtlos, indem Geräte kurz aneinander berühren. Weiterhin kann man die Möglichkeiten von NFC anhand von Tags ausschöpfen, so wie Sony es bereits gezeigt hat. Dabei werden Tags Handlungen zugeschrieben, wie beispielsweise das Aktivieren von bestimmten Profilen, die dann durch eine kurze Berührung durchgeführt werden. Zudem soll zukünftig auch das mobile Bezahlen mit einem Smartphone möglich werden – bis sich dies aber durchsetzt, wird es wohl noch ein kleines Weilchen dauern.
Von:
Kamal Vaid |
26.03.2012 - 21:28 Uhr | In: News, Services
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HTC Corporation will proprietären Cloud-Dienst einstellen, um es zu überarbeiten.
HTCSense.com, ein Cloud-Dienst von HTC, das zusammen mit dem Desire HD und Desire Z Ende 2010 vorgestellt wurde, wird nun aufgrund von Wartungsarbeiten eingestellt.
Auf der Sense-Seite macht der Hersteller seine Anwender darauf aufmerksam. Nutzer von HTCSense.com sollen ihre Daten noch vor dem 30. April 2012 sichern. Danach wird der Dienst vorübergehend nicht mehr verfügbar sein.
„Um die Dienste sowie den Wert, den wir an Kunden wie Sie liefern, zu verbessern, wird HTCSense.com renoviert“ — so HTC.
Wann der überarbeitete Dienst wieder an das Netz geht, wird nicht genannt. Wir können jedoch gespannt sein, was das neue HTCSense.com bieten wird.
Microsoft und Nokia ziehen sich dicke Spendierhosen für die Entwicklung von Applikationen an.
18 Millionen Euro — achtzehn — wollen Microsoft und Nokia insgesamt für Entwicklung von innovativen Applikationen investieren. Damit soll ein Programm auf die Beine gestellt werden, das in Finnland von der Aalto Universität geleitet wird, da diese Insititution für das Unterstützen verschiedener StartUp Unternehmen bekannt ist. So soll in Form von Coaching und dem Verbinden von akademischen und Business-Kreisen neue innovative Ideen geschaffen werden — und App Entwickler können sich gegenseitig animieren, inspirieren und austauschen. Das Ganze nennt sich dann: „AppCampus“. Der Fokus wird auf Windows Phone OS, Symbian OS und Series 40 (Nokia OS) gelegt.
Des Weiteren werden die Entwickler in Design, Konzeptonierung und Nutzererlebnis geschult, um für jene Themenbereiche stärker sensibilisiert zu werden. Insgeheim erhofft man sich von dem Projekt auch die Verbesserung von Finnlands Konkurrenzfähigkeit zu anderen Ländern.
„AppCampus offers an unprecedented opportunity for entrepreneurs to put their ideas into practice and create world-class mobile products. We want to turn a new leaf in the mobile industry and foster Finland’s role as a center of excellence for mobile technology. Such investment into early-stage concepts has rarely been seen in this sector, and this demonstrates how highly both Nokia and Microsoft value Finnish mobile expertise.“
Äußert sich Ari Rahkonen, General Manager Microsoft, zu der großartigen Idee.
Achtzehn Millionen Euro — beide Unternehmen beteiligen sich mit jeweils neun Millionen. Das ist ein schöner Batzen Geld. Und ich bin wirklich sehr gespannt, was dabei heraus kommt. Sicherlich wird das die Qualität der Applikationen aus dem Marketplace um einiges nach oben schrauben.
Das HTC OneX / OneXL ist designtechnisch ein neuer Stern am Smartphone-Himmel – und offenbar auch sehr leistungsstark.
Bei einem Telefon darf aber nicht nur das Design überzeugen, auch die Hard- und Software Performance muss stimmen. Ob dem so ist, das können Benchmarks immer recht gut wiedergeben und so dürfte es sicherlich einige von Euch freuen, dass endlich Benchmarks vom HTC OneXL im Internet aufgetaucht sind.
Vermutlich handelt es sich bei dem getesteten Gerät um einen Prototypen, der noch nicht mit einer finalen Software bestückt wurde. Dennoch zeigen die Benchmarks beachtliche Ergebnisse. Anders als bei dem HTC OneX, arbeitet im HTC OneXL ein QUALCOMM Snapdragon S4 MSM8960 Dual-Core Prozessor, statt ein NVIDIA Tegra 3 Quad-Core.
Zugegebenermaßen erscheint die Leistung des HTC OneX doch recht überragend zu sein. Dazu das formvollendete, schicke Design — das treibt das Haben-Wollen-Gefühl auf ungeahnte Spitzen, oder was meint Ihr?
Von:
Kamal Vaid |
25.03.2012 - 07:20 Uhr | In: News
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Instagram, eine exklusive Top-Applikation für das Apple iPhone, die normale Bilder mit einem tollen Effekt überzieht und diese in einem Sozialen Netzwerk veröffentlicht, soll in Kürze auch für Android OS verfügbar sein.
Am Samstag hat Instagram-Entwickler Burbn, Inc. eine „Sign-up“-Seite (Link) online gestellt. Android OS-Nutzer, die an Instagram interessiert sind, können sich dort kostenlos für Neuigkeiten eintragen.
CEO Kevin Systrom sagte vor kurzem, dass die Android OS-App in einigen Bereichen besser sei, als die iPhone-Variante.
Ein Release-Datum wird vorerst nicht genannt. Aber lange wird‘s nicht mehr dauern…
Vom Dienstag, den 01. bis zum Donnerstag, den 03. Mai 2012 läuft die BlackBerry 10 Jam in Orlando, Florida, USA. Es ist eine spezielle Veranstaltung für Entwickler von BlackBerry OS 10.
Neben einigen Tools, wie zum Beispiel BlackBerry 10 Native SDK oder BlackBerry 10 WebWorks SDK, bekommen die ersten 2.000 Programmierer ein BlackBerry 10 Dev Alpha (ein Prototyp mit modifiziertem BlackBerry PlayBook OS) von Research In Motion. Wie gesagt, es ist ein Prototyp: Weder die Hardware, noch die Software ist final. Entwickler sollen damit lediglich arbeiten.
Eine Registrierung (Link) für BlackBerry 10 Jam ist aktuell noch möglich. Die Preise beginnen ab 249 US-Dollar.
Wenn man bedenkt, dass das erste BlackBerry OS 10 Smartphone erst Ende 2012 erscheinen wird, ist es doch schon positiv, dass sich 2.000 Entwickler in Kürze auf alles vorbereiten können…