App-Test: Elevio lehrt Dich in online Kursen in fast allen Bereichen
Autor: Julia Lienhart | 27.12.2012 - 15:42 Uhr | In: Tests
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Elevio macht mobiles Lernen komfortabel.

Wir verbringen viel Zeit mit Warten: auf den Bus, auf Freunde, auf Beginn der Vorlesung… diese Zeit nutzen wir oft für eine Runde Angry Birds, ein bisschen Facebook-Gedaddel, es wird noch schnell das Mittagessen in Instagram gehyped… aber eigentlich könnte man die Zeit doch viel sinnvoller nutzen, oder? Die Applikation Elevio findet das offensichtlich auch und bietet innerhalb des Programms online Kurse in allen Bereichen an. Ob Physik oder Haushalt, kreatives Schreiben oder Musik, es ist eine breite Palette an Bereichen aufgestellt. Aber ob das alles was nützt?
Aufbau
Die App ist selbsterklärend programmiert. Klicken wir das Programm zum ersten Mal an, werden wir gleich zur Aufstellung der Themen navigiert. Hier können wir entweder gezielt nach einem Kurs suchen oder in der Fülle an Themen stöbern. Hier sind Klassiker wie Physik, Mathematik, kreatives Schreiben, aber auch spezielles und für so manchen sicher sehr nützliches vertreten: Haushalt, Alltag, Tanzen oder Finanzen. Es sollte hier wirklich jeder auf seine Kosten kommen und das für ihn wichtige Thema finden können. Unten auf der letzten Leiste kann der Anwender zur Webplattform elevio.de surfen.
Funktionsweise
Haben wir uns für einen Themenbereich entschieden und klicken diesen an, kommen wir ins Untermenü des Themas. Hier werden alle dafür verfügbaren online Kurse gelistet. In der Mathematik könnte sich der Anwender beispielsweise für Kurse wie „Grundarten der Finanzmathematik“ oder „Bernoulli Experimente“ entscheiden. Wer sich nun für Wahrscheinlichkeitsrechnung interessiert, könnte sich die „Bernoulli Experimente“ einmal anschauen. Klickt er das dazugehörige Feld an, geht es auch direkt ohne Umschweife mit dem „Kurs“ los. Die verschiedenen Seiten sind in Schritte zerlegt. Im oben stehenden Text stehen Erläuterungen, unten gibt es eventuell angelegten Content wie Videos, weiteren Text oder auch Bilder, die der User anklicken muss, um sie sehen zu können.
Hat er Schritt 1 verstanden, kann er unten auf „weiter“ klicken, um den nächsten Schritt zu lesen. Dort gibt es unter „weiter“ auch noch einen „zurück“ Button, falls es noch etwas nachzulesen gibt.
Ich persönlich finde manche Kurse recht einfach gestrickt und flach. Es wird wirklich nur sehr rudimentäres Wissen angeschlagen. In etlichen Kursen — besonders der Mathematik und Physik — fehlen mir Übungsaufgaben. Oder überhaupt exemplarische Aufgaben, die neben dem theoretischen auch das praktische Wissen vermitteln. Denn besonders für Schüler werden genau das jene Bereiche sein, auf die es ankommt. Andererseits: Es handelt sich hier um eine Smartphone App, von der wir nicht erwarten können, dass sie uns das Lernen abnimmt.
Fazit

Die Applikation überzeugt mit einem wirklichen Nutzen für den Anwender — ich persönlich bin ja ohnehin ein Freund des ewigen Lernens und finde die Möglichkeit, „schnell mal eben“ ein bisschen zu lernen, während ich mit dem Bus fahre, wirklich super. Noch dazu gibt es allerhand Themen, so dass jeder seine Interessensgebiete vertreten sehen muss.
Aber: Die Kurse sind oft sehr oberflächlich und eignen sich insofern oftmals vielmehr dazu, etwas Vergessenes nachzuschlagen. Außerdem sind die Ladezeiten etwas lang und die Performance ist auch nicht das, was man sich unter „butterweich“ vorstellt. Das Design hingegen finde ich gelungen, besonders den Umstand, dass es keine Werbung gibt.
Ich selber werde die App sicher noch sehr oft benutzen. Die Applikation steht kostenlos als Download im Google Play Store für Euch bereit.



Dennis
schrieb am 27.12.2012 um 15:58:34 Uhr
Hahah wir ham über Bernoulli-Experimente eine Stegreifaufgabe vor ner Woche geschrieben ^^
Mensch hätt ich die App vorher gekannt ^^
Andreas
schrieb am 27.12.2012 um 16:03:27 Uhr
Interessante App! Und sehr schönes Smartphone! =)
oxymon
schrieb am 27.12.2012 um 19:19:00 Uhr
HTC One X+ , das wohl schönste Handy, dass es gibt…
…finde ich
marcelobarras
schrieb am 27.12.2012 um 21:10:30 Uhr
Hat übrigens heute ein OTA Kamera Update bekommen!
Razz
schrieb am 27.12.2012 um 16:20:14 Uhr
Die Qualität der Inhalte ist verdammt schlecht, dazu kommt die nicht vorhandene Benutzerführung und das kaum ansprechende Layout – insgesamt eine schwache Leistung. Die Idee ist an sich gut, man müsste allerdings große Teile des Konzept nochmals überdenken.
Zanriko
schrieb am 27.12.2012 um 17:37:07 Uhr
Die Idee ist gut, ich werds mir mal anschauen.
Jimmy
schrieb am 27.12.2012 um 18:15:53 Uhr
Schade,nicht für iOS Nutzer
Hätte es mir mal gern angeguckt
marcelobarras
schrieb am 27.12.2012 um 18:31:48 Uhr
@ Julia Lienhart
Kannst du dich mal an Video-Reviews versuchen?
Ich finde dadurch kann man die App viel besser verstehen (Menüführung, Inhalte, Beispiele etc.), als wenn man nur im Textformat und mit ein paar Bildern den Test macht. Ich finde die App-Reviews super, doch ein Video dazu wäre das Sahnehäubchen! :D
Kamal Vaid
schrieb am 27.12.2012 um 21:58:16 Uhr
@ marcelobarras,
Julia ist schon im Urlaub, deshalb antworte ich für sie, wenn es Dir Recht ist: App Reviews in Form von Videos wird es ab nächster Woche geben.
Kamal
marcelobarras
schrieb am 28.12.2012 um 13:33:40 Uhr
Cool, danke für die Info!
Justin
schrieb am 27.12.2012 um 22:39:53 Uhr
Kamal
das ist ja normal das es nicht butterweich läuft wenn du so ein schlechtes smartphone als testgerät benutzt :))
thepain
schrieb am 30.12.2012 um 18:52:24 Uhr
du fühlst dich jetzt bestimmt mega cool
Ing
schrieb am 28.12.2012 um 02:14:48 Uhr
Also dieser Einstellungsbutton unten von Android ist ja mal der größte UI-Designfail der Geschichte, manchmal frage ich mich echt, ob die Google-Entwickler ihr Betriebssystem auch mal im Alltag testen.
Bei Gingerbread hatte man Hardwaretasten dafür, ist das nicht viel sinnvoller als so eine Lösung?
El_Barto
schrieb am 28.12.2012 um 15:55:11 Uhr
Wie hätte Google das denn sonst lösen sollen..? Bei an Android 4 angepassten Apps ist der Button in die App integriert, aber bei nicht angepassten Apps kann man den Button ja nicht einfach weglassen, sonst könnte man ja nicht mehr in die Einstellungen. Daher die Leiste. Bei Google Nexus-Geräten ist das auch kein Problem, weil es da eh eine dedizierte Tasten-Leiste gibt. Und bei HTC-Geräten, die ja Hardware-Tasten haben ist es übrigens auch kein Problem, weil man den Button in den Einstellungen auf eine Hardware-Taste legen kann, wodurch die störende Leiste auch verschwindet (wurde auf dem Handy im Screenshot eben nicht gemacht). Du siehst da ein Problem, wo keines ist.. ;)